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Test: Livescribe Echo Smartpen & App Store

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Seite 1: Test: Livescribe Echo Smartpen & App Store

liveopieLivescribe dürfte dem einen oder anderen durch ihre Smartpens ein Begriff sein. Der Livescribe Echo Smartpen ist aktuell der neueste Spross in dieser Familie, den wir hier und heute genauer unter die Lupe nehmen wollen. Im Test befindet sich das "Echo Smartpen Pro Pack 8GB" das mit einigen Extra-Features aufwarten kann. Welche das genau sind, werden wir im Verlauf des Tests klären. Der Stift lässt sich bei ausgewählten Resellern, unter anderem auch Unimall.de, für rund 250 Euro erstehen.

Die Grundfunktionen des Smartpens sind seit der ersten Version gleich - Abspeicherung von Notizen, Schrifterkennung und das Zusammenführen mit einer gleichzeitig geführten Audiokonversation. Doch softwareseitig - das sieht scheinbar auch Livescribe so - kann der Stift noch weit mehr sein. Deshalb hat man unter anderem den App Store gestartet, den wir uns ebenfalls genauer ansehen wollen.

Getestet wird von uns - wie schon erwähnt - das „Echo Smartpen Pro Pack 8GB“ das aktuell für rund 250 Euro zu haben ist. Dafür wird aber auch einiges geboten. Neben dem Stift finden sich noch ein Block mit A5-Dot-Papier und eine hochwertige Hülle im Lieferumfang. Weiterhin ist das 3D-Headset enthalten. Zwei Tintenpatronen sowie zwei Smartpen-Kappen sind ebenso im Lieferumfang wie die Smartpen-Software und ein Gutschein für die Handschriftenerkennung „MyScript“. Nach dieser Fülle von mitgeliefertem Zubehör fällt der Ersteindruck natürlich positiv aus. Für den doch recht hohen Preis bekommt man im Gegenzug aber auch einiges geboten. Doch nicht nur quantitativ, auch qualitativ kann das Paket überzeugen.

Nicht nur der Stift samt Verschlusskappe, sondern auch das gesamte Zubehör wirkt sehr hochwertig. Der Stift ist robust und hat auch nach einiger Benutzung noch keinerlei Gebrauchsspuren. Die Verarbeitung ist tadellos und das Display ist dank OLED-Technik sehr gut abzulesen. Pfiffig ist die Idee schon die Kurzbedienungsanleitung mit dem Stift zu verbinden. Auf Dot-Papier gedruckt, lassen sich interaktive Elemente anklicken und die Bedienung des Stifts somit spielend erlernen. Unserer Meinung nach eine sehr gute Idee, schenken doch immer weniger Menschen den mitgelieferten Bedienungsanleitungen Beachtung. Die Haptik lässt dank Vollgummierung der Grifffläche keine Wünsche offen. Während die Maße einen vermeintlich dicken Stift suggerieren, ist dies in der Praxis nicht störend. Die Schreibeigenschaften sind als sehr gut zu bezeichnen, wobei das geringe Gewicht von nur 36 Gramm sicherlich auch dazu beiträgt.

Unser Test soll zeigen, wie sich der Stift im Alltag schlägt. Hier konnte er sehr gut abschneiden. Zum einen ist die Haptik sehr gut. Dies zeigt sich auch im Alltag: längere Textpassagen lassen sich komfortabel und schmerzfrei schreiben - das Gewicht oder die Größe des Stifts stört nicht.  Weiterhin gelingen auch die Audioaufnahmen - wenn man das externe 3D-Headset nutzt - so gut wie immer. Das integrierte Mikrofon hat den Nachteil, dass man die Schreibgeräusche des eigenen Stifts mit aufnimmt. Das Kabel, durch das das 3D-Headset mit dem Stift verbunden ist, stört nicht. Ebenso ist es nicht notwendig, das Headset in die Ohren zu stecken, um eine gute Aufnahme zu erlangen. 

Insgesamt ist hier ein Lob an den Hersteller auszusprechen, der einen sehr hochwertigen und ansprechenden Stift gestaltet hat. Probleme mit dauerhaften Aufnahmen, wie sie in einschlägigen Foren besprochen wurden, konnten wir in unserem Test nicht feststellen.