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Toshiba Q300 Pro SSD mit 256GB im Test

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Seite 1: Toshiba Q300 Pro SSD mit 256GB im Test

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Mit der Q300 stellt Toshiba zwei neue SSD-Modelle vor, die unterschiedlichen Ansprüchen genügen sollen. Die Toshiba Q300 ist ein Einsteigerlaufwerk mit TLC-Speicher, günstigem Preis und durchschnittlicher Performance. In diesem Artikel schauen wir uns jedoch die Highend-Variante in Form der Toshiba Q300 Pro an. Hier setzt Toshiba auf klassischen MLC-Speicher, der ebenso wie der verwendete Controller im eigenen Haus gefertigt wird und eine hohe Performance verspricht. Eine interessante Frage ist inzwischen natürlich auch, ob es nach dem Erscheinen extrem schneller PCI-Express-SSDs noch einen Platz für Highend-SATA-SSDs gibt.

Das SATA-Interface wird durch SSDs bereits seit einiger Zeit ausgereizt, in der Praxis liegt die Grenze bei sequenziellen Datenübertragungen bei maximal 550 MB/s. PCI-Express-SSDs wie die Intel SSD 750 oder Samsung SSD 950 PRO erreichen hingegen Geschwindigkeiten von über 2.000 MB/s, sodass sie sich als erste und eigentlich auch einzige Wahl für Enthusiasten aufstellen.

Wenn SATA-SSDs also nicht mehr über die Performance punkten können, bleiben im Wesentlichen nur noch die Kapazität und der Preis. Selbstverständlich gibt es auch Systeme, die keine PCI-Express-SSDs aufnehmen können und auf (m)SATA-SSDs eingeschränkt sind. Die Toshiba Q300 Pro könnte ein Laufwerk genau für diesen Markt sein.

Mit der Q300 Pro möchte Toshiba den Highend-Markt bedienen.

Um die Performance zu steigern, setzt Toshiba bei der Q300 Pro auf einen Pseudo-SLC-Cache. Dabei werden leere Speicherzellen zuerst mit lediglich einem Bit programmiert. Da so nur die Hälfte der Nennkapazität zur Verfügung stehen würde, werden die Speicherzellen neu programmiert, sobald keine leeren Zellen mehr zur Verfügung stehen. Dies steigert die Performance, kann bei sehr langen Schreibvorgängen aber dazu führen, dass die Performance einbricht.

Nahezu alle Laufwerke von OCZ und Toshiba setzen diese Technologie ein, Crucial setzt bei der 256 GB Variante der MX200 ebenfalls auf ein ähnliches Verfahren. Im Pseudo-SLC-Modus erreicht die Toshiba Q300 Pro eine Schreibrate von ca. 430 MB/s, bei einem kontinuerlichen Beschreiben des Laufwerks sinkt die Geschwindigkeit ab ungefähr der Hälfte der Kapazität auf gut 100 MB/s.

Die technischen Daten tabellarisch zusammengefasst:

Hersteller und
Bezeichnung
Toshiba Q300 Pro 256 GB
Straßenpreis ab 139,90 Euro
Homepage www.toshiba.de
Technische Daten  
Formfaktor 2,5 Zoll
Protokoll AHCI
Firmware JURA0101
Kapazität (lt. Hersteller) 256 GB
Kapazität (formatiert) 238 GiB
Verfügbare Kapazitäten 128, 256, 512 GB
Cache kein Cache
Controller Toshiba TC358790XBG
Chipart MLC NAND (Toshiba, 19 nm)
Lesen (lt. Hersteller) 550 MB/s
Schreiben (lt. Hersteller) 520 MB/s
   
Herstellergarantie Fünf Jahre
Lieferumfang -
 

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Kommentare (8)

#1
Registriert seit: 10.12.2006

Oberbootsmann
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Hab ich was übersehen oder habt ihr einen sequentiellen Schreibtest über die gesamte Kapazität nicht gemacht?
#2
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Wie jetzt, ihr schraubt die nicht mal auf?!
#3
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Registriert seit: 26.10.2003
Allgäu
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Beiträge: 10543
viel interessanter ist... wie kann eine SSD die im AS SSD durchgehend im unteren drittel bis maximal mal im Mittelfeld des testfeldes zu finden ist im PCMark Alltagstest dann doch im oberen Drittel seine plazierung finden.
Wiederspricht sich ja irgendwie da sie im AS SSD in keiner Kategorie wirklich punkten kann.
Man könnte an dieser stelle diskutieren welcher dieser beiden Tests nun Realitäts ferner ist ;)
Wobei ich ja vom angeblich ach so alltags wiederspiegelnden PCMark test nicht wirklich was halte.
#4
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Registriert seit: 26.10.2003
Allgäu
Admiral
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viel interessanter ist... wie kann eine SSD die im AS SSD durchgehend im unteren drittel bis maximal mal im Mittelfeld des testfeldes zu finden ist im PCMark Alltagstest dann doch im oberen Drittel seine plazierung finden.
Wiederspricht sich ja irgendwie da sie im AS SSD in keiner Kategorie wirklich punkten kann.
Man könnte an dieser stelle diskutieren welcher dieser beiden Tests nun Realitäts ferner ist ;)
Wobei ich ja vom angeblich ach so alltags wiederspiegelnden PCMark test nicht wirklich was halte.
#5
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Registriert seit: 26.06.2004
HH
Korvettenkapitän
Beiträge: 2344
Meine Erfahrung mit einem früherem Modell aus dieser Linie, der HG5/Q-Serie, entspricht eher dem PC-Mark-Ergebnis. Die fühlt sich im Alltag von allen SSD, die mir bisher untergekommen sind, am reaktionsschnellsten an. Ausnahmefall ist der bekannte Leistungsrückgang bei großen Kopiertasks jenseits der halben Befüllung. Praktisch hat der aber nahezu keine Bedeutung. Insofern ist es eine Petitesse, dass der auch bei der Q300 Pro fortbesteht.
#6
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Registriert seit: 02.01.2004
Südhessen
Redakteur
Moderator
Beiträge: 10072
Zitat Scour;23979542
Hab ich was übersehen oder habt ihr einen sequentiellen Schreibtest über die gesamte Kapazität nicht gemacht?

Dier Links dazu finden sich direkt auf der ersten Seite des Tests. Hier nochmal: http://www.hardwareluxx.de/images/stories/galleries/reviews/toshiba-q300pro/hdtach-slc-cache.PNG

Zitat Mr.Mito;23980484
Wie jetzt, ihr schraubt die nicht mal auf?!

Wir schrauben alles auf ;) Einfach durch die Gallerie klicken!
#7
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Registriert seit: 03.07.2001
127.0.0.1
Admiral
Altweintrinker
Beiträge: 25267
Ahhh... danke! Da war ich wohl blind. :)

EDIT:
Hast du das Bild mit Controller/Nand vielleicht noch in hoher Auflösung? :vrizz:
#8
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Registriert seit: 02.01.2004
Südhessen
Redakteur
Moderator
Beiträge: 10072
https://www.dropbox.com/s/20avtth0k90hocs/toshiba-q300-pro-03.jpg?dl=0
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