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Plextor M6 PRO SSD mit 256 GB im Test

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Seite 1: Plextor M6 PRO SSD mit 256 GB im Test

teaserMit der Plextor M6 PRO schicken wir heute das Flaggschiff des Herstellers durch unseren Benchmark-Parcours. Plextor stattet die M6 PRO wie üblich mit einem Marvell-Controller aus, wobei die Firmware im eigenen Haus entwickelt wird. Gespeichert werden die Daten auf MLC-Flashspeicher von Toshiba, der in der aktuellen 19 nm-Technologie der zweiten Generation gefertigt wird. Des Weiteren hat Plextor noch einen Trumpf in der Hinterhand, nämlich die neu und ebenfalls selbst entwickelte PlexTurbo-Software. Damit soll der Arbeitsspeicher des Rechners in die Cache-Hierarchie mit eingebunden werden und so einen signifikanten Leistungsschub bringen.

Plextor ist ein Hersteller, der sich weitestgehend nicht am Preiskampf im SSD-Markt beteiligt. Stattdessen möchte man mit durchgehend hoher Qualität punkten, ein Image, das Plextor seit der Herstellung hochwertiger optischer Laufwerke anhaftet. Dieses Konzept scheint auch weiterhin aufzugehen. Als Hersteller, der keinen Zugang zu einer eigenen Flashspeicher-Produktion hat, wäre ein Preiskampf mit Herstellern wie Micron/Crucial oder Samsung ohnehin sinnlos, diese würden immer gewinnen, denn selbst produzierten Flashspeicher zu verbauen ist stets günstiger als ihn einkaufen zu müssen.

Die Verpackung der Plextor M6 PRO sticht ins Auge

Mit der Plextor M6 PRO haben wir nun das neue Flaggschiff in der Redaktion, welches wir wie gewohnt testen werden. Dabei möchten wir auch der PlexTurbo Caching-Software auf den Zahn fühlen und feststellen, ob es sich hier nur um einen netten Marketing-Trick handelt oder ein echter Mehrwert geboten wird. Denn während Hersteller in diesem Zusammenhang – wir kennen eine ähnliche Lösung bereits von Samsung, dort heißt sie RAPID – meistens nur mit beeindruckenden Datenraten werben, ist die Frage, ob davon auch etwas im Alltag ankommt. Schließlich liegen bei der alltäglichen Nutzung eines Laufwerks sehr viel komplexere Zugriffsmuster vor.

Die technischen Daten tabellarisch zusammengefasst:

Hersteller und
Bezeichnung
Plextor M6 PRO 256 GB
Straßenpreis ab 135,90 Euro
Homepage www.plextor-digital.com
Technische Daten  
Formfaktor 2,5 Zoll
Kapazität (lt. Hersteller) 256 GB
Kapazität (formatiert) 238 GiB
Verfügbare Kapazitäten 128, 256, 512, 1024 GB
Cache 512MB DDR3 Low-Power
Controller Marvell 88SS9187
Chipart MLC (Toshiba 19 nm / 2. Gen.)
Lesen (lt. Hersteller) 545 MB/s
Schreiben (lt. Hersteller) 490 MB/s
   
Herstellergarantie Fünf Jahre
Lieferumfang 3,5 Zoll Einbaurahmen
 

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Kommentare (8)

#1
Registriert seit: 10.12.2006

Oberbootsmann
Beiträge: 912
Eigentlich sind die Plextoren für ihre gute Garbage Collection bekannt. Meine M5S lief lange Zeit mit XP und war eigentlich immer schnell.
#2
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Registriert seit: 21.05.2007
Wien
Kapitän zur See
Beiträge: 3408
Es wird Zeit für sata-express!
#3
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Registriert seit: 02.12.2005

Vizeadmiral
Beiträge: 7748
PlexTurbo bringt erwartungsgemäß, genau wie die Funktion von Samsung, nichts. Man kann sich allerdings in synthetischen Benchmarks an ein paar utopischen Werten erfreuen. Ich hatte die Funktion bei meiner Samsung 840 eine Weile laufen und sie dann abgeschaltet. Man hat gar nichts gemerkt, lediglich mehr Arbeitsspeicher war danach frei. :)
#4
Registriert seit: 26.05.2014

Banned
Beiträge: 119
Der Nutzen derartiger Zwischenspeicher erfordert Sachkenntnis beim Anwender. Beim Systemlaufwerk macht das keinen Sinn. Wenn man aber aktuelle Daten eingibt oder bearbeitet, die man am gleichen Tag noch vielmals vom gleichen PC oder von anderen PCs anfassen will, dann ist das sehr nützlich. Das hat man aber schon vor 20 Jahren als Entwickler selbst so gemacht. Leider hatten wir damals nicht so viel Ram.

Witze rund um den Computer
"Chef zu seinem Angestellten: "Wir brauchen auch eine SQL-Datenbank!"
Angestellter denkt:'Weis er wovon er spricht oder hat er das nur
wieder irgendwo aufgeschnappt ?' und sagt:"Ok, welche Farbe soll sie
denn haben ?" Chef:"Nun, ich denke Flieder hat das meiste RAM !"
(c) Dilbert"

https://www.google.de/search?q=dilbert+flieder++ram
#5
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 9445
@Peter123x: Naja, heute ist es aber so dass z.B. Windows selbst schon efektives "caching" betreibt.
Da nützt es nicht wirklich wenn die SSD das selbst auch noch macht. Im schlimmsten Falll ist das kontraproduktiv wenn OS und SSD die selben Daten cachen und damit insgesamt weniger Daten schnell zugriffsbereit sind...
#6
Registriert seit: 26.05.2014

Banned
Beiträge: 119
Ja. Und die Datenbänke machen das sehr wahrscheinlich jetzt auch selbst.

Aber der Test ist etwas dumm gelaufen. Man hätte nach Szenarien suchen sollen, bei denen der Cache etwas bringt. Einfach mal Plextor nach dem entsprechenden Benchmarkprogramm fragen, was das tut und bei welchen realen professionellen Anwendungen das etwas bringt. Damit wäre etwaigen Käufern mehr geholfen. Und wenn Plextor dann keine plausible Antwort geben kann...
#7
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Registriert seit: 02.12.2005

Vizeadmiral
Beiträge: 7748
Das ist ein normales Endkundenprodukt und die Software dient dazu, besonders tolle Benchmarkergebnisse zu produzieren. Das macht Samsung genauso und ich habe meine Zweifel, dass ein Geschäftskunde diese Software nutzen würde. Das es für RAMdisks Anwendungszenarien gibt, ist ein anderes Thema, da ist man dann aber nicht auf die Beigabesoftware einer SSD angewiesen.
#8
Registriert seit: 26.05.2014

Banned
Beiträge: 119
Zitat Krümelmonster;22614565
und die Software dient dazu, besonders tolle Benchmarkergebnisse zu produzieren.


Naja, das ist doch aber voll nach hinten los gegangen. Ich glaube erst mal nicht, dass jemand so blond ist. Eine Frage (an Plextor) ist doch keine Klage. Ich denke an meinen Bekannten, der massenhaft Videos macht. Vllt wäre das etwas für ihn. Aber der will nicht mal eine SSD. Er sagt, dass er die Parameter festlegt und dass der PC im Hintergrund rendert oder was, während er ein Ballerspiel...Naja.
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