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Plextor M6 PRO SSD mit 256 GB im Test

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Seite 5: Benchmark: Iometer

Iometer ist ein recht universeller Benchmark, mit dessen Hilfe sich die Rohleistung eines Laufwerks mit nahezu allen erdenklichen Zugriffsmustern untersuchen lässt. In der aktuellen Version ist außerdem die Möglichkeit hinzugekommen, das Datenmuster auszuwählen. Von besonderem Interesse sind hier die Optionen „Repeating bytes“ und „Full random“. Die erste Option erzeugt immer die gleichen Datenmuster, sodass ein Controller diese Daten stark komprimieren kann. Das machen bei weitem nicht alle Controller, manche (z.B. SandForce) besitzen allerdings eine transparente Kompression und erreichen so, stark abhängig vom Datenmuster, eine höhere oder niedrigere Datenübertragungsrate. Die zweite Option erzeugt einen 16 MB großen Puffer mit Daten hoher Entropie, sodass eine Kompression sehr schwer (allerdings nicht komplett unmöglich) wird. Controller, die komprimieren, werden daher mit beiden Datenmustern getestet und die Ergebnisse mit der Einstellung „Full random“ entsprechend gekennzeichnet. Die Standardeinstellung ist „Repeating bytes“, so werden meistens auch die Herstellerangaben ermittelt.

Während die minimale Anfragetiefe (auch Queue Depth, kurz QD) von eins typisch für ein Desktopsystem ist (sie kann auch geringfügig höher sein, befindet sich jedoch meistens deutlich im einstelligen Bereich), zeigt der Test mit QD 32 das Maximum dessen, wozu die SSD imstande ist. Derart hohe Anfragetiefen erreicht man unter normalen Umständen allerdings nur in Mehrbenutzer- bzw. Serverumgebungen.

Der 4K-Test wird über einen Bereich von acht Millionen logischen Sektoren (512 Byte) durchgeführt, der sequenzielle Test findet über die komplette Kapazität des Laufwerks statt.

Iometer

4K lesen (QD 1)

MB/s
Mehr ist besser

Iometer

4K schreiben (QD 1)

MB/s
Mehr ist besser

Iometer

4K lesen (QD 3)

MB/s
Mehr ist besser

Iometer

4K schreiben (QD 3)

MB/s
Mehr ist besser

Iometer

4K lesen (QD 32)

MB/s
Mehr ist besser

Iometer

4K schreiben (QD 32)

MB/s
Mehr ist besser

Iometer

Sequenziell lesen (QD 1)

MB/s
Mehr ist besser

Iometer

Sequenziell schreiben (QD 1)

MB/s
Mehr ist besser

Beim Iometer-Benchmark erreicht die Plextor M6 PRO relativ gute Werte. Insbesondere das Lesen von kleinen Blöcken bei niedrigen Anfragetiefen erledigt das Laufwerk angenehm schnell.

 

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Kommentare (8)

#1
Registriert seit: 10.12.2006

Oberbootsmann
Beiträge: 912
Eigentlich sind die Plextoren für ihre gute Garbage Collection bekannt. Meine M5S lief lange Zeit mit XP und war eigentlich immer schnell.
#2
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Registriert seit: 21.05.2007
Wien
Kapitän zur See
Beiträge: 3413
Es wird Zeit für sata-express!
#3
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Registriert seit: 02.12.2005

Vizeadmiral
Beiträge: 7784
PlexTurbo bringt erwartungsgemäß, genau wie die Funktion von Samsung, nichts. Man kann sich allerdings in synthetischen Benchmarks an ein paar utopischen Werten erfreuen. Ich hatte die Funktion bei meiner Samsung 840 eine Weile laufen und sie dann abgeschaltet. Man hat gar nichts gemerkt, lediglich mehr Arbeitsspeicher war danach frei. :)
#4
Registriert seit: 26.05.2014

Banned
Beiträge: 119
Der Nutzen derartiger Zwischenspeicher erfordert Sachkenntnis beim Anwender. Beim Systemlaufwerk macht das keinen Sinn. Wenn man aber aktuelle Daten eingibt oder bearbeitet, die man am gleichen Tag noch vielmals vom gleichen PC oder von anderen PCs anfassen will, dann ist das sehr nützlich. Das hat man aber schon vor 20 Jahren als Entwickler selbst so gemacht. Leider hatten wir damals nicht so viel Ram.

Witze rund um den Computer
"Chef zu seinem Angestellten: "Wir brauchen auch eine SQL-Datenbank!"
Angestellter denkt:'Weis er wovon er spricht oder hat er das nur
wieder irgendwo aufgeschnappt ?' und sagt:"Ok, welche Farbe soll sie
denn haben ?" Chef:"Nun, ich denke Flieder hat das meiste RAM !"
(c) Dilbert"

https://www.google.de/search?q=dilbert+flieder++ram
#5
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 9489
@Peter123x: Naja, heute ist es aber so dass z.B. Windows selbst schon efektives "caching" betreibt.
Da nützt es nicht wirklich wenn die SSD das selbst auch noch macht. Im schlimmsten Falll ist das kontraproduktiv wenn OS und SSD die selben Daten cachen und damit insgesamt weniger Daten schnell zugriffsbereit sind...
#6
Registriert seit: 26.05.2014

Banned
Beiträge: 119
Ja. Und die Datenbänke machen das sehr wahrscheinlich jetzt auch selbst.

Aber der Test ist etwas dumm gelaufen. Man hätte nach Szenarien suchen sollen, bei denen der Cache etwas bringt. Einfach mal Plextor nach dem entsprechenden Benchmarkprogramm fragen, was das tut und bei welchen realen professionellen Anwendungen das etwas bringt. Damit wäre etwaigen Käufern mehr geholfen. Und wenn Plextor dann keine plausible Antwort geben kann...
#7
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Registriert seit: 02.12.2005

Vizeadmiral
Beiträge: 7784
Das ist ein normales Endkundenprodukt und die Software dient dazu, besonders tolle Benchmarkergebnisse zu produzieren. Das macht Samsung genauso und ich habe meine Zweifel, dass ein Geschäftskunde diese Software nutzen würde. Das es für RAMdisks Anwendungszenarien gibt, ist ein anderes Thema, da ist man dann aber nicht auf die Beigabesoftware einer SSD angewiesen.
#8
Registriert seit: 26.05.2014

Banned
Beiträge: 119
Zitat Krümelmonster;22614565
und die Software dient dazu, besonders tolle Benchmarkergebnisse zu produzieren.


Naja, das ist doch aber voll nach hinten los gegangen. Ich glaube erst mal nicht, dass jemand so blond ist. Eine Frage (an Plextor) ist doch keine Klage. Ich denke an meinen Bekannten, der massenhaft Videos macht. Vllt wäre das etwas für ihn. Aber der will nicht mal eine SSD. Er sagt, dass er die Parameter festlegt und dass der PC im Hintergrund rendert oder was, während er ein Ballerspiel...Naja.
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