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Kurztest: Western Digital Red WD20EFRX im RAID

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Seite 1: Kurztest: Western Digital Red WD20EFRX im RAID

palit-680-logoNachdem wir uns Western Digitals Neuankömmling WD20EFRX aus der Red-Serie hier im Einzeltest angeschaut haben, wollen wir nun insgesamt drei baugleiche Boliden im RAID-Betrieb unter die Lupe nehmen. Obwohl es naheliegend gewesen wäre, die Platten einfach in eine beliebige NAS-Box zu stecken, haben wir uns aufgrund der besseren Benchmark-Möglichkeiten dazu entschlossen, sie stattdessen an den P67- sowie einem externen LSI-MegaRAID-Controller in unserem Testsystem zu hängen. Dort können die Platten dann sowohl im RAID0- als auch RAID5/6-Betrieb betrachtet werden. Wie die drei WD20EFRX insgesamt abgeschnitten haben, zeigen wir auf den nächsten Seiten.

WD bewirbt die Red-Serie explizit für den 24x7-Betrieb in klein- und mittelständischen Unternehmen sowie im Home-Bereich in kleinen NAS-/RAID-Setups. Gerade weil die Platten in solchen Umgebungen auf sehr engem Raum gepackt arbeiten müssen, ist eine solide Leistung bei möglichst niedriger Temperturentwicklung von entscheidender Bedeutung. Hinsichtlich der Erwärmung der WD20EFRX konnten wir bereits feststellen, dass die Werte hervorragend sind. Welche Performance mit den Laufwerken in den unterschiedlichen RAID-Verbünden möglich ist, wollen wir hier nun gesondert betrachten.

Die technischen Daten der WD20EFRX haben wir zur Auffrischung hier noch einmal wiederholt:

WD Red WD20EFRX
Modellbezeichnung WD20EFRX
Straßenpreis ab 116 €
Homepage www.wdc.dom
Technische Daten
Formfaktor 3,5 Zoll
Kapazität (lt. Hersteller) 2000 GB (2 Platter)
Kapazität (formatiert) 1862 GiB
Verfügbare Kapazitäten 3000, 2000, 1000 GB
Schnittstelle SATA 6 Gbit/s
Sektorgröße 4096 Byte (4K)
Cache 64MB
Umdrehungsgeschwindigkeit IntelliPower (5400 - 7200 U/m)
 
Herstellergarantie 3 Jahre
Lieferumfang -

Für eine detailliertere Betrachtung der technischen Details verweisen wir auf unseren ausführlichen Test des Einzellaufwerks WD20EFRX (zum Test). Die nächsten Seiten widmen sich umgehend den Performance-Resultaten in den unterschiedlichen RAID-Setups.

 

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Kommentare (8)

#1
Registriert seit: 31.10.2007

Stabsgefreiter
Beiträge: 303
Was für einen Prozessor braucht es eigentlich um mit dem 6er oder 7er Chipsatz bei RAID5 ungefär auf Gigabit Niveau zu kommen?
#2
Registriert seit: 12.01.2012

Obergefreiter
Beiträge: 76
Hätte mir den vergleich zum Raid 5 übern onboard gewünscht mit 11 11.5er Rom des Controllers.
Verstehe das Fazit auch nicht ganz da ja nur Raid 5 über den lsi getestet wurde.

Oder ich hab was übersehn.
#3
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Registriert seit: 28.10.2006

Vizeadmiral
Beiträge: 6208
Für Raid5 reicht meinen Experimenten auch schon etwas in Richtung Core2Duo recht locker bzw. ein kleiner Athlon 2 Xn.
Der Athlon 64 3500+ war hingegen schon arg an der Grenze.
Beachten muss man aber auch noch, dass diese CPUs keine AES-Beschleunigung haben, bei Verschlüsselung daher deutlich lahmen.

Edit: Öh, getestet als Linux-Softwareraid, nicht über den Fakeraid-Controller.
Das sollte sich aber nicht sooo viel geben, außer dass das Softwareraid wesentlich flexibler ist.
#4
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Registriert seit: 08.11.2009
Daheim
Stabsgefreiter
Beiträge: 323
Schöner Test.

@ HW-Luxx

werden auch noch andere Festplatten (Caviar Black, Barracuda XT,Deskstar's, "Green" HDDs etc..) in diesem Testsetup getestet ? Weil so ist ja keine Vergleichsmöglichkeit gegeben.

MfG

Luckysh0t
#5
Registriert seit: 16.01.2012

Stabsgefreiter
Beiträge: 274
hi

hab ich wohl übersehen, aber ich finde die werte im raid0 sehr schlecht. es macht keinen unterschied ob man zwei oder drei platten dran hat, das ist nicht der sinn und zweck eines Raid0(man beachte die beiden Grafiken von hd tune beim schreiben)

cya

ps aber danke damit kann ich den gedanken abhacken zu intel zu wechseln weil die es auch nicht drauf haben mit ihrem onboardraid (4k/raid0). für gbit lan angebundene Sachen mag mein schluß nicht zutreffen
#6
Registriert seit: 12.01.2012

Obergefreiter
Beiträge: 76
naja dann werd ich wohl einfach mein glück versuchen, Z77 5x 1 TB (512 sektoren sollten es sein) als raid 5. der xeon (ivy) wirds schon packen ohne ganz in die knie zu gehn (unverschlüsselt) notfalls softraid win server / freenas @ vmware.
#7
Registriert seit: 13.08.2012

Stabsgefreiter
Beiträge: 347
Ihr macht ein RAID-Test OHNE Raid1?!

Im übrigen haut mich die Performance nicht gerade vom Hocker. Wie schon angesprochen wäre auch ein Test der Konkurrenz sinnvoll.

Da zählen:
die neue Seagate ES.2
die neue Ultrastar A7K4000
die bewährte Toshiba MK2002TSKB

Oder auch mal die SAS-Vertreter, wenn Ihr schon ein SAS-Controller verwendet, wie auch einige andere hier.
Toshiba MK2001TRKB
Constellation ES/ES.2
A7K3000/A7K4000

Im übrigen finde ich so hohe RAID-Level auf Dauer doch eher unpassend für Home-Anwendungen. Erstens, muss man ständig Bange haben dass die Datenintegrität verloren geht. Wenn ein RAID5/6 krankt, ist der Aufwand zur Sicherung/Widerherstellung enorm. Der Geschwindigkeitszuwachs hält sich in Grenzen und man ist auf bestimmte Ersatzplatten angewiesen, die plötzlich sehr teuer werden können.
Ich fahre lieber mit mahreren RAID1 oder 0+1 Leveln. Der RAID1 ist doch immer noch die sicherste Variante. Hättet Ihr mal RAID1 auf dem LSI getestet hätte Ihr folgendes festgestellt: Eine Platte mit 200MB/s read kommt im RAID1 auf über 350MB/s im Lesen bei HDTune. Ergo? Ja, der Controller unterstützt Lesen von beiden im RAID1 befindlichen Platten gleichzeitig! Ob das der Intel-Raid kann?! In jedem Fall eine interessante Entdeckung bei meinem Adaptec 6445.
Also wenn RAIDs testen, dann bitte richtig.
#8
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Registriert seit: 10.08.2005
Düsseldorf
Flottillenadmiral
Beiträge: 4345
Dir ist schon klar ojumle, dass du hier eine Platte, die für den Consumer bzw. Small Business Bereich ausgelegt ist und niedriger dreht mit Enterprise Platten vergleicht, die schneller drehen und gerne mal das dreifache(!) kosten?! Immer schön die Kirche im Dorf lassen ;)
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