Acer Aspire S7-392 im Test

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Seite 1: Acer Aspire S7-392 im Test

acer-aspire-s7-teaser kleinSo wie unser Fazit im Herbst 2012 klangen viele: Ein hervorragendes Gehäuse gepaart mit viel Leistung, aber leider auch einigen Macken, die am Ende ein „sehr gut“ für das Acer Aspire S7-391 verhinderten. Doch aus den Fehlern lernte man schnell und präsentierte auf der Computex Mitte 2013 ein überarbeitetes Modell, das inzwischen auch im Handel verfügbar ist. Im Test gehen wir vor allem auf das ein, was das neue Aspire S7-392 vom Vorgänger unterscheidet.

Zu bemängeln gab es beim ersten S7 vor allem vier Punkte: Eine zu kurze Akkulaufzeit aufgrund des sehr knapp bemessenen Akkus mit seinen lediglich 4.680 mAh, ein zu lautes Lüftergeräusch vor allem im Volllastbetrieb, die Verringerung der maximalen Display-Helligkeit im Akkubetrieb sowie die zu „harte“ Tastatur. Hand angelegt hat Acer gleich an mehreren Stellen. Die CPU wurde aufgefrischt, um mehr Sparsamkeit bei gleichzeitig höherer Leistung einziehen zu lassen, das Kühlungssystem wurde überarbeitet und dem Display hat man nicht nur eine andere Helligkeitssteuerung, sondern gleich ein komplett neues Panel verpasst.

Bewährte Optik mit Detailänderungen

Auf den ersten Blick nichts getan hat sich hingegen beim Gehäuse, doch dieser Eindruck täuscht. Denn mit 13 mm hat das überwiegend aus Magnesium, Gorilla Glas und Kunststoff bestehende Gehäuse in der Dicke leicht zugelegt; der Vorgänger kam mit 12 mm aus. Im Zuge dieser Umgestaltung hat man die Anschlussmöglichkeit für einen Erweiterungsakku beseitigt, den man in Hinblick auf den neuen Energiespeicher mit seinen 6.280 mAh (47 Wh) als überflüssig eingestuft hat. Aber auch an den Seiten gibt es Veränderungen. Hier setzen die Taiwaner nun auf zwei USB-3.0-Ports, einen HDMI-Ausgang in voller Größe, einen Mini-DisplayPort, bei dem es sich um einen Converter Port handelt, sowie einen Kartenleser und eine Audio-Buchse. VGA, Ethernet und USB 2.0 werden per Adapter angeboten, der über den Converter Port eingebunden wird. Keine Veränderung gibt es bei den drahtlosen Schnittstellen. Hier setzt Acer erneut auf Bluetooth und Single-Band-WLAN nach n-Standard.

Altes Äußeres, neues Inneres
Altes Äußeres, neues Inneres

In puncto Design gibt es hingegen keine Veränderungen, auch das S7-392 wirkt aufgrund der klaren Formen äußerst hochwertig. Verstärkt wird dieser Eindruck vom großflächig eingesetzten Gorilla Glas, das erneut nicht nur das Display vor Beschädigungen schützen soll, sondern auch den Deckel ziert. Ein Hingucker ist nach wie vor aber auch der Bereich zwischen den beiden Scharnieren, der gut sichtbar die beiden Status-LEDs aufnimmt; im eingeschalteten Zustand ist aber auch der beleuchtete Acer-Schriftzug ein Eyecatcher. Optisch nichts Neues gibt es im Innenraum, hier dominiert nach wie vor die Farbe Silber. Ähnlich sieht es auf der Unterseite aus: Abgesehen von den bereits erwähnten Veränderungen beim Zusatzakku bliebt es auch hier beim Bewährten, das Highlight ist hier nach wie vor das Sound-System. Die beiden Lautsprecher sind am rechten und linken Rand des Bodens untergebracht und erzeugen erneut eine "Klangblase". Befindet sich der Nutzer in dieser, kann das S7-392 wie schon der Vorgänger für ein Ultrabook klar überdurchschnittliche Audio-Qualität liefern - auch wenn die tiefen Frequenzen nicht ausreichend sind.

Leichte Veränderungen bei den Schnittstellen
Leichte Veränderungen bei den Schnittstellen

Bessere Tastatur mit erneut schlechtem Licht

Die von Acer versprochene Überarbeitung der Tastatur lässt sich im wahrsten Sinne der Wortes erfühlen. Denn durch einen vergrößerten Hub ist das Schreibgefühl nun deutlich weicher, der Komfort beim Tippen dahingehend deutlich höher. Den bereits zuvor sehr guten Druckpunkt hat man nicht verändert, leider aber auch nicht die Hintergrundbeleuchtung. Hier erweist sich die Kombination aus eisblauem Licht und silbernen Tasten als nicht optimal, je nach Blickwinkel sind die Beschriftungen der einzelnen Elemente so kaum noch zu erkennen. Darüber hinaus ist die maximale Stufe der Beleuchtung zu niedrig.

Die neue Tastatur überzuegt, das Touchpad ebenso
Die neue Tastatur überzuegt, das Touchpad ebenso

Kaum etwas zu bemängeln gibt es hingegen beim Touchpad. Dieses erkennt alle Eingaben korrekt und bietet gute Gleiteigenschaften. Allerdings fehlt eine optische Unterteilung zwischen linker und rechter Taste; beide sind in das Touchpad integriert und bieten eine gute Kombination aus Druckpunkt und Hub.