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Acer Aspire S7-392 im Test

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Seite 3: Display und Fazit

Ein großes Update hat Acer auch dem 13,3 Zoll großen Display spendiert. Setzte man beim S7-391 noch auf Full-HD-IPS-Panel, stehen im S7-392 gleich 2.560 x 1.440 Pixel zur Verfügung - rund 75 Prozent mehr. Belassen hat man es bei der IPS-Technik, was in sehr guten Betrachtungswinkeln und einer guten Farbdarstellung resultiert. Leider hat man es jedoch versäumt, die Hintergrundbeleuchtung auf ihrem alten Niveau zu belassen.

bench display

Wo die erste Generation in der Spitze noch 423 und im Schnitt 403 cd/m2 erreichte, ist das Maximum im neuen Modell bei 324 cd/m2 erreicht; der Durchschnitt liegt bei 281 cd/m2, die Homogenität liegt bei gut 77 Prozent. Insgesamt reicht die Helligkeit für helle Räume aus, um Spiegelungen im Display auszugleichen, im Freien werden jedoch schnell Grenzen erreicht. Hier hilft dann nur noch ein Standortwechsel. Verbessert hat man hingegen den Kontrast, der mit 1.192:1 besser als bislang (846:1) ausfällt. Nichts auszusetzen gibt es am Touch-Sensor. Auch Multi-Touch-Gesten werden problemlos erkannt und umgesetzt, was in Verbindung mit dem vorinstalliertem Windows 8 für eine einfache Bedienung sorgt.

Fazit

Laufzeit verlängert, Tippgefühl verbessert, Leistung erhöht und Geräuschentwicklung reduziert: Die von Acer versprochenen Änderungen sind tatsächlich allesamt anzutreffen und sorgen für einen erheblich besseren Eindruck, als es noch beim ersten S7 der Fall war. In all diesen Punkten muss sich das rund 1.385 Euro teure S7-392 nicht vor der Konkurrenz verstecken, auch wenn es in puncto Laufzeit oder Leistung mitunter stärkere Mitbewerber gibt. Dass man zusammen mit dem Ausmerzen der Problemstellen auch gleich noch das Display und die Schnittstellen überarbeitet hat, zeugt vom Schaffensdrang Acers. Die neue Anzeige gefällt mit ihrer scharfen und kontrastreichen Darstellung, enttäuscht jedoch ein Stück weit hinsichtlich der maximalen Helligkeit. Der nun neue Converter Port ist hingegen eine uneingeschränkte Bereicherung, stehen auf diesem Wege doch auch VGA und Ethernet zur Verfügung; mit USB 3.0 und HDMI befindet man sich eh auf der sicheren Seite.

Acer Aspire S7-392: Leises und schnelles Ultrabook mit sehr guter Tastatur, aber auch kleineren Schwächen
Acer Aspire S7-392: Leises und schnelles Ultrabook mit sehr guter Tastatur, aber auch kleineren Schwächen

Leider hat man die Verjüngungskur aber zu früh abgebrochen, denn WLAN nach n-Standard, und hier auch nur Single-Band, ist alles andere als zeitgemäß. Verbesserungsbedarf hätte es auch bei der schon 2012 oftmals kritisierten Hintergrundbeleuchtung der Tastatur gegeben, auch hier hat man die Chance nicht genutzt. Dennoch: Das Aspire S7-392 ist ein Ultrabook, das ganz klar zur Spitzengruppe zu zählen ist. Mit hervorragender Verarbeitung, einem gefälligen Design und ausreichender Leistung lässt es einen sehr großen Teil der Konkurrenz hinter sich, die genannten Mängel sprechen aber gegen eine allgemeine Empfehlung.

Die wichtigsten Konkurrenten sind Dells XPS 13 (geringe Display-Auflösung, schnelleres WLAN, längere Laufzeit) für rund 1.150 Euro und das Samsung ATIV Book 9 Plus (höhere Display-Auflösung) für gut 1.470 Euro.

Positive Aspekte des Acer Aspire S7-392:

  • gute Laufzeiten
  • auch unter Last nicht störende Lüfter
  • hohe Office-Leistung
  • sehr gute Verarbeitung
  • überzeugende Tastatur

Negative Aspekte des Acer Aspire S7-392:

  • Display-Helligkeit nicht immer ausreichend
  • WLAN nicht zeitgemäß
  • Tastaturbeleuchtung mit ungünstigem Farbton