> > > > Test: mySN XMG P500 - mit der GeForce GTX 460M auf Benchmark-Jagd

Test: mySN XMG P500 - mit der GeForce GTX 460M auf Benchmark-Jagd

PDFDruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 1: Test: mySN XMG P500 - mit der GeForce GTX 460M auf Benchmark-Jagd

mysn_p500Im Mobile-Segment verhielt es sich zuletzt analog zum Markt der „ausgewachsenen“ Grafikkarten: ATI hatte seit der Einführung der 5000er-Serie die Nase vorn und noch dazu die einzigen verfügbaren DX11-Karten. Diese Dominanz möchte NVIDIA nun auch im Notebook-Bereich mit seiner GeForce-400er-Serie aufbrechen. Nachdem wir uns bereits für die neue Hardwareluxx [printed] 01/2011 eine ASUS-G73-Version mit GTX 460M sichern konnten, hatten wir nun die Möglichkeit mySNs P500 – ebenfalls mit GTX 460M ausgerüstet – genauer unter die Lupe zu nehmen.

Auf der Suche nach einem neuen Gaming-Notebook, war man bis vor Kurzem eindeutig auf ein Modell mit ATI-GPU festgelegt. Jetzt noch einmal viel Geld für ein Gerät mit DX11-Grafik auszugeben, erschien alles andere als logisch – insbesondere vor dem Hintergrund, dass eine GPU in einem Notebook eben nicht so flott getauscht werden kann, wie es bei einem stationären Rechner der Fall ist. Vor kurzem hat nun endlich die „grüne“ GPU-Fraktion (sprich NVIDIA) nachgelegt und ihre mobile Fermi-Inkarnation vorgestellt, die ebenfalls die Versionsnummer 4 verordnet bekommen hat. So ist nun erst einmal wieder funktionstechnischer Gleichstand zwischen den Lagern hergestellt – wie es bzgl. der Leistung aussieht, das müssen unsere Benchmarks klären.

Der Leipziger Notebook-Bauer mySN hat sich auf Built-To-Order-Notebooks spezialisiert: die zur Verfügung stehenden Barebones – bei mySN sind diese stets von Clevo – können also relativ frei mit verschiedenster Hardware konfiguriert werden. Zudem ist man aktuell dabei das Produktportfolio umzubenennen. Gänzlich neu ist das hier getestete XMG P500 also genau genommen nicht. Zwar kommt nun eine GTX 460M zum Einsatz, der genutzte 15-Zoll-Barebone, Clevos W86CU, ist aber schon länger bekannt und erreichte uns bereits mit den verschiedensten Ausstattungsvarianten: unter andrem auch als XMG6.3D mit 120-HZ-Panel und entsprechend der Fähigkeit NVIDIAs 3D-Vision zu nutzen (zum ausführlichen Test).

Unsere Testkonfiguration, die immer nur eine der zahlreichen Hardwarevariationen darstellt, schlägt dabei mit einem Preis von 1727 Euro zu Buche. Der Einsteig in die P500-Welt kostet 1049 Euro – und kann dabei bereits ebenfalls die GTX460 M vorweisen.