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Test: Patriot Javelin S4 - Der weiße (Speicher)Riese?

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Seite 1: Test: Patriot Javelin S4 - Der weiße (Speicher)Riese?

patriot_s4_teaserWer kennt das nicht? Im heimischen Netzwerk herrscht Chaos. Allerhand Dateien sind auf diversen Rechnern verstreut. Die Urlaubsbilder, die Videos der Kinder, die digitalisierte Musiksammlung, alles liegt weitläufig verteilt auf den heimischen Rechnern, unsortiert und stets hoffend, dass bloß keiner der Rechner mit den Daten darauf das Zeitliche segnet. Der neue Fernseher im Wohnzimmer könnte Medien aus dem Netzwerk abspielen, aber leider ist alles so gut verstreut und versteckt, dass die Suche ewig dauern würde.

Dieses ganze Chaos soll ein NAS beheben. Alle Informationen werden darauf zentral gespeichert. So weit, so gut. Das Problem: Wer viele große Daten hat, der braucht entsprechend viel Platz. Heutige Kameras machen Bilder mit gut und gern 15 Megapixeln und die FullHD-Videos des neuen Camcorders sind auch alles andere als Platz sparend. Patriot will hier Abhilfe schaffen. Der Javelin S4 kann gleich vier Festplatten beherbergen und sorgt mit einem RAID im Hintergrund für Ausfallsicherheit. Preislich liegt das Gerät knapp unter 300 Euro ohne Festplatten, was für ein Gerät mit vier Einschüben ein ordentlicher Preis ist.

Folgende Dienste kann der Javelin S4 im Netzwerk anbieten
  • Dateifreigabe (Samba, NFS, AFP und FTP)
  • Printserver
  • DLNA
  • Timemachine (OSX 10.6) via Mac Dashboard
  • iTunes-Server via Firefly Mediaserver
  • Downloadstation
  • Webserver und MySQL

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Im Javelin S4 kommt ein ARM-Prozessor zum Einsatz, dem 256 MB Ram zur Seite stehen. Als Betriebssystem setzt Patriot auf ein angepasstes Linux-Derivat. Ob Patriot der Einstieg in die umkämpfte Netzwerk-Sparte gelingt, soll dieser Test zeigen.