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Microlab FC20 im Test

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Seite 1: Microlab FC20 im Test

teaserWer kennt das nicht. Der Schreibtisch ist schon voll mit Bildschirm, Tastatur und Maus. Dann noch Platz für ein paar große Stereo-Lautsprecher finden? Klassische 2.1-Sets nehmen meist zumindest wenig Raum ein und sind bereits für wenige Euro erhältlich. Sollen dann aber mehr als die üblichen Windows-Töne wiedergegeben werden, scheitern zumindest diese günstigen Systeme bei gehobenen Ansprüchen. Nicht jeder kann oder möchte jedoch gleich tief in die Tasche greifen und sich aktive Nahfeldmonitore aus dem Studiobereich leisten. 2.1-oder 2.0-Systeme in der Preisklasse um die 100 Euro erfreuen sich daher wachsender Beliebtheit. Heute schauen wir uns als 100-Euro-Vertreter der 2.1-Klasse - also ein Paar Stereo-Satelliten mit Subwoofer-Unterstützung - das FC20 von Microlab an.

2.1-Setup: Ein Subwoofer, zwei Satelliten

Im Lieferumfang befinden sich die beiden Satelliten, der aktive Subwoofer, zur Verbindung mit der Soundkarte am PC ein 3,5 Millimeter Stereo-Miniklinken-Kabel, das externe Netzteil, die wireless-Steuereinheit für das System und natürlich die Gebrauchsanweisung. An dieser Stelle einen Blick auf die technischen Eckdaten:


Technische Daten Microlab FC20

Gesamtleistung RMS

40 Watt

Leistungsverteilung

2 x 10 Watt + 20 Watt RMS

Frequenzbereich

50 Hz - 18 kHz

Satelliten

2,5 Zoll, bis zu 15 Watt bei 4 Ohm

Subwoofer

5 Zoll, bis zu 30 Watt bei 8 Ohm

Weiter geht’s nun mit den einzelnen Komponenten.

Detailbetrachtung

Satelliten in einem schlanken Design.

Die beiden Stereo-Lautsprecher bestehen aus einem stabilen Kunststoff-Gehäuse, der Standfuß ist in einem hochglänzenden schwarzen Kunststoff ausgeführt. Das Lautsprechergitter aus Metall vermittelt einen durchaus hochwertigen Eindruck. Ausgestattet sind die Satelliten mit einem einzelnen 2,5 Zoll großen Breitband-Chassis mit einem fast schon großzügig dimensionierten Magnetantrieb. Diese sind direkt mit dem Plastikgehäuse verschraubt. Ein auf der Rückseite des Lautsprecher-Chassis angebrachtes, umlaufendes Dichtband soll Undichtheiten vermeiden. Die Gehäuse sind fernerhin komplett geschlossen. Eine Bedämpfung zur Vermeidung von Störgeräuschen gibt es nicht, dies dürfte in der Preisklasse aber eher selten sein.

Die Sats werden passiv angebunden.

Die Anbindung der passiven - also ohne eigene Verstärkerelektronik ausgestatteten - Satelliten an die Endstufe des Subwoofers erfolgt via Cinch. Weiterhin können diese nur stehend und nicht liegend positioniert werden.

Der Subwoofer arbeitet nach dem Bassreflex-Prinzip.

Wie bei 2.1-Systemen für den PC üblich, steckt im Sub die gesamte Verstärkertechnik. Auf der Rückseite können das externe Netzteil, die Hochpegel-Cinch-Kabel der Satelliten und das Audiosignal der Soundkarte via 3,5-mm-Miniklinke angeschlossen werden. Außerdem lässt sich die Gesamtlautstärke regeln. Der Potentiometer ist zwar gerastert, verfügt jedoch leider nicht über eine erkennbare Drehbegrenzung und lässt sich daher unbegrenzt in die eine oder andere Richtung drehen, auch wenn das Audiosignal natürlich irgendwann nicht mehr lauter oder leiser wird. 

Digitalendstufe mit 40 Watt.

Die eigentliche Elektronik bestehend aus digitaler Endstufe und Wireless-Einheit fällt recht zweckmäßig aus, lässt jedoch nicht allzu viel Luft für große Pegelorgien. Die 40 Watt RMS-Leistung erscheinen uns hingegen durchaus realistisch. Das Netzteil ist für 2000 Milliamper bei 18 Volt vorgesehen, was eine maximale Ausgangsleistung von 36 Watt seitens des Netzteils bedeutet.

Blick ins Innere.

Der Bassreflex-Kanal ist nach außen und nochmal nach innen mit einem dünnen Stoff abgedeckt, sodass wenig Staub und keine Fremdkörper eindringen können. Der Bassreflex-Kanal selbst besteht aus Pappe und erinnert etwas an zwei zusammengeklebte Papierrollen. Die Konstruktion erfüllt ihren Zweck, vermittelt aber keine herausragende Qualitätsanmutung - allerdings werden die wenigsten Anwender den Subwoofer wohl öffnen. Die Außenwände bestehen aus MDF und sind schwarz foliert, eine zusätzliche Stabilisierung im Inneren gibt es jedoch nicht. Im Soundcheck werden wir uns eingehender damit befassen.

Kabellose Fernbedienung

Über die Wireless-Einheit lassen sich die Lautstärke (ebenfalls gerastert aber ohne erkennbaren Anschlag) und der Subwoofer separat regeln. Außerdem kann das System mit einer mute-Funktion sehr einfach lautlos gestellt werden. Die Stromversorgung erfolgt über zwei mitgelieferte AAA-Batterien.

 

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Kommentare (3)

#1
customavatars/avatar172093_1.gif
Registriert seit: 25.03.2012
Düsseldorf
Leutnant zur See
Beiträge: 1146
Guter Test! Danke :)
#2
customavatars/avatar150456_1.gif
Registriert seit: 18.02.2011
Bitburg
Kapitän zur See
Beiträge: 3113
Find ich gut, man ist auch mal auf das Innenleben eingegangen. SEHR guter Test!
#3
Registriert seit: 08.07.2009
Oldenburg
Obergefreiter
Beiträge: 70
Hätte gerne noch n paar Bilder von der Steuerung gehabt. Aber guter Test!
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