> > > > Dell E2014T im Test

Dell E2014T im Test

PDFDruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 1: Dell E2014T im Test

LogoTouchscreens sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Während die berührungsempfindlichen Displays bei Geräten wie Smartphones und Tablets unerlässlich geworden sind, sind entsprechende Bildschirme für den Desktop-PC weiterhin selten zu sehen. Dies liegt nicht zuletzt an den bislang immensen Anschaffungskosten für einen Touch-Monitor. Dell bietet mit dem E2014T seit kurzem einen 20 Zoll großen Touch-Monitor an, der mit einem Preis von gerade einmal 200 Euro zu Buche schlägt. Was der kleine Touch-Bildschirm in der Praxis tatsächlich bietet, wollen wir in dem nachfolgenden Test genauer beleuchten.

Für einen 20-Zoll-Monitor ist der E2014T mit einem Preis von rund 200 Euro sicherlich kein Schnäppchen. Der integrierte Touchscreen, der die Eingabe mit bis zu fünf Fingern gleichzeitig unterstützt, soll diese Summe jedoch rechtfertigen. Umso interessanter ist, inwiefern sich der Touchscreen tatsächlich für die tägliche Nutzung eignet. Bislang möchten bzw. können nämlich nur wenige Nutzer auf die alteingesessene Kombination aus Maus und Tastatur verzichten. Ob sich dies mit der Anschaffung des E2014T ändert, liegt vor allem daran, wie überzeugend Dell die Bedienung über den Touch-Monitor gestaltet. Mehrere Multitouch-Gesten, wie beispielsweise das Heranzoomen durch ein Spreizen zweier Finger, sollen die Bedienung möglichst intuitiv machen.

Aus technischer Sicht bietet der E2014T ein TN-Panel, das eine Auflösung von 1600 x 900 Pixel besitzt. Mit einer maximalen Helligkeit von 225 cd/m² verfügt dieses Modell sicherlich nicht über eine der lichtstärksten Hintergrundbeleuchtungen – sofern der Monitor diese Helligkeit jedoch erreicht, sollte dies für den Einsatz in einem herkömmlichen Büro bzw. Zimmer völlig ausreichen. Ein erst durch den Einsatz eines TN-Panels möglich werdendes Feature íst die geringe Reaktionszeit von zwei Millisekunden. Obwohl Spieler während eines hitzigen Gefechtes sicherlich von der Touch-Bedienung absehen werden, soll die geringe Reaktionszeit dazu beitragen, um den Monitor als „Allzweck-Waffe" verkaufen zu können. Ob der E2014T die Anforderungen, die an einen Allrounder mit Touchscreen gestellt werden, auch erfüllen kann, ist den folgenden Seiten genauer zu entnehmen.

 

Spezifikationen des Dell E2014T in der Übersicht

Hersteller und
Bezeichnung:

Dell E2014T
Straßenpreis: ca. 200 Euro
Homepage: http://www.dell.com/de/
Diagonale: 19,5 Zoll
Gehäusefarbe: Schwarz
Format: 16:9
Panel: TN
Glare-Optik: ja
Auflösung: 1600 x 900 Bildpunkte
Kontrastrate:

1.000:1 (statisch)
8.000.000:1 (dynamisch)

Helligkeit: max. 225 cd/m²
Reaktionszeit: 2 Millisekunden (Grau zu Grau)
Blickwinkel: Horizontal: 170 Grad
Vertikal: 160 Grad
Anschlüsse:

1x DisplayPort 1.2
2x HDMI (inkl. MHL-Support)
1x VGA
1x USB-2.0-Up (für Touchscreen)
2x USB-2.0-Down
1x Audio-Out

HDCP: Ja (HDMI)
Maße (mit Standfuß): 505,9 x 376 x 165 Millimeter (BxHxT)
Gewicht: 4,89 Kilogramm
Ergonomie:

neigbar

Kensington-Lock: ja
Wandmontage: ja
integrierte Lautsprecher: nein
Netzteil: intern
Sonstiges:

Touchscreen (bis zu fünf Finger gleichzeitig)


Lieferumfang

Im Lieferumfang des E2014T sind alle für den Betrieb nötigen Kabel enthalten. Neben dem Stromkabel sind dies im Wesentlichen Anschlusskabel für HDMI und USB. Um den Monitor auch analog mit dem Computer verbinden zu können, liefert Dell zusätzlich ein VGA-Kabel mit. Anleitungen, Support-Hinweise und eine Treiber-CD gehören selbstverständlich auch zum Lieferumfang. Vervollständigt werden die ‚Mitbringsel' des E2014T durch ein kleines Reinigungstuch mit Herstellerlogo, das sich insbesondere beim Säubern des Touchscreens als nützlich erweisen sollte.

Lieferumfang
Lieferumfang

 

Social Links

Seitenübersicht

Kommentare (3)

#1
customavatars/avatar130775_1.gif
Registriert seit: 06.03.2010
Stuttgart
Leutnant zur See
Beiträge: 1138
Ich denke, dass der Preis nicht der maßgebliche Faktor für die Verbreitung im Desktop Markt ist. Vielmehr ist es unpraktisch, da die Bedienung langsamer und umständlicher ist als mit Maus & Tastatur, zudem stören die Fettflecken.
#2
Registriert seit: 06.06.2006
Österreich
Bootsmann
Beiträge: 715
Mir fehlt im privaten Rahmen der Einsatzort dafür?

Ich kauf mir doch keinen Touchscreen für den Schreibtisch, damit ich dann 1. unergonomisch und 2. ungemütlich mit den Fingern am Display herumfummeln kann. Geht doch mit Maus und Tastatur bedeutend schneller.
Finde das auch bei normalen Notebooks nicht sinnvoll.

Die Fettflecken kommen dann noch dazu...

Edit: Und der Rahmen ist ja auch mal der Hammer... und dann noch dieser "tote" Glas/Kunststoffbereich. Sieht nicht wirklich zeitgemäß aus.
#3
Registriert seit: 13.07.2011

Matrose
Beiträge: 24
durch die Neigung kann man wohl davon ausgehen, dass der Monitor eher für Kassen, Informationsstände oder zur Steuerung ausgelegt ist, wo keine Mause und Tastatur erwünscht ist. Natürlich braucht kaum jemand das zuhause oder im Büro.

Touch soll doch maus und Tastatur ersetzen nicht ergänzen
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Dell P2815Q im Test - 4K für unter 600 Euro

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/DELL_U2815Q/LOGO

Mit dem P2815Q haben wir uns eines der neuesten 4K-Modelle von Dell in die Redaktion geholt. Während bislang große Summen bei der Anschaffung eines 4K-Monitors investiert werden mussten, soll der neue P2815Q vor allem preisbewusste Nutzer ansprechen. Die unverbindliche Preisempfehlung für den... [mehr]

ASUS ROG Swift PG278Q mit G-Sync und 144 Hz im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2014/ASUS-PG278Q/ASUS-SWIFT-PG278Q-LOGO

Lange Zeit herrschte Stillstand am Monitor- und Display-Markt. Bei 30-Zoll war die maximale Größe für die Schreibtischarbeit erreicht und die Auflösung schien auch bei 2.560 x 1.600 festgeschrieben zu sein. Doch an ganz anderer Stelle entdecken die Hersteller plötzlich Verbesserungspotenzial.... [mehr]

Dell UltraSharp U2515H mit IPS-Panel vorgestellt

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2013/DELL_2013

Dell hat mit dem UltraSharp UH2515H einen neuen Bildschirm vorgestellt. Das Display bietet eine Diagonale von 25 Zoll und löst mit 2.560 x 1.440 Bildpunkten auf. Daraus ergibt sich eine Pixeldichte von 117,5 ppi. Beim Panel setzt Dell auf ein hochwertiges AH-IPS-Panel. Die maximale Helligkeit wird... [mehr]

ASUS PB298Q im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/ASUS_PB298/LOGO

Der Trend in Richtung breiter Monitore im 21:9-Format wird derzeit von zahlreichen Herstellers vorangetrieben. Das Plus an Bildfläche in der Breite soll MultiMonitor-Setups zunehmend überflüssig machen, was hinsichtlich der geschlossenen Darstellung ohne störende Rahmen auch Sinn ergibt. ASUS... [mehr]

Dell UltraSharp UZ2715H im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/DELL_ULTRASHARP_UZ2715H/LOGO

27-Zoll-Monitore gibt es mittlerweile viele auf dem Markt. Dell möchte mit dem UZ2715H aber einen besonderen Großformat-Monitor bieten, der mehr eine ganze Multimedia-Station statt ein einfaches Anzeigegerät darstellen soll. So ist der UZ2715H mit einer Webcam, Mikrofonen und internen... [mehr]

Drei UHD-Monitore von Acer, Medion und Philips im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2014/3XUHD/UHD-LOGO

Nach gefühlt jahrelangem Stillstand ist in den vergangenen Monaten wieder etwas Schwung in den Markt der Monitore gekommen. Techniken für die Hintergrundbeleuchtung sind ein Thema, die Panels bzw. die dahinterliegende Technologie das andere, doch große Schritte scheinen in den kommenden Monaten... [mehr]