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Dell E2014T im Test

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Seite 5: Fazit, Pro & Contra, Alternativen

Mit dem E2014T führt Dell einen günstigen Touch-Monitor im Portfolio, der sich ideal für den Einstieg in die Welt der Touchscreens oder als Ergänzung zu einem bereits bestehenden Setup eignet.

  

Das Äußere des E2014T kann überzeugen. Ein dezentes Gehäuse, das sich ideal in das Erscheinungsbild zahlreicher Schreibtische einpassen dürfte, und eine solide Verarbeitung hinterlassen einen guten Eindruck beim Nutzer. Auch das für einen Monitor dieser Größen- und Preisklasse sehr üppig ausgestattete Anschluss-Panel kann überzeugen. Positiv aufgefallen ist uns zudem das umfangreiche OSD, durch welches man mit den insgesamt vier Tasten an der Außenkante sicher navigieren kann. Kritik ist vor allem bei der stark spiegelnden Oberfläche des Touchscreens sowie der recht breiten Panel-Einrahmung angebracht. Aus technischer Sicht überzeugt der E2014T durch eine recht gleichmäßige Hintergrundbeleuchtung, die leider etwas dunkler als in den Spezifikationen angegeben ausfällt. Der Weißpunkt ist insgesamt etwas kühler als gewünscht und unterliegt dabei noch sehr starken Schwankungen bei der Feldmessung. Punkten kann der E2014T aber beim Kontrastverhältnis, das mit 1052:1 unsere Erwartungen erfüllte. Die Farbreproduktion ist für einen TN-Monitor dieser Preisklasse durchaus als gut einzustufen. Inputlag und Stromverbrauch befinden sich im durchschnittlichen Bereich.

Fraglich bleibt, für welches Einsatzgebiet der E2014T tatsächlich geeignet ist. Während man im Hause Dell darauf achtete, dass sich der Monitor als echter „Allrounder" entpuppt, können wir diese Ansicht so nicht teilen. So geht der Trend mittlerweile klar in Richtung großer Monitore, die über Bilddiagonalen von 27 Zoll und mehr verfügen. Gerade bei der Touchscreen-Bedienung ist es angenehm, viel Fläche (und eine 10-Punkt-Unterstützung) zu haben, um möglichst mit beiden Händen Eingaben tätigen zu können (bspw. beim Tippen auf der Bildschirmtastatur). Gänzlich verzichten kann man zumindest auf eine Tastatur mit dem E2014T also nicht. Fraglich bleibt des Weiteren auch, ob man nicht doch hin und wieder lieber zur Maus greift. So lässt sich der Monitor nur um wenige Grad nach hinten kippen und demnach nicht so weit umlegen, als dass man über einen längeren Zeitraum angenehm mit dem Touchscreen arbeiten könnte. Unserer Meinung nach stellt der Touchscreen beim E2014T daher zwar eine nette Ergänzung, aber kaum eine Alternative zur Kombination aus Maus und Tastatur dar. Die Bedienung von Windows 8 mit einem Touch-Monitor haben wir an anderer Stelle bereits genauer beleuchtet.

Positive Eigenschaften des Dell E2014T:

  • gute Verarbeitungsqualität und fester Stand
  • reaktionsschneller Touchscreen mit Fünf-Punkt-Unterstützung
  • zahlreiche Anschlüsse
  • hoher Kontrast und gute Farbreproduktion

Negative Eigenschaften des Dell E2014T :

  • stark spiegelnde Touchscreen-Oberfläche
  • breite Panel-Einrahmung
  • geringe Maximalhelligkeit


Alternativen

Eine echte Alternative zum Dell E2014T bietet der Markt aktuell nicht. Zwar haben diverse andere Hersteller auch Touch-Bildschirme in dieser Größenordnung im Angebot, preislich liegen diese jedoch in deutlich höheren Regionen. Wer gleich zu einem größeren Gerät greifen möchte, der sollte sich den von uns getesteten Samsung S24C770T-LED anschauen, der über eine Diagonale von 24 Zoll und ein IPS-Panel verfügt (Samsung S24C770T-LED im Test). Der Preis liegt mit knappen 570 Euro jedoch auch knapp beim Dreifachen des Preises vom Dell E2014T.

 

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Kommentare (3)

#1
customavatars/avatar130775_1.gif
Registriert seit: 06.03.2010
Stuttgart
Leutnant zur See
Beiträge: 1148
Ich denke, dass der Preis nicht der maßgebliche Faktor für die Verbreitung im Desktop Markt ist. Vielmehr ist es unpraktisch, da die Bedienung langsamer und umständlicher ist als mit Maus & Tastatur, zudem stören die Fettflecken.
#2
Registriert seit: 06.06.2006
Österreich
Oberbootsmann
Beiträge: 786
Mir fehlt im privaten Rahmen der Einsatzort dafür?

Ich kauf mir doch keinen Touchscreen für den Schreibtisch, damit ich dann 1. unergonomisch und 2. ungemütlich mit den Fingern am Display herumfummeln kann. Geht doch mit Maus und Tastatur bedeutend schneller.
Finde das auch bei normalen Notebooks nicht sinnvoll.

Die Fettflecken kommen dann noch dazu...

Edit: Und der Rahmen ist ja auch mal der Hammer... und dann noch dieser "tote" Glas/Kunststoffbereich. Sieht nicht wirklich zeitgemäß aus.
#3
Registriert seit: 13.07.2011

Matrose
Beiträge: 25
durch die Neigung kann man wohl davon ausgehen, dass der Monitor eher für Kassen, Informationsstände oder zur Steuerung ausgelegt ist, wo keine Mause und Tastatur erwünscht ist. Natürlich braucht kaum jemand das zuhause oder im Büro.

Touch soll doch maus und Tastatur ersetzen nicht ergänzen
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