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Test: ViewSonic VP2770-LED - Gemacht für Profis

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Seite 1: Test: ViewSonic VP2770-LED - Gemacht für Profis

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Für Fotografen und professionelle Grafiker spielt das richtige Equipment eine wesentliche Rolle. Während oft Unsummen in die Kameraausrüstung oder ein umfangreiches Softwarepaket investiert werden, kommt der richtige Bildschirm nicht selten zu kurz. Dabei trägt der passende Monitor beim Arbeiten mit Bildern oder Grafiken einen großen Teil dazu bei, damit das gewünschte Ergebnis auch farbneutral gedruckt oder auf anderen Anzeigegeräten wiedergegeben werden kann. Der US-Hersteller ViewSonic präsentierte mit dem 27-Zoll-Modell VP2770-LED nun einen Monitor, der speziell für professionelle Anwendungsgebiete entwickelt wurde. Wie sich der mit einer WQHD-Auflösung und einem „SuperClear"-IPS-Panel gespickte Bildschirm aus dem Hause ViewSonic in der Praxis schlagen kann, soll der folgende Test klären.

ViewSonic preist den VP2770-LED als Monitor an, der insbesondere im Profi-Segment seine Stärken ausspiele. So spendiert man dem High-End-Bildschirm eine WQHD-Auflösung (2560 x 1440 Pixel), die für eine hohe Bildschärfe auf der 27 Zoll großen Anzeigefläche steht. Zusätzlich integriert man ein „SuperClear"-IPS-Panel, das über eine sehr hohe Farbtreue verfüge. Demnach sollen sich die Farbabweichungen bei Werten von unter 3,0 Delta E befinden. Ob der Hersteller dieses Versprechen tatsächlich einhalten kann, gilt es in unserem Bildqualität-Check zu klären. Ein großes Augenmerk habe man während der Entwicklung des VP2770-LED auch auf die Einstellungsmöglichkeiten für eine gute Ergonomie gerichtet. So integriert man neben einer Höhenverstellung auch eine Neige-, Rotations- und Pivotfunktion. Aus der Masse herausragen soll der ViewSonic VP2770-LED aber auch durch seine Anschlussvielfalt, die unter anderem einen DisplayPort-Anschluss sowie zwei USB-3.0-Ports beherbergt. Zu Buche schlägt der ViewSonic VP2770-LED mit rund 710 Euro.

Lieferumfang
Lieferumfang

Schon bei der Gestaltung des Kartons macht ViewSonic deutlich, dass man von unnötigem Schickschnack absieht. So verzichtet man auf ein aufwendiges Design und belässt es stattdessen überwiegend beim üblichen Braun. Auf den schlichten Hintergrund wurden die wichtigsten Spezifikationen in mehreren Sprachen aufgedruckt. Nach Öffnen der Kartonage findet sich Styropor, das sowohl das Zubehör als auch den Bildschirm beinhaltet. Ersteres setzt sich aus Anschlusskabeln für HDMI, DVI, VGA, DisplayPort und Strom sowie einer Support-CD und einer Kurzanleitung in Papierform zusammen. Informationen über die Farbkalibrierung finden sich in der zweiseitigen Kurzanleitung aber nicht.

Herstellerangaben des ViewSonic VP2770 in der Übersicht
Hersteller und
Bezeichnung:
ViewSonic VP2770-LED
Straßenpreis: ca. 710 Euro
Homepage: www.viewsoniceurope.com
Diagonale: 27 Zoll
Gehäusefarbe: Schwarz (matt)
Format: 16:9
Panel: PLS („SuperClear"-IPS)
Glare-Optik: Nein
Auflösung: 2560 x 1440 Bildpunkte
Kontrastrate: 20.000.000:1 (dynamisch)
Helligkeit: max. 300 cd/m²
Reaktionszeit: 12 ms (Grau zu Grau)
Blickwinkel: Horizontal: 178 Grad
Vertikal: 178 Grad
Anschlüsse:

1x HDMI

1x D-Sub

1x DVI-D

1x DisplayPort

2x USB 2.0 (Down)

2x USB 3.0 (Down)

1x USB (Up)

1x 3,5-Millimeter-Klinke

HDCP: Ja (mit DVI-D)
Maße (mit Standfuß): 642,7 x 469,7 x 347,8 Millimeter
Gewicht (mit Standfuß): 8,45 kg
Ergonomie:

- Neigung (-5 bis +23 Grad)

- Höhenverstellung (0 bis 150 Millimeter)

- Rotation (rechts/links: 60 Grad)

- Pivotfuntkion

Stromverbrauch:

Betrieb: 40 Watt

Sonstiges:

 

 

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Kommentare (7)

#1
customavatars/avatar117617_1.gif
Registriert seit: 03.08.2009
Hallein im wunderschönen Salzburg
Kapitän zur See
Beiträge: 3153
Netter Test.

Jedoch hat der Monitor das mit den 3 de nicht eingehalten und das sollte somit negativ gewertet werden.

Auch wenn es nur eine Farbe ist.

Nicht eingehalten ist nicht eingehalten.
#2
Registriert seit: 22.12.2008

Stabsgefreiter
Beiträge: 275
Die Auflösung ist ja mal Spitze, da kommt so manche Graka ins Schwitzen ;)
Zitat
"12560x1440 Bildpunkte"
(Tabelle Seite 1)
#3
Registriert seit: 25.01.2005

Fregattenkapitän
Beiträge: 2840
Zitat
Bei Cyan (Color 23) schießt der Monitor aber etwas über das Ziel hinaus: ganze 8,286 dE liegen deutlich über der versprochenen maximalen Farbabweichung von unter 3,0 dE.

Zitat
Jedoch hat der Monitor das mit den 3 de nicht eingehalten und das sollte somit negativ gewertet werden.

Auch wenn es nur eine Farbe ist.

Nein, das ist völlig normal und widerspricht auch nicht den Angaben von ViewSonic. Mit dem Color Checker Target der X-Rite Validierungsfunktion testet ihr absolute Farbwerte (vorliegend in Lab), die dann unter Berücksichtigung des Monitorprofils (relativ farbmetrisch) in Bildschirm-RGB transformiert werden. Der konkrete Cyan-Tonwert liegt außerhalb des Farbumfangs des Bildschirms und kann deshalb vom Farbrechner der Software nur näherungsweise auf seine Farbraumgrenze abgebildet werden*. Erst Bildschirme mit erweitertem Farbraum (WCG-CCFL, RGB-LED, GB-r-LED blu) können das besser darstellen.

Die dE[U]94[/U]-Angabe (mit bunten Farben als Referenz ohnehin nicht mit dem einfachen dE Abstandsmaß vergleichbar) von ViewSonic bezieht sich auf den fixen sRGB-Modus des Gerätes. Ein entsprechender Test würde in diesem Fall ohne Farbtransformationen durchgeführt und dann mit der sRGB-Referenz verglichen.

*
Das grundsätzliche Problem kann man hier ganz gut in den ersten beiden Darstellungen (schwarzes Gitter: ISO Coated v2) nachvollziehen.
#4
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Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 2841
@rv73566: Danke für den Hinweis, wir haben das korrigiert.
#5
customavatars/avatar99554_1.gif
Registriert seit: 28.09.2008
G:\Bayern\Neuburg
Kapitän zur See
Beiträge: 3638
Zitat rv73566;19789049
Die Auflösung ist ja mal Spitze, da kommt so manche Graka ins Schwitzen ;)
(Tabelle Seite 1)

Eckelhaftes 16:9. *kotz*
Wie wärs mit 2560x1600 (16:10) :/


PS: Ja, die Auflösung von dem Monitor ist an sich natürlich nicht so schlecht, aber wie so üblich muss man über dieses 16:9 Verhältnis meckern :/
#6
Registriert seit: 01.02.2010

Matrose
Beiträge: 4
@ Redaktion

1. Bei dem, in diesem Monitor verbauten, Panel (z.d. Flüssigkristallanzeige) handelt es sich um LTM270DL02 von Samsung (auch in deren hauseigenen Monitoren wie: S27A850 & S27B970D zu finden) und das ist keine IPS, sondern von Samsung eigens entwickelte PLS-Technik.

2. Es ist kein 10-Bit-, sondern ein nativer 8-Bit-Panel plus seitens ViewSonic implementierte FRC-Funktion. Wenn dieser Monitor schon als "für Profis" beworben wird, dann ist die exakte Angabe sehr wichtig. ;)

3. Denglische Prägung eurer Artikel ist manchmal unerträglich! Ich bitte euch zumindest darüber nachzudenken. Danke.

Allgemein zu euren Monitortests:

Könnt ihr eure Testexemplare vielleicht auch auf das Vorhandensein (oder auch nicht) und Frequenz der (in so manchen Fällen störenden bis hin zu gesundheitsschädlichen - beim längeren Arbeiten: Kopfschmerzen, Müdigkeit usw.) Pulsweitenmodulation (sog. "Backlight-Flimmern") der LED-Hintergrundbeleuchtungen testen?
#7
customavatars/avatar109667_1.gif
Registriert seit: 03.03.2009
Fulda
[online]-Redakteur
Beiträge: 2502
@Eloha
Vielen Dank für dein Feedback.
ViewSonic selbst verwendet für das Panel die Bezeichnung "SuperClear-IPS", die auch wir in unserem Test aufgreifen. In der Tabelle habe ich eine entsprechende Ergänzung hinzugefügt.
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