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Test: ViewSonic VP2770-LED - Gemacht für Profis

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Seite 3: Anschlüsse, Steuerelemente und OSD

Gerade im Profi-Sektor ist ein umfangreiches Anschluss-Portfolio von hoher Wichtigkeit. So kommt auch der ViewSonic VP2770-LED mit zahlreichen Ports für die Bildübertragung daher, bietet zusätzlich aber auch Steckplätze für USB-Geräte. Konkret findet sich ein Anschluss für VGA, DVI, HDMI und DisplayPort. Insbesondere der DisplayPort-Anschluss findet sich bei Monitoren günstigerer Preisklassen nur äußerst selten. Etwas distanziert platziert zeichnen sich an der Unterkante neben dem Steckplatz für das Kaltgerätekabel noch zwei USB-2.0-Steckplätze sowie ein USB-Port für den Upstream ab.

Anschlüsse
Anschlüsse

Zwei weitere USB-Steckplätze finden sich auch an der rechten Außenseite des ViewSonic VP2770-LED. Diese liegen im Gegensatz zu den an der Unterseite platzierten allerdings in der neuesten Generation (USB 3.0) vor und eignen sich daher bestens zum Anschluss von Speichermedien wie externen Festplatten. Macht man Gebrauch von der Pivot-Funktion und dreht die Bildschirmfläche demnach um 90 Grad in die Vertikale, so befinden sich die USB-3.0-Steckplätze an der Unterkante. Für USB-Sticks oder andere kleinere Geräte wäre es sicherlich sinnvoller gewesen, die Ports in die linke Außenkante zu integrieren, sodass sich diese nach dem Drehen an der Oberkante befinden. Beachtet man aber, dass die Kabel von größeren Geräten wie externen Festplatten oft sehr kurz sind, so erscheint die Platzierung an der Unterkante deutlich vorteilhafter.

USB-3-Hub
USB-3-Hub

Die Steuerelemente befinden sich rechts an der Unterkante der Front. Durch eine eindeutige Beschriftung, die sich dank ihrer Farbgebung in Weiß deutlich von dem schwarzen Hintergrund absetzt, lassen sich diese eindeutig identifizieren. Alle Tasten reagieren bereits auf ein leichtes Berühren - Ungenauigkeiten bei der Integration der Steuerelemente, die die Tasten beispielsweise etwas „schwammig" wirken lassen könnten, sind also nicht zu verzeichnen. Während sich ganz rechts der Power-Button befindet, zeichnen sich die beiden links davon platzierten Pfeile für die Steuerung durch das OSD verantwortlich. Erreichbar ist das OSD über die Taste „1". Über „2" kann ohne Umweg das zu nutzende Eingangssignal ausgewählt werden. Aufschluss über den Aktivitätsstatus des Monitors gibt eine in die rechte untere Ecke integrierte LED, die entweder Blau (aktiv) oder Orange (Standby) leuchtet.

Steuerlemente
Steuerelemente

Das On Screen Display (OSD) ist klar strukturiert und bietet schnell Zugriff auf die wichtigsten Funktionen. Nutzer können durch insgesamt acht Untermenüs scrollen, die jeweils verschiedene Einstellungsmöglichkeiten beherbergen. Neben der Helligkeit und dem Kontrast lassen sich so auch Einstellungen am Eingangssignal und den Audio-Settings vornehmen. Zusätzlich bietet der VP2770-LED die Möglichkeit, bereits vordefinierte Farbmodi zu verwenden. Möchte man lieber selbst Hand anlegen, kann Gebrauch von dem Modus „User Color" gemacht werden. In diesem kann die Intensität der Farben Rot, Grün und Blau individuell festgelegt werden. Eine 6-Achsen-Farbkontrolle bietet aber auch dieser Modus nicht. 

 

 

 

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Kommentare (7)

#1
customavatars/avatar117617_1.gif
Registriert seit: 03.08.2009
Hallein im wunderschönen Salzburg
Kapitän zur See
Beiträge: 3153
Netter Test.

Jedoch hat der Monitor das mit den 3 de nicht eingehalten und das sollte somit negativ gewertet werden.

Auch wenn es nur eine Farbe ist.

Nicht eingehalten ist nicht eingehalten.
#2
Registriert seit: 22.12.2008

Stabsgefreiter
Beiträge: 354
Die Auflösung ist ja mal Spitze, da kommt so manche Graka ins Schwitzen ;)
Zitat
"12560x1440 Bildpunkte"
(Tabelle Seite 1)
#3
Registriert seit: 25.01.2005

Fregattenkapitän
Beiträge: 2897
Zitat
Bei Cyan (Color 23) schießt der Monitor aber etwas über das Ziel hinaus: ganze 8,286 dE liegen deutlich über der versprochenen maximalen Farbabweichung von unter 3,0 dE.

Zitat
Jedoch hat der Monitor das mit den 3 de nicht eingehalten und das sollte somit negativ gewertet werden.

Auch wenn es nur eine Farbe ist.

Nein, das ist völlig normal und widerspricht auch nicht den Angaben von ViewSonic. Mit dem Color Checker Target der X-Rite Validierungsfunktion testet ihr absolute Farbwerte (vorliegend in Lab), die dann unter Berücksichtigung des Monitorprofils (relativ farbmetrisch) in Bildschirm-RGB transformiert werden. Der konkrete Cyan-Tonwert liegt außerhalb des Farbumfangs des Bildschirms und kann deshalb vom Farbrechner der Software nur näherungsweise auf seine Farbraumgrenze abgebildet werden*. Erst Bildschirme mit erweitertem Farbraum (WCG-CCFL, RGB-LED, GB-r-LED blu) können das besser darstellen.

Die dE[U]94[/U]-Angabe (mit bunten Farben als Referenz ohnehin nicht mit dem einfachen dE Abstandsmaß vergleichbar) von ViewSonic bezieht sich auf den fixen sRGB-Modus des Gerätes. Ein entsprechender Test würde in diesem Fall ohne Farbtransformationen durchgeführt und dann mit der sRGB-Referenz verglichen.

*
Das grundsätzliche Problem kann man hier ganz gut in den ersten beiden Darstellungen (schwarzes Gitter: ISO Coated v2) nachvollziehen.
#4
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Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3663
@rv73566: Danke für den Hinweis, wir haben das korrigiert.
#5
customavatars/avatar99554_1.gif
Registriert seit: 28.09.2008

Flottillenadmiral
Beiträge: 4484
Zitat rv73566;19789049
Die Auflösung ist ja mal Spitze, da kommt so manche Graka ins Schwitzen ;)
(Tabelle Seite 1)

Eckelhaftes 16:9. *kotz*
Wie wärs mit 2560x1600 (16:10) :/


PS: Ja, die Auflösung von dem Monitor ist an sich natürlich nicht so schlecht, aber wie so üblich muss man über dieses 16:9 Verhältnis meckern :/
#6
Registriert seit: 01.02.2010

Matrose
Beiträge: 4
@ Redaktion

1. Bei dem, in diesem Monitor verbauten, Panel (z.d. Flüssigkristallanzeige) handelt es sich um LTM270DL02 von Samsung (auch in deren hauseigenen Monitoren wie: S27A850 & S27B970D zu finden) und das ist keine IPS, sondern von Samsung eigens entwickelte PLS-Technik.

2. Es ist kein 10-Bit-, sondern ein nativer 8-Bit-Panel plus seitens ViewSonic implementierte FRC-Funktion. Wenn dieser Monitor schon als "für Profis" beworben wird, dann ist die exakte Angabe sehr wichtig. ;)

3. Denglische Prägung eurer Artikel ist manchmal unerträglich! Ich bitte euch zumindest darüber nachzudenken. Danke.

Allgemein zu euren Monitortests:

Könnt ihr eure Testexemplare vielleicht auch auf das Vorhandensein (oder auch nicht) und Frequenz der (in so manchen Fällen störenden bis hin zu gesundheitsschädlichen - beim längeren Arbeiten: Kopfschmerzen, Müdigkeit usw.) Pulsweitenmodulation (sog. "Backlight-Flimmern") der LED-Hintergrundbeleuchtungen testen?
#7
customavatars/avatar109667_1.gif
Registriert seit: 03.03.2009

[online]-Redakteur
Beiträge: 2508
@Eloha
Vielen Dank für dein Feedback.
ViewSonic selbst verwendet für das Panel die Bezeichnung "SuperClear-IPS", die auch wir in unserem Test aufgreifen. In der Tabelle habe ich eine entsprechende Ergänzung hinzugefügt.
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