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Test: ViewSonic VP2770-LED - Gemacht für Profis

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Seite 2: Design, Verarbeitung und Ergonomie

Beim Design des ViewSonic VP2770-LED macht sich erneut deutlich, dass man sich auf das Wesentlichste konzentriert hat. Auf ausgefallene Akzente verzichtet ViewSonic demnach bewusst. Stattdessen steckt man den Bildschirm in ein schwarzes Gewand, das sich durch die matte Oberfläche auf nahezu jedem Schreibtisch gut machen sollte. Die Front des VP2770-LED wird dominiert von dem 27 Zoll großen Panel, das ebenfalls matt gehalten wurde und so störende Reflexionen vermeidet. Umgeben wird dieses von dem rund zwei Zentimetern dünnen Rand, der insbesondere beim Betrieb mehrerer Monitore nebeneinander (Multi-Monitoring) von Vorteil ist. Für einige Kontraste auf dem schwarzen Rand sorgen lediglich das zentriert auf die Unterkante gedruckte Hersteller-Logo sowie die Steuerelemente in der rechten unteren Ecke. Dort zeichnet sich zusätzlich noch eine kleine Aussparung ab, hinter welcher die Power-/Standby-LED platziert wurde.

Frontansicht
Frontansicht

Ohne Unterbrechung weitet sich das schlichte Design der Front auch auf die Rückseite des ViewSonic VP2770-LED aus. In die obere Hälfte, die etwas strukturiert wurde, ist ein Hersteller-Logo eingelassen. Direkt darunter erstreckt sich eine Konsole, in der die Technik, wie beispielsweise das Netzteil, untergebracht ist. In der Mitte dieser Konsole befinden sich zudem die Befestigungslöcher für den Standfuß. Alternativ lassen sich diese aber auch für die Montage einer Wandhalterung nach Vesa-Standard (100 x 100 Millimeter) nutzen. An den Seiten der Technik-Behausung zeichnen sich neben Lüftungsschlitzen noch die Anschlüsse für die Bildübertragung ab.

Rückseite
Rückseite

Herstellerlogo
Hersteller-Logo

Der Standfuß des ViewSonic VP2770-LED weist eine beachtliche Größe auf. So erstrecken sich die drei „Ausleger" auf eine Fläche von rund 51x36 Zentimetern. Dass diese Dimensionierung Sinn macht, zeigt sich bei der Stabilität des Monitors. Weder ein leichtes Anstoßen noch ein Verrücken kann die Bildschirmeinheit ins Wackeln versetzen. Insbesondere auch beim Gebrauchen der integrierten Ergonomie-Einstellungsmöglichkeiten macht sich eine hohe Standfestigkeit positiv bemerkbar. Übt man etwas Druck von unten auf die Bildschirmeinheit aus, so lässt sich diese durch die integrierte Höhenverstellung um 15 Zentimeter anheben. Gemessen an der Oberkante lässt sich die Displayeinheit so von 49 Zentimeter auf 64 Zentimeter erhöhen. Der in den Standfuß integrierte Mechanismus ging dabei stets problemlos von der Hand. Ein leichter Widerstand beim Hoch- und Runterdrücken der Bildschirmeinheit ermöglicht dabei das Einstellen einer genauen Höhe.

Höhenverstellung
maximale Höhe (64 Zentimeter Monitor-Oberkante)

Höhenverstellung
Höhenverstellung

Der ViewSonic VP2770-LED glänzt allerdings noch mit weiteren Einstellungsoptionen für eine gute Haltung am Schreibtisch. So lässt sich die Bildschirmeinheit noch zusätzlich im Bereich von -5 bis +23 Grad neigen. Wie sich in unserem Test herausstellte, reichen die einstellbaren Winkel völlig aus. Geneigt werden kann die Bildschirmfläche, indem man die Unterkante etwas nach vorne oder hinten zieht bzw. drückt. Auch hier sorgt ein angenehmer Widerstand dafür, dass die Einstellung möglichst genau vorgenommen werden kann. 

Neigung
Neigung um -5 Grad

Neigung
Neigung um +23 Grad

Ein in den Standfuß integriertes Gelenk sorgt dafür, dass der Monitor um 60 Grad nach links und rechts rotieren kann. Eine Skala, die das Einstellen eines genauen Winkels ermöglichen würde, fehlt. Dennoch konnte uns die Qualität der Schwenkfunktion überzeugen. So machen sich beim Rotieren weder ein unschönes Geräusch noch ein ungleichmäßiger Widerstand bemerkbar.

Rotation
Rotation um 60 Grad nach rechts

Rotation
Rotation um 60 Grad nach links

Ein vor allem für den Büroeinsatz wesentliches Feature ist die Pivot-Funktion. Diese ermöglicht das Drehen der Bildschirmeinheit um 90 Grad in die Vertikale. In dieser Ausrichtung lassen sich beispielsweise Dokumente oder lange Websites anzeigen, ohne dass viel Platz für unwichtige Inhalte an den Seiten verschwendet wird.  

Pivot
Pivot-Funktion

 

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Kommentare (7)

#1
customavatars/avatar117617_1.gif
Registriert seit: 03.08.2009
Hallein im wunderschönen Salzburg
Kapitän zur See
Beiträge: 3153
Netter Test.

Jedoch hat der Monitor das mit den 3 de nicht eingehalten und das sollte somit negativ gewertet werden.

Auch wenn es nur eine Farbe ist.

Nicht eingehalten ist nicht eingehalten.
#2
Registriert seit: 22.12.2008

Stabsgefreiter
Beiträge: 357
Die Auflösung ist ja mal Spitze, da kommt so manche Graka ins Schwitzen ;)
Zitat
"12560x1440 Bildpunkte"
(Tabelle Seite 1)
#3
Registriert seit: 25.01.2005

Fregattenkapitän
Beiträge: 2897
Zitat
Bei Cyan (Color 23) schießt der Monitor aber etwas über das Ziel hinaus: ganze 8,286 dE liegen deutlich über der versprochenen maximalen Farbabweichung von unter 3,0 dE.

Zitat
Jedoch hat der Monitor das mit den 3 de nicht eingehalten und das sollte somit negativ gewertet werden.

Auch wenn es nur eine Farbe ist.

Nein, das ist völlig normal und widerspricht auch nicht den Angaben von ViewSonic. Mit dem Color Checker Target der X-Rite Validierungsfunktion testet ihr absolute Farbwerte (vorliegend in Lab), die dann unter Berücksichtigung des Monitorprofils (relativ farbmetrisch) in Bildschirm-RGB transformiert werden. Der konkrete Cyan-Tonwert liegt außerhalb des Farbumfangs des Bildschirms und kann deshalb vom Farbrechner der Software nur näherungsweise auf seine Farbraumgrenze abgebildet werden*. Erst Bildschirme mit erweitertem Farbraum (WCG-CCFL, RGB-LED, GB-r-LED blu) können das besser darstellen.

Die dE[U]94[/U]-Angabe (mit bunten Farben als Referenz ohnehin nicht mit dem einfachen dE Abstandsmaß vergleichbar) von ViewSonic bezieht sich auf den fixen sRGB-Modus des Gerätes. Ein entsprechender Test würde in diesem Fall ohne Farbtransformationen durchgeführt und dann mit der sRGB-Referenz verglichen.

*
Das grundsätzliche Problem kann man hier ganz gut in den ersten beiden Darstellungen (schwarzes Gitter: ISO Coated v2) nachvollziehen.
#4
customavatars/avatar15872_1.gif
Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3675
@rv73566: Danke für den Hinweis, wir haben das korrigiert.
#5
customavatars/avatar99554_1.gif
Registriert seit: 28.09.2008

Flottillenadmiral
Beiträge: 4500
Zitat rv73566;19789049
Die Auflösung ist ja mal Spitze, da kommt so manche Graka ins Schwitzen ;)
(Tabelle Seite 1)

Eckelhaftes 16:9. *kotz*
Wie wärs mit 2560x1600 (16:10) :/


PS: Ja, die Auflösung von dem Monitor ist an sich natürlich nicht so schlecht, aber wie so üblich muss man über dieses 16:9 Verhältnis meckern :/
#6
Registriert seit: 01.02.2010

Matrose
Beiträge: 4
@ Redaktion

1. Bei dem, in diesem Monitor verbauten, Panel (z.d. Flüssigkristallanzeige) handelt es sich um LTM270DL02 von Samsung (auch in deren hauseigenen Monitoren wie: S27A850 & S27B970D zu finden) und das ist keine IPS, sondern von Samsung eigens entwickelte PLS-Technik.

2. Es ist kein 10-Bit-, sondern ein nativer 8-Bit-Panel plus seitens ViewSonic implementierte FRC-Funktion. Wenn dieser Monitor schon als "für Profis" beworben wird, dann ist die exakte Angabe sehr wichtig. ;)

3. Denglische Prägung eurer Artikel ist manchmal unerträglich! Ich bitte euch zumindest darüber nachzudenken. Danke.

Allgemein zu euren Monitortests:

Könnt ihr eure Testexemplare vielleicht auch auf das Vorhandensein (oder auch nicht) und Frequenz der (in so manchen Fällen störenden bis hin zu gesundheitsschädlichen - beim längeren Arbeiten: Kopfschmerzen, Müdigkeit usw.) Pulsweitenmodulation (sog. "Backlight-Flimmern") der LED-Hintergrundbeleuchtungen testen?
#7
customavatars/avatar109667_1.gif
Registriert seit: 03.03.2009

[online]-Redakteur
Beiträge: 2508
@Eloha
Vielen Dank für dein Feedback.
ViewSonic selbst verwendet für das Panel die Bezeichnung "SuperClear-IPS", die auch wir in unserem Test aufgreifen. In der Tabelle habe ich eine entsprechende Ergänzung hinzugefügt.
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