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Test: Philips 225PL2 - Business-Display mit Power-Sensor

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Seite 1: Test: Philips 225PL2 - Business-Display mit Power-Sensor

philips_225pl2_teaserGerade großformatige Displays sind aktuell günstiger denn je, soviel steht fest. Doch nicht jeder Anwender benötigt zwingend die riesigen Diagonalen. Gerade für den Office-Bereich kommt es auf noch ganz andere Vorzüge wie die Flexibilität, das Handling, oder aber natürlich einen effizienten Stromverbrauch an. All diese Aspekte hat sich Philips bei seinem Business-Displays 225PL2 auf die Fahnen geschrieben. Wie sich der 22-Zöller im Büro-Alltag schlagen kann, haben wir überprüft.

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Ein gutes Display ist für die meisten Anwender ein möglichst großer Monitor. Da ist so weit erst einmal gar nichts einzuwenden, denn gerade, wenn es um Bilder geht, ist eine große Darstellung (bei einem angemessenen Sitzabstand) sicherlich eines der wichtigsten Features. In Zeiten, in denen beinahe alle Monitore vordergründig mit einer ansprechenden Darstellung punkten können, sind es aber noch ganz andere Aspekte, die für den Anwender von zentralem Interesse sein sollten: Wie viel Strom verbraucht der neue Monitor beispielsweise, schließlich läuft das Display meist genau so lange wie der Rechner selbst. Aber auch Features wie zusätzliche USB-Anschlüsse oder eine praktische Höhenverstellung lernt man erst dann wirklich schätzen, wenn man eine ganze Weile in ihren Genuss gekommen ist. Hier sieht Philips die Vorteile des 225 PL2 und möchte damit den vergleichsweise hohen Preis von 225 Euro mit einer Auflösung von 1680 x 1050 Bildpunkten für einen 22-Zöller rechtfertigen.

Wie bereits mehrfach erwähnt, legt Philips bei seinem 22-Zöller einen gesteigerten Wert auf einen möglichst niedrigen Stromverbrauch. Dabei setzt Philips aber nicht nur auf ein LED-Panel, wie dies bei den meisten aktuellen Eco-Monitoren der Fall ist, sondern geht noch einmal einen Schritt weiter. Der in die Front integrierte Power-Sensor erkennt mittels IR, ob ein Nutzer vor dem Display sitzt. Sollte das nicht der Fall sein, wird das Display gedimmt. So einfach dies klingen mag, das Sparpotential ist enorm - gerade in Büro-Bereichen, in denen eine gewisse „Bewegung“ am Arbeitsplatz herrscht. In unserem Tests konnte die Technik auf der ganzen Linie überzeugen und agierte stets äußerst zuverlässig. Justiert werden kann der Power-Sensor in mehreren Stufen.

Dass zu diesem Preis „nur“ ein TN-Panel verbaut wird, sollte dabei nicht überraschen. In einem separaten Artikel sind wir bereits ausführlich auf die technischen Unterschiede zwischen den verschiedenen Panel-Techniken eingegangen. Auch wenn die TN-Technik oftmals einen recht zweifelhaften Ruf besitzt, so stellt sie für Privat-Anwender in der Regel noch immer die beste Lösung dar. Nur die wenigsten Anwender haben die Verwendung für eine größere Farbraumabdeckung und auch auf das ein oder andere Grad der Blickwinkelabdeckung kann in den meisten Fällen verzichtet werden. Dafür stehen schnelle Reaktionszeiten und ein niedriger Stromverbrauch eindeutig auf der Habenseite der Technik. Wird ein TN-Panel dann noch mit einer modernen LED-Hintergrundbeleuchtung kombiniert, wie es bei unserem MS228H der Fall ist, spricht nur noch wenig für eine hohe Stromrechnung. Ob sich diese Theorie auch in der Praxis bewahrheitet – wir werden es sehen.

Nach dieser etwas längeren Einführung wollen wir die Schlüsseldaten des Philips 225PL2 in einer kurzen Tabelle zusammenfassen.