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ASUS Sabertooth Z97 Mark S im Test

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Seite 1: ASUS Sabertooth Z97 Mark S im Test

IMG 4 logoEs sind schon einige Tage vergangen, seitdem wir uns das ASUS Sabertooth Z77 angeschaut haben. Es handelte sich um eine Platine, die fast vollständig mit einer Kunststoffabdeckung versehen war und optisch absolut etwas Neues war. Doch ASUS war ein Thema besonders wichtig: Die Stabilität. Das haben wir im Sommer 2014 mit einem Härtetest nachgewiesen bei dem wir das Sabertooth Z97 Mark I unter 24/7-Dauerlast betrieben haben. Nun wollen wir erneut ein Modell aus der "The Ultimate Force"-Serie in einem ausführlichen Test genauer untersuchen und haben uns für das schneeweiße Sabertooth Z97 Mark S entschieden.

Das allererste Sabertooth-Mainboard wurde mit dem P55-Chipsatz bestückt, der zusammen mit den Sockel LGA1156-Prozessoren arbeitet. Ein Jahr später folgte das Sabertooth P67 und dann im darauf folgenden Jahr später das bereits getestete Sabertooth Z77 für die Sockel-LGA1155-Prozessoren. Für das Jahr 2013 hatte ASUS dagegen das Sabertooth Z87 sowie das Gryphon Z87 im Micro-ATX-Format in petto. Die (noch) aktuelle TUF-Serie für den Sockel LGA1150 besteht neben dem im Dauertest überprüften Sabertooth Z97 Mark 1 aus dem Sabertooth Mark 2 ohne Thermal Armor, dem Gryphon Z97 Armor Edition und dem Top-Modell und heutigen Testkandidaten Sabertooth Z97 Mark S.

ASUS hat beim Sabertooth Z97 Mark S auch gleich im optischen Bereich eine umfangreiche Änderung vorgenommen. Statt im klassischen Schwarz präsentiert sich das Board mit dem Codenamen "Sabranco" zur Abwechslung in strahlendem Weiß. Beim Rest gibt es dagegen kaum Veränderungen. Diverse Erweiterungskarten lassen sich in zwei mechanischen PCIe-3.0-x16-, drei PCIe-2.0-x1-Steckplätzen und einem mechanischen PCIe-2.0-x16-Slot unterbringen. SSDs, HDDs und ODDs finden dagegen an sechs SATA-6GBit/s-Ports und einer SATA-Express-Schnittstelle ihren Platz. Dazu gibt es jeweils acht USB-3.0- und USB-2.0-Buchsen.

img_5.jpg
Das ASUS Sabertooth Z97 Mark S in der Übersicht.

Unter dem Thermal-Armor verbirgt sich ein schneeweißes ATX-PCB. Dabei kommen die Anschlüsse sehr gut zur Geltung, die ASUS unangetastet in ihren Farben belassen hat.

Die Spezifikationen

Und so sehen die technischen Eigenschaften aus:

Die Daten des ASUS Sabertooth Z97 Mark S in der Übersicht
Mainboard-Format ATX
Hersteller und
Bezeichnung
ASUS
Sabertooth Z97 Mark S
CPU-Sockel LGA1150
Straßenpreis ca. 265 Euro
Homepage http://www.asus.com/de/
Northbridge-/CPU-Features
Chipsatz Intel Z97 Express Chipsatz
Speicherbänke und Typ 4x DDR3 (Dual-Channel)
Speicherausbau max. 32 GB (mit 8-GB-DIMMs)
SLI / CrossFire CrossFireX (2-Way), SLI (2-Way)
Onboard-Features
PCI-Express

2x PCIe 3.0 x16 (x16/-, x8/x8)
1x PCIe 2.0 x16 (x4)
3x PCIe 2.0 x1

PCI -
Serial-ATA-, SAS- und 
ATA-Controller

4x SATA 6G mit RAID 0, 1, 5, 10 über Intel Z97
2x SATA 6G über ASMedia ASM1061
1x SATA-Express 10 GBit/s über Intel Z97

USB 8x USB 3.0 (4x am I/O-Panel, 4x über Header) sechs über Intel Z97, zwei über ASMedia ASM1042AE
8x USB 2.0 über Intel Z97 (4x über Header)
Grafikschnittstellen 1x HDMI-out, 1x DisplayPort
WLAN / Bluetooth -
Thunderbolt -
LAN

1x Intel I218-V Gigabit-LAN

Audio 8-Channel Realtek ALC1150 Audio Codec

Farblich wurde die Verpackung an das Board selbst angepasst. Ganz im Tundra- oder Arctic-Style wurden das Board und das Zubehör untergebracht. Oben zentriert befindet sich das TUF-Logo, direkt unterhalb davon die Modellbezeichnung. Links unten wurde der Hinweis auf die Fünf-Jahres-Garantie hinterlassen. Am unteren Rand wurden neben dem ASUS-Logo noch einige Grundfeatures aufgedruckt.

Das mitgelieferte Zubehör

Folgende Beigaben liegen dem Mainboard bei:

  • I/O-Blende
  • Mainboard-Handbuch inkl. Treiber- und Software-DVD
  • Garantie-Infoheft
  • Accessory Installation Guide
  • zwei TUF-Inside-Sticker
  • vier SATA-Kabel
  • 2-Way-SLI-Bridge
  • Q-Connectors
  • zwei 35-mm-TUF-Lüfter
  • TUF-Zertifizierungskarte
  • drei Thermistorkabel
  • drei PCIe-x16-Staubdeckel
  • zwei DIMM-Slot-Staubdeckel
  • drei PCIe-x1-Staubdeckel
  • fünf Audiobuchsen-Staubdeckel
  • zwei kurze Lüfterschrauben
  • vier lange Lüfterschrauben
img_5.jpg

Wie es bei den großen "Säbelzahn"-Modellen so üblich ist, fällt das Zubehör nicht gerade klein aus. ASUS legt abgesehen von den Standardbeigaben noch die typischen Sabertooth-Extras mit in den Karton. Darunter diverse Staubdeckel für sämtliche Erweiterungsslots, zwei DIMM-Slots und alle anderen internen und externen Anschlüsse.

 

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Kommentare (16)

#7
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Registriert seit: 08.11.2006
Hannover
Moderator
BIOS Bernhard
Lutz
Beiträge: 33754
"Manche CPU-Kühler könnten mit dem TUF-Fortifier oder mit dem Thermal-Armor kollidieren" --> Prolimatech Genesis: die 140er Lüfter rutschen etwas nach oben, da der Thermal Armor Platz wegnimmt. Die Lüftersteuerung ist im Gegensatz zum Asus Maximus VII Ranger ein Traum, ein komplettes Abschalten ist problemlos möglich.
Auch ist das Starten über eine USB Tastatur möglich (geht beim Ranger auch nicht, laut Asus geht das nur noch via PS/2.....).

€: das aktuelle Bios ist btw 2303 vom 06.03. :) Zur 5. Generation bin ich auch überrascht, bleibts bei 1150? Sind die Intel CPUs wie der x4 955 damals für 2 verschiedene Sockel kompatibel?
#8
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Registriert seit: 12.05.2013

Flottillenadmiral
Beiträge: 4590
Ähm Leute:
SandyBRIDGE und Ivy BRIDGE: 1155, HasWELL und BroadWELL: 1150, Skylake 1151, Ob Cannonlake bei 1151 bleibt weiß glaube noch keiner, dort kommt es ja drauf an was für Abreitsspeicherversionen Skylake bekommt!

aber Haswell und Broadwell nutzen beide 1150!
Sonst würde doch wirklich kein schwein Broadwell kaufen (was ich auch so schon bezweifle weil Skylake nut ein paar Monate später kommt)
#9
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Registriert seit: 08.11.2006
Hannover
Moderator
BIOS Bernhard
Lutz
Beiträge: 33754
Sorry du hast recht, ich war gedanklich bei Skylake xX Broadwell kommt noch dazwischen --> Zeit ins Bett zu gehen ^^
#10
Registriert seit: 12.08.2004
Kreis Kleve
Bootsmann
Beiträge: 739
Sorry, daß Teil ist ja mal grottenhäßlich. Käme mir nicht ins Gehäuse, auch wenns das Nonplusultra-Brett wär.
#11
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Registriert seit: 05.01.2008

Admiral
Beiträge: 11886
danke für das review!
schön, dass der tester einen vgl zum alten z77 macht und sogar hier feststellt: "hey, hier gibt es nicht wirklich was neues beim z97!"

das layout ist identisch mit meinem z87 sabertooth, nur dass es knapp 100,- EUR günstiger war. wie das marketing dem käufer mal wieder was aufzuschwatzen versucht... herrlich!
#12
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Registriert seit: 27.09.2009
An der Ruhr
Bootsmann
Beiträge: 590
ohne die plaste

http://www.hardwareluxx.de/index.php/fotostrecken/artikel-galerien/asus-sabertooth-z97-mark-s/img-8e26bdd6.html

sieht das board ja echt gut aus^^ nicht das ich mir das deswegen kaufen würde von mir aus können wieder Grün, rot.. sein ist mir wumpe
#13
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Registriert seit: 15.06.2012
Am Meer
Bootsmann
Beiträge: 736
In weiß, sieht richtig klasse aus.
#14
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Registriert seit: 22.05.2007
Asgard und Berlin
Der Dahar-Meister!
Beiträge: 1908
Ihr schreibt in euren Test das der ASMedia ASM1061 2x SATA 6G mit RAID 0, 1, 5, 10 kann. Wo kann man das Raid einstellen? Bei Intel geht es ja in Raid Menü. Wo geht das beim ASMedia ASM1061? Und seit ihr sicher das der ASMedia ASM1061 Raid kann? Weil ASUS schreibt darüber nichts.
#15
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Registriert seit: 15.01.2007
Niedersachsen
Redakteur
Serial-Killer
Beiträge: 13092
RAID ist mit dem ASM1061 nicht möglich, das stimmt. Ich habe dies im Artikel korrigiert. Danke für den Hinweis. :)
#16
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Registriert seit: 22.05.2007
Asgard und Berlin
Der Dahar-Meister!
Beiträge: 1908
danke. Ansonsten ist es ein geiles Board.
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