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ASUS Maximus VI Hero im Test

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Seite 1: ASUS Maximus VI Hero im Test

IMG 4 logoBis zur Einführung des Sockel 1150 von Intel, der die aktuellen Haswell-Prozessoren aufnehmen kann, waren die Republic of Gamers-Mainboards von ASUS vorwiegend für Enthusiasten interessant, die dafür auch gleich das notwendige "Kleingeld" aufbringen können. Vor allem die jeweilige Extreme-Version kostet deutlich mehr als 300 Euro. Für viele Interessenten ist dieser Preis jedoch zu hoch, wenn dazu auch noch andere Komponenten wie ein flotter Prozessor und auch eine gaming-taugliche Grafikkarte auf dem Einkaufszettel stehen. Mit dem Sockel 1150 hat ASUS die ROG-Serie aber in fünf Modelle aufgesplittet. Das kostengünstigere Maximus VI Hero haben wir im Test und zeigen die Unterschiede zu den teureren Modellen.

ASUS bietet neben den gewohnten drei Platinen (Maximus VI Extreme, Maximus VI Formula und Maximus VI Gene) das Maximus VI Impact (Mini-ITX-Modell) und auch das Maximus VI Hero an, dessen Anschaffungspreis kräftig nach unten geschraubt wurde. Sparen muss man natürlich etwas bei der Ausstattung, die natürlich nicht mit einem Maximus VI Formula oder gar einem Maximus VI Extreme mithalten kann. Aber braucht man diese Feature-Vielfalt wirklich?

Für den ungefähren Preis von 170 Euro kommt der Interessent bereits in den Genuss eines ROG-Mainboards im gängigen ATX-Format, dessen Ausstattung als solide bezeichnet werden kann. Mit den beiden mechanischen PCIe-3.0-x16 Slot kann auch eine Zwei-Wege-Multi-GPU-Konfiguration eingerichtet werden (NVIDIA SLI und AMD CrossFireX). Über die insgesamt acht SATA-6G-Buchsen können viele Storage-Laufwerke angeschlossen werden und mit den sechs USB-3.0- und acht USB-2.0-Schnittstellen lässt sich das System anständig erweitern. Für den Großteil der PC-Nutzer werden die Anschlussmöglichkeiten also ausreichen.

img_4.jpg
Das ASUS Maximus VI Hero in der Übersicht.

ASUS hat das günstigste ATX-Modell aus der Republic of Gamers-Reihe natürlich in den gleichen Farben wie die anderen Modelle auf den Markt gebracht, sprich in Rot und Schwarz. Die SATA-Anschlüsse, zwei von vier DIMM-Slots, die beiden PCIe-3.0-x16-Slots sowie der USB-3.0-Header sind in roter Farbe koloriert. Der Rest bleibt schwarz, wie das PCB selbst auch. Das gilt auch für die Passiv-Kühlkörper.

Die Spezifikationen

Das ASUS Maximus VI Hero erhielt folgende technische Eigenschaften:

Die Daten des ASUS Maximus VI Hero in der Übersicht
Mainboard-Format ATX
Hersteller und
Bezeichnung
ASUS
Maximus VI Hero
Straßenpreis ca. 170 Euro
Homepage http://www.asus.com/de/
Northbridge-/CPU-Features
Chipsatz Intel Z87 Express Chipsatz
Speicherbänke und Typ 4x DDR3 (Dual-Channel)
Speicherausbau max. 32 GB (mit 8-GB-DIMMs)
SLI / CrossFire CrossFireX (2-Way) , SLI (2-Way)
Onboard-Features
PCI-Express

2x PCIe 3.0 x16, (x16/-, x8/x8)
1x PCIe 2.0 x16
3x PCIe 2.0 x1

PCI -
Serial-ATA-, SAS- und 
ATA-Controller
6x SATA 6G mit RAID 0, 1, 5, 10 über Intel Z87
2x SATA 6G über ASMedia ASM1061
USB 6x USB 3.0 (4x am I/O-Panel, 2x über Header)
vier über Z87 direkt, zwei über ASM1074 (Hub)
8x USB 2.0 über Z87 (4x am I/O-Panel, 4x über Header)
Grafikschnittstellen 1x HDMI 1.4b
WLAN / Bluetooth -
Thunderbolt -
LAN

1x Intel I217-V Gigabit-LAN

Audio 8-Channel ROG SupremeFX Audio Codec (ALC1150)

Auch die Verpackung unterscheidet sich von den Farben hier nicht von den anderen ROG-Modellen. Es bleibt bei den vielen Rottönen. Oben links prangt das ROG-Logo, mittig ist der Modellname aufgrdruckt, unten links lediglich das NVIDIA SLI- und AMD CrossFireX-Logo. Das ASUS-Logo selbst wurde für die untere rechte Ecke vorgesehen.

Das mitgelieferte Zubehör

Innerhalb des Kartons befand sich dieses Zubehör:

  • ATX-Blende
  • Mainboard-Handbuch inkl. Treiber- und Software-DVD
  • sechs SATA-Kabel
  • eine 2-Way-SLI-Bridge
  • Q-Connectors
  • ROG-Kabelaufkleber
  • ROG-Türschild
img_4.jpg

Der günstigere Preis für das Maximus VI Hero macht sich auch beim Zubehör bemerkbar. Zusätzlich zu den üblichen Pflichtbeigaben befinden sich noch sechs SATA-Kabel, eine SLI-Brücke, die Q-Connectors sowie die ROG-Kabelaufkleber und ein Türschild mit der Aufschrift "Do not disturb - champion in action". Zusätzliche Einschübe oder 3,5-Zoll-Adapter für Front-USB findet man aber beispielsweise nicht.

 

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Kommentare (7)

#1
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Registriert seit: 29.05.2001
Dortmund
Flottillenadmiral
Beiträge: 4514
Günstige 170€... soviel habe ich für meine letzten drei Mainboards zusammen ausgegeben :lol:
#2
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Registriert seit: 12.02.2011
Baden Württemberg
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1418
..dann bist du halt kein echter luxxer. :-) :p:popcorn:

Wäre mir zu schlecht das mainboard, nur 8x/8x Crossfire/SLI. Geht gar nicht, ist halt ein ROG Einsteiger board.
#3
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Registriert seit: 13.04.2006
Nehr'esham
Kapitän zur See
Beiträge: 28065
Nun ja, man bekommt ein gutes VRM und ein UEFI mit allen R.O.G. typischen Finessen. Natürlich ist die Ausstattung im Vergleich zum Formula oder Extreme reduziert, irgendwo "muss" der Preisunterschied ja auch herkommen. In dem Zusammenhang leuchtet es auch ein, dass es als ein reines 2-Way SLI/Crossfire Modell vermarktet wird. Allerdings sollte es sich, zusammen mit dem Gene, preislich eher an der 150er Marke einfinden, denn für 170,- Euro bekommt man schon einige besser ausgestattete Modelle (wie das im Test erwähnte ASRock Fatal1ty Z87 Professional, das Gigabyte Z87X-OC oder das MSI Z87 MPower).
#4
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Registriert seit: 12.02.2011
Baden Württemberg
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1418
Spätestens wenn sich 4K verbreitet hat, wird sich jeder mit lumpigen mainboard (am falschen Ende gespart) über schlechte SLI/CFX Leistung wundern. Deshalb der Kommentar 8x/8x geht gar nicht.

Dazu sollte es langsam benchmarkreihen geben, wie stark sich framerateunterschiede zwischen 8x/8x und 16x/16x auf 4K mit Grafikkarten-Flagschiffen von Nvidia sowohl AMD auswirken. Im surround gaming Betrieb ist der framerateeinbruch bekannt, sodass niemand freiwillig das Gespann mit 8x lanes laufen lässt. 4K Displays setzen mindestens 25% weitere Leistungsanforderungen oben drauf.

Ich hatte meine Karten mal mit 4x/4x laufen, die Leistung war im eyefinity (5,4mio pixel) derart schlecht, das eine Karte schneller lief als zwei.. :bigok: (4K hat 8,2Mio Pixel)
#5
Registriert seit: 21.09.2013

Hauptgefreiter
Beiträge: 163
Wenn wir wirklich von verbreitet, as in "Massenmarkt" sprechen, dann vergehen da noch einige Jahre. Bis dahin wird die jetzt vorhandene Hardware sowieso veraltet sein.
Enthusiasten profitieren natürlich jetzt schon davon, man muss eben wissen was man haben möchte.
#6
customavatars/avatar34574_1.gif
Registriert seit: 01.02.2006
Hessen\LDK
Moderator
Beiträge: 39232
bis solche auflösungen wirklich flächendecken verbreitet sind, spricht kein mensch mehr über haswell und seine boards.
von daher kann man das alles eher vernachlässigen :)
#7
customavatars/avatar13587_1.gif
Registriert seit: 17.09.2004
Schweiz
Kapitän zur See
Beiträge: 3193
Das Fazit klingt, als hättet ihr das Board nicht gehabt. Ganz ganz fürchterlich und unbedingt um Erfahrungen im Test ergänzen! Nochnal die specs ausschreiben ist mega sinnlos.
Großer Nachteil der FanXpert Steuerung ist das lower limit aller nicht cpu fans. Wie schauts mit zirpen/fiepen aus? Mein p8z77-i deluxe zirpt bei dynamischer vcore so dermaßen, dass diese option für mich keine option darstellt.
Wie schlägt sich die Software in der Anwendung, was macht Asus besser?
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