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ASUS Maximus VI Hero im Test

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Seite 3: Features und Layout (2)

Weiter gehts mit dem LAN-Controller:

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Ein Netzwerkcontroller von Intel übernimmt die Regie über sämtliche Netzwerkaufgaben.

Es handelt sich wieder um den Intel WGI217-V. Wie bereits einschlägig bekannt, kommt der Controller ohne Schwierigkeiten mit einer Datendurchsatzrate von 1 GBit/s zurecht. Zudem ist er auch zu den Geschwindigkeiten 100 MBit/s und 10 MBit/s abwärtskompatibel. Das ROG-Feature "GameFirst II" soll dabei in der Lage sein, die Latenzen in Online-Games zu senken.

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Der Level-Shifter schaltet sich zwischen iGPU und HDMI-Ausgang.

Direkt zwischen dem I/O-Panel und dem Passivkühler wurde der Paradetech PS8201A positioniert. Er ist für die Spannungsregulierung von fünf Volt auf 1,8 Volt zuständig. Die HDMI-Revision entspricht 1.4b, sodass selbst Medien in der 4K-Auflösung abgespielt werden können. Dabei beträgt die Datenrate 3 GBit/s.

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Die ROG-Features werden über diesen Chip gesteuert.

Bei den ROG-Features braucht es auch eine separate Steuereinheit, die über den gezeigten Chip abläuft. Im Grunde handelt es sich um ein zusätzliches CMOS (iROG). Das wird gegebenenfalls mit einem BIOS-Update auch gleich mit aktualisiert. Sein Aufgabengebiet umfasst die Steuerung und Überwachung der ROG-spezifischen Features, die weder vom Chipsatz noch von der CPU übernommen werden können. Zu den Features gehören die erweiterten Overclocking-Funktionen, MemOK!, DirectKey sowie das USB BIOS Flashback-Feature. Hinzu kommt aber auch die Steuerung und die Überwachung der Spannungsversorgung. Für die Ai Suite III werden durch den Chip zusätzlich die Schnittstellen für TurboV Evo und die GPU Boost-Software bereitgestellt.

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Die OC-Features im Detail.

Bereits zuvor haben wir die Overclocking-Features angesprochen, die sich auf dem Printed Circuit Board befinden. Auf das Maximus VI Hero geschafft haben es eine Debug-LED, ein MemOK!-Button sowie ein Power- und Reset-Button. Die Käufer müssen sich allerdings damit abfinden, dass die Spannungen nicht direkt über das Board ausgelesen werden können, denn Spannungsmesspunkte sind keine vorhanden. Unter Buttons ist auch gleich der Digi+-Steuerchip zu sehen, bei dem es sich um den PWM-Controller handelt. Er kümmert sich um die VRM-Frequenz.

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Durch den Direct-Key kann der Anwender direkt zum UEFI durchstarten.

Wir erinnern uns zurück, als wir das Maximus VI Extreme getestet haben. Als besonderes Gadget befand sich das OC-Panel im Lieferumfang. Auf dem Bild sehen wir das "ROG_EXT"-Anschlusspanel. Darüber lässt sich das OC-Panel anschließen, sofern der Anwender im Besitz des OC-Panels ist. Alternativ zum CMOS-Reset-Button am I/O-Panel kann aber auch der Jumper weiter rechts auf dem Bild auf die zweite Position gesetzt werden, damit alle BIOS-Einstellungen auf Default-Settings wiederhergestellt werden. Rechts direkt daneben existiert noch der "DirectKey"-Button. Wird dieser Knopf betätigt, kann direkt ins UEFI-BIOS durchgestartet werden, ohne dass die "entf"-Taste gedrückt werden muss.

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Das ASUS Maximus VI Hero nochmal in der Übersicht.

Über das Mainboard-Layout generell kann sich der Interessent wohl kaum beschweren. Alles ist genau an dem Platz, wo es auch optimal positioniert werden kann. Auf dem Board verteilt sind auch noch fünf 4-Pin-PWM-Header, darunter ein CPU-FAN und ein CPU_OPT-Header. Über das UEFI lassen sich die Lüfter dank guter Lüftersteuerung regeln (abgesehen vom CPU_OPT), falls sie zu laut sein sollten. Im Falle unseres bequiet! Dark Rock Pro C1 agiert die Lüftersteuerung bereits sehr zufriedenstellend. Im Idle drehen die beiden 120 mm-Lüfter mit humanen Umdrehungen, was sich positiv auf die Geräuschkulisse auswirkt. Unter Last drehen die Lüfter dann selbstverständlich höher, um die Abwärme entsprechend schnellstmöglich abzutransportieren.

Wie bei den sonstigen ASUS-Mainboards aus dem aktuellen Sortiment gehört selbstredend auch das "Dual Intelligent-Processors 4-Feature" dazu, das sich aus den Unter-Features "Digi+", "TPU", "EPU" und "Fan Xpert2" bildet. Zusammen gelten sie zur "4-Way Optimization". Dabei kümmert sich das "Digi+-Feature um die CPU-Stromversorgung, "TPU" um den CPU Performance-Boost, "EPU" wiederum um die Effizienz. Übrig bleibt noch "Fan Xpert2", das sich eben um die Balance zwischen Kühlung und Lautstärke verantwortlich fühlt.

 

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Kommentare (7)

#1
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Registriert seit: 29.05.2001
Dortmund
Flottillenadmiral
Beiträge: 4530
Günstige 170€... soviel habe ich für meine letzten drei Mainboards zusammen ausgegeben :lol:
#2
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Registriert seit: 12.02.2011
Baden Württemberg
Kapitänleutnant
Beiträge: 1542
..dann bist du halt kein echter luxxer. :-) :p:popcorn:

Wäre mir zu schlecht das mainboard, nur 8x/8x Crossfire/SLI. Geht gar nicht, ist halt ein ROG Einsteiger board.
#3
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Registriert seit: 13.04.2006
Nehr'esham
Kapitän zur See
Beiträge: 28787
Nun ja, man bekommt ein gutes VRM und ein UEFI mit allen R.O.G. typischen Finessen. Natürlich ist die Ausstattung im Vergleich zum Formula oder Extreme reduziert, irgendwo "muss" der Preisunterschied ja auch herkommen. In dem Zusammenhang leuchtet es auch ein, dass es als ein reines 2-Way SLI/Crossfire Modell vermarktet wird. Allerdings sollte es sich, zusammen mit dem Gene, preislich eher an der 150er Marke einfinden, denn für 170,- Euro bekommt man schon einige besser ausgestattete Modelle (wie das im Test erwähnte ASRock Fatal1ty Z87 Professional, das Gigabyte Z87X-OC oder das MSI Z87 MPower).
#4
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Registriert seit: 12.02.2011
Baden Württemberg
Kapitänleutnant
Beiträge: 1542
Spätestens wenn sich 4K verbreitet hat, wird sich jeder mit lumpigen mainboard (am falschen Ende gespart) über schlechte SLI/CFX Leistung wundern. Deshalb der Kommentar 8x/8x geht gar nicht.

Dazu sollte es langsam benchmarkreihen geben, wie stark sich framerateunterschiede zwischen 8x/8x und 16x/16x auf 4K mit Grafikkarten-Flagschiffen von Nvidia sowohl AMD auswirken. Im surround gaming Betrieb ist der framerateeinbruch bekannt, sodass niemand freiwillig das Gespann mit 8x lanes laufen lässt. 4K Displays setzen mindestens 25% weitere Leistungsanforderungen oben drauf.

Ich hatte meine Karten mal mit 4x/4x laufen, die Leistung war im eyefinity (5,4mio pixel) derart schlecht, das eine Karte schneller lief als zwei.. :bigok: (4K hat 8,2Mio Pixel)
#5
Registriert seit: 21.09.2013

Hauptgefreiter
Beiträge: 163
Wenn wir wirklich von verbreitet, as in "Massenmarkt" sprechen, dann vergehen da noch einige Jahre. Bis dahin wird die jetzt vorhandene Hardware sowieso veraltet sein.
Enthusiasten profitieren natürlich jetzt schon davon, man muss eben wissen was man haben möchte.
#6
customavatars/avatar34574_1.gif
Registriert seit: 01.02.2006
Hessen\LDK
Moderator
Beiträge: 40037
bis solche auflösungen wirklich flächendecken verbreitet sind, spricht kein mensch mehr über haswell und seine boards.
von daher kann man das alles eher vernachlässigen :)
#7
customavatars/avatar13587_1.gif
Registriert seit: 17.09.2004
Schweiz
Kapitän zur See
Beiträge: 3204
Das Fazit klingt, als hättet ihr das Board nicht gehabt. Ganz ganz fürchterlich und unbedingt um Erfahrungen im Test ergänzen! Nochnal die specs ausschreiben ist mega sinnlos.
Großer Nachteil der FanXpert Steuerung ist das lower limit aller nicht cpu fans. Wie schauts mit zirpen/fiepen aus? Mein p8z77-i deluxe zirpt bei dynamischer vcore so dermaßen, dass diese option für mich keine option darstellt.
Wie schlägt sich die Software in der Anwendung, was macht Asus besser?
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