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ASRock Z87 Extreme9/ac im Test

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Seite 1: ASRock Z87 Extreme9/ac im Test

IMG 6 logoWer ein extravagantes Mainboard sein Eigen nennen möchte, muss schon etwas tiefer in die Tasche greifen. Dabei ändert sich rein gar nichts an der generellen Leistungsfähigkeit, ob nun ein günstiges oder ein teureres Mainboard gewählt wird. Viel mehr unterscheidet sich die gebotene Ausstattung und die kann je nach Modell ganz schön ins Geld gehen. Das ASRock Z87 Extreme9/ac ist im höheren Preissegment angesiedelt und besitzt entsprechend eine Menge Extras, die für den einen oder anderen Käufer von Bedeutung sein können. Was die Platine alles zu bieten hat, klären wir in diesem Artikel.

Das Z87 Extreme9/ac ist das zweitgrößte Modell aus der ASRock Z87-Serie. Das Extreme11/ac als größtes und noch unvernünftigeres Mainboard hatten wir vor ein paar Tagen im Test. Auf dem diesjährigen Intel Developer Forum in San Francisco wurde neben dem Extreme11-Modell zudem noch eine Version mit dem brandneuen Thunderbolt 2-Controller vorgestellt, die die Bezeichnung "Z87 Extreme9/TB20" tragen wird. Abgesehen davon bleibt aber bei diesem Modell alles beim Alten.

Das vorliegende Extreme9/ac besitzt fünf PCIe-x16-Slots der dritten Generation, die zu einer Multi-GPU-Konfiguration einladen. Hinzu gesellen sich insgesamt zwölf USB-3.0- und neun USB-2.0-Schnittstellen. Ebenso zehn SATA-6G-Buchsen gehören zu den üppigen Spezifikationen. Nicht zu vergessen sind natürlich auch die beiden Thunderbolt-Anschlüsse der ersten Generation.

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Das ASRock Z87 Extreme9/ac in der Übersicht.

ASRock verwendet auch für das höherklassige Mainboard ein schwarzes PCB, welches von braunen Leiterbahnen ASRock-typisch verziert wurde. Wenn man von den grauen SATA-Buchsen absieht, sind alle anderen Slots und Anschlüsse ebenfalls in Schwarz gehalten. Einzige Ausnahme stellen die Passivkühlkörper, die Phasen und gold gefärbte Kondensatoren dar, die das Mainboard hochwertig erscheinen lassen. Das Board kommt im ATX-Format zum Besitzer.

Die Spezifikationen

Das sind die technischen Eigenschaften:

Die Daten des ASRock Z87 Extreme9/ac in der Übersicht
Mainboard-Format ATX
Hersteller und
Bezeichnung
ASRock
Z87 Extreme9/ac
Straßenpreis ca. 330 Euro
Homepage http://www.asrock.com/index.de.asp
Northbridge-/CPU-Features
Chipsatz Intel Z87 Express Chipsatz + PEX8747 + PEX8605
Speicherbänke und Typ 4x DDR3 (Dual-Channel)
Speicherausbau max. 32 GB (mit 8-GB-DIMMs)
SLI / CrossFire CrossFireX (4-Way) , SLI (4-Way)
Onboard-Features
PCI-Express

5x PCIe 3.0 x16, (-/x16/-/-/-, x16/-/-/x16/-, x16/-/x8/x8/-, x8/-/x8/x8/x8)
1x PCIe 2.0 x1
1x Mini-PCIe 2.0

PCI -
Serial-ATA-, SAS- und 
ATA-Controller
6x SATA 6G mit RAID 0, 1, 5, 10 über Intel Z87
4x SATA 6G über 2x ASMedia ASM1061
1x eSATA 6G über ASMedia ASM1061 (shared)
USB 12x USB 3.0 (6x am I/O-Panel, 6x über Header (nur mit der Wi-SD-Box,
ansonsten 4x USB 3.0))
vier über Z87 direkt, sechs über 2x ASM1074 (Hub)
9x USB 2.0 über Z87 (2x am I/O-Panel, 6x über Header, 1x nativ onboard)
Grafikschnittstellen 1x HDMI 1.4a, 1x DisplayPort 1.2
WLAN / Bluetooth WLAN 802.11a/b/g/n/ac, Bluetooth 4.0
Thunderbolt 2x Thunderbolt 1.0 über Intel DSL4510
LAN

1x Intel I217-V Gigabit-LAN
1x Intel I211-AT Gigabit-LAN

Audio 8-Channel Realtek ALC1150 Audio Codec + 2x TI NE5532

ASRock hat bei ihren Verpackungen einen anderen Weg eingeschlagen und wechselt die Farbe von Schwarz nach Silber. Oben quasi als Titel wurde die Bezeichnung des Mainboards hinterlassen. Rechts mittig erkennt man das "A-Style"-Logo, hinter dem sich einige Features verbergen. Ganz unten stehen einige weitere Grundfeatures.

Das mitgelieferte Zubehör

In der Verpackung konnten wir folgendes finden:

  • I/O-Blende
  • Mainboard-Handbuch inkl. Treiber- und Software-DVD
  • Software Setup Guide
  • zwei 2-Way SLI-Bridges
  • 3S-SLI-Bridge
  • 3-Way SLI-Bridge
  • zehn SATA-Kabel
  • Wi-SD-Frontpanel mit vier USB-3.0-Anschlüssen und einem SD-3.0-Slot
  • zwei Molex-zu-SATA Power-Adapter
  • internes USB-3.0-Kabel
  • 12 Schrauben für das Wi-SD-Frontpanel
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Das meiste Zubehör wird in einem Stoffbeutel geliefert.

Über das Mitbringsel darf eigentlich nicht gemeckert werden, denn außer dem Pflichtzubehör bekommt der Käufer zusätzlich eine Hand voll SLI-Bridges und zehn SATA-Kabel. Als besonderes Extra liegt das Wi-SD-Frontpanel bei, welches vier USB-3.0-Schnittstellen und einen SD-3.0-Slot bereitstellt. In dem Frontpanel integriert sind die unabdingbaren Antennen für die WLAN- und Bluetooth-Karte im Mini-PCIe-Format. Das gesamte, kleinere Zubehör befand sich in dem schwarzen Stoffbeutel.