> > > > Test: ASUS Maximus IV Extreme-Z

Test: ASUS Maximus IV Extreme-Z

PDFDruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 1: Test: ASUS Maximus IV Extreme-Z

logoAuch wenn der Launch der Ivy-Bridge-Plattform immer näher rückt, so möchten wir doch noch einen Blick auf ein High-End-Board mit dem aktuellen Z68-Chipsatz werfen. Das ASUS Maximus IV Extreme-Z könnte man als aktuelle Revision des bereits bestens bekannten Maximus IV Extreme sehen. Als Top-Board für den Sockel 1155 bringt es äußerst umfangreiche Möglichkeiten im Bereich Overclocking und Multi-GPU-Betrieb mit. Aber auch auf Ausstattungsseite konnten die Mainboards unter ASUS "Republic of Gamers"-Label bisher allesamt überzeugen. Der kleine Namenszusatz "-Z" weist beim Maximus IV Extreme-Z auf die überarbeitete Version mit Z68-Chipsatz an Bord hin, womit auf den ersten Blick auch der Hauptunterschied zum Maximus IV Extreme deutlich wird, welches auf dem P67-Chipsatz basiert. Ob ASUS noch weitere Veränderungen am bereits erstklassigen Maximus IV Extreme vorgenommen hat, haben wir uns einmal näher angeschaut.

Das ASUS Maximus IV Extreme-Z ist klar auf den Einsatz in High-End-Systemen ausgerichtet. Es bietet vier PCIe-x16-Schnittstellen, von denen dank integriertem NF200-Switch auch drei mit hoher Geschwindigkeit parallel betrieben werden können. Mehr als drei Grafikkarten sind auf dem Maximus IV Extreme-Z aufgrund der Platzverhältnisse nicht sinnvoll einzusetzen, daher macht diese Limitierung auf drei Karten Sinn. Wie sein Vorgänger ist auch das Extreme-Z im E-ATX-Format gebaut, d.h mit 26,9 cm ist es ca. 2,5 cm breiter als ein Standard-ATX-Mainboard.

Preislich knüpft das Maximus IV Extreme-Z ebenfalls an den Vorgänger an, denn mit einem Straßenpreis von ca. 300 Euro gehört es auch im Preis zu den absoluten High-End-Mainboards.

gesamt2s

Das Maximus IV Extreme-Z bietet leistungsfähige Spannungswandler, ein sehr gut zu bedienendes UEFI-BIOS und ist mit bis zu zehn USB-3.0- und vier SATA-6G-Schnittstellen auch in dieser Disziplin gut aufgestellt. Vom Design her wirkt es mit seiner für ASUS´ ROG-Produkte typischen rot-schwarzen-Farbgebung ebenfalls sehr hochwertig.

 

Die technischen Daten in der Übersicht:

Die Daten des ASUS Maximus IV Extreme-Z in der Übersicht
Hersteller und
Bezeichnung
ASUS
Maximus IV Extreme-Z
Straßenpreis ca. 300€
Homepage www.asus.com
Northbridge-/CPU-Features
Chipsatz Intel Z68 Express Chipsatz
Speicherbänke und Typ 4x DDR3 (Dual-Channel)
Speicherausbau max. 32 GB (mit 8-GB-Dimms)
SLI / CrossFire CrossFireX, SLI (2-Way, 3-Way)
Onboard-Features
PCI-Express 4x PCIe 2.0 x16 (x16/-/-/-, x8/-/x8/-, x8/x16/-/x16)
1x PCIe 2.0 x4
1x PCIe 2.0 x1
PCI -
Serial-ATA-, SAS- und 
ATA-Controller
2x SATA 6G und 4x SATA 3G mit RAID 0, 1, 5, 10 über Intel Z68,
2x SATA 6G über Marvell 9182 Controller (PCIe)
2x eSATA 3G über JMicron JMB362 Controller (PCIe) 
USB 1x USB 2.0 (+8 über Header)
10x USB 3.0 über 2x Renesas(NEC) Controller
(2x nativ an Controller 1, 8x über VLI Speed Hub an Controller 2, davon +2 Header)
Grafikschnittstellen -
WLAN / Bluetooth Bluetooth V2.1 EDR
Firewire -
LAN 2x Intel Gigabit-Ethernet (82579V, 82583V)
Audio Realtek ALC889 Audio Codec (Content Protection Support)
analoge, digitale und optische Ports
Besonderheiten Extended-ATX-Format (30.5 cm x 26.9 cm)
NF200 PCIe Switch, PLX PEX8608 PCIe Switch

 

kartons

Die Verpackung des ASUS Maximus IV Extreme-Z ist relativ schlicht gehalten und nur Beschriftung und Aufkleber verraten ein wenig über den leistungsstarken Inhalt. Das Design des Kartons bietet den für ROG-Produkte entsprechenden Wiedererkennungswert.

liefers

 

Im Lieferumfang des ASUS Maximus IV Extreme-Z lassen sich die folgenden Teile finden:

  • acht SATA-Kabel
  • I/O-Blende
  • Handbücher, Treiber-CD
  • SLI-Brücke, 3-Way-SLI-Platine
  • Slotblende mit zwei USB-2.0-Buchsen
  • Bluetooth-Modul
  • ASUS Q-Connector
  • ProbeIt-Aufsätze für Multimeterspitzen
  • 3 Thermofühler-Kabel
  • USB-Verbindungskabel für ROG Connect

Der Lieferumfang des Maximus IV Extreme-Z ist vollständig, denn alle nötigen Teile liegen mit im Karton. Aber auch hier hätten neben den beiden SLI-Brücken gerne noch die passenden Crossfire-Kabel mit dabei sein können.

Kommen wir auf der nächsten Seite zum Board selber.