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Test: ASRock P67 Extreme6

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Seite 1: Test: ASRock P67 Extreme6

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ASRock hat mit dem P67 Extreme6 ein weiteres High-End-Board mit P67-Chipsatz auf den Markt gebracht, welches sich hinter dem bereits von uns getesteten ASRock Fatal1ty P67 Professional nicht zu verstecken braucht. Bis auf einige kleinere Unterschiede in Ausstattung und Design sind sich die beiden Top-Platinen sehr ähnlich, sodass ASRock zusammen mit den drei weiteren P67-Mainboards ein sehr wettbewerbsfähiges Angebot besitzt, welches inzwischen eine echte Alternative zu dem der etablierten Top-Hersteller darstellen kann. Das P67 Extreme6 verfügt über ein digitales Spannungswandlersystem mit 16 Phasen, insgesamt zehn SATA-Schnittstellen und sechs USB-3.0-Ports. Insgesamt scheint das P67 Extreme6 eine sehr interessante Platine zu sein, die wir uns einmal näher angeschaut haben.

Das ASRock P67 Extreme6 verfügt im Prinzip über die gleichen technischen Merkmale wie das ca. 30 Euro teurere Fatal1ty P67 Professional. Unterschiede liegen im optischen Design, einem fehlendem ATA133-Port und der Abwesenheit von einigen speziellen Gaming-Features wie z.B. dem Fatal1ty-Mouseport. Mit einem Straßenpreis von aktuell ca. 160 Euro liegt das ASRock P67 Extreme6 angesichts seiner Ausstattung aber gut im Rennen.

Beim Design der Optik hat ASRock sich an bestehende Traditionen gehalten und sich auf eine "klassische" Farbgebung beschränkt. Auf einer schwarzen Platine sind die Kunststoffteile in Blau und Weiß gehalten, wobei für die Kühlkörper eine Metall-Optik gewählt wurde. Das P67 Extreme6 wirkt dadurch durchaus hochwertig, ist aber nicht so auffällig wie das Fatal1ty oder bestimmte Mainboards anderer Hersteller. Abgesehen von dem markanten "V16" auf dem "Southbridge"-Kühler signalisiert das Extreme6 bereits durch die großen Heatpipe-Kühlkörper um den Prozessorsockel herum seine Zugehörigkeit zur oberen Leistungsklasse.

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Ein erster flüchtiger Blick auf das Board lässt bereits vermuten, dass ASRock die Möglichkeiten des P67-Chipsatzes durch den Einsatz von Zusatzchips deutlich aufgebohrt hat. So fallen neben den PCI-Slots in erster Linie die insgesamt zehn SATA-Ports an der Vorderkante des Boards auf.

Die technischen Daten in der Übersicht:
Die Daten des ASRock P67 Extreme6 in der Übersicht
Hersteller und
Bezeichnung
ASRock
P67 Extreme6
Straßenpreis ca. 160 Euro (B3-Stepping)
Homepage www.asrock.com
Northbridge-/CPU-Features
Chipsatz P67-Chipsatz
Speicherbänke und Typ 4x DDR3 (Dual-Channel)
Speicherausbau max. 32 GB
SLI / CrossFire CrossFire, SLI (x8-/x8-Lanes)
Onboard-Features
PCI-Express 3x PCIe x16 (x16/-/x4, x8/x8/x4)
2x PCIe x1
PCI 2x PCI
Serial-ATA-, SAS- und 
ATA-Controller
2x SATA 6G und 4x SATA 3G mit RAID 0, 1, 5, 10 über P67,
4x SATA 6G über Marvell PCIe 9120 Controller, davon 1x shared eSATA (Port4)
USB 4x USB2.0 (+8 über Header)
4x USB3.0 über Etron EJ168A
2x USB3.0 über Etron EJ168A über Frontpanel (oder über Header)
WLAN / Bluetooth -
Firewire 1x Firewire 400 MBit/s über VIA VT6315N 400 MBit/s (+1 über Header)
LAN 2x Gigabit-Ethernet (PCIe)
über Realtek RTL8111E
Audio Realtek ALC892 Audio Codec (Content Protection Support)
analoge, digitale und optische Ports

Im Lieferumfang des ASRock P67 Extreme6 lassen sich die folgenden Teile finden:

  • sechs SATA-6G-Kabel
  • I/O-Blende, zwei SATA-Stromadapter
  • SLI-Brücke, Floppy-Datenkabel
  • 3,5" Fronteinschubblende mit zwei USB-3.0-Ports, auf PCI-Slotblende umrüstbar
  • Handbücher, Treiber-CD

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Kommen wir auf der nächsten Seite zum Board selber.