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Test: ASRock P67 Extreme6 - Bios

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Seite 4: Bios

Für den Test verwendeten wir die zum entsprechenden Zeitpunkt aktuelle Beta-Version 1.33A, die einige insbesondere für das Overclocking wichtige Optionen mitbrachte.

ASRock bietet zum Updaten des BIOS verschiedene Möglichkeiten an. Von der Windows-Variante ist aus allgemeinen Sicherheitsgründen eher abzuraten und ein Flash über eine DOS-Umgebung dürfte langsam auch aus der Mode kommen. Die dritte Möglichkeit, ein BIOS-Flash über eine entsprechende BIOS-Option direkt vorzunehmen, hat sich mittlerweile zum Standard entwickelt und ist unter der Bezeichnung "Instant-Flash" auch beim P67 Extreme6 zu finden.

Die Bootzeit des Boards ist in Ordnung, solange man nicht alle Onboard-SATA-Komponenten verwendet und als Boot-Device konfiguriert. Hierfür gibt es beim ASRock-Board glücklicherweise eine Option, die die SATA-Geräte auch "unbootable" macht und somit den Startvorgang nicht verlangsamt. Das UEFI-BIOS ist schnell geladen und dank der (noch zu verbessernden) Mausunterstützung auch für Anfänger geeignet. Im Gegensatz zu einigen anderen Herstellern versteckt ASRock die Profi-Einstellungen aber nicht in einem Sondermenü, sondern sie sind gleich zugänglich. Allerdings werden manche Menüs etwas lang, da viele Optionen vorhanden sind. Alle Onboard-Komponenten konnten abgestellt werden, aber die drei USB-Controller lassen sich nur entweder alle gleichzeitig aktivieren oder deaktivieren. Dasselbe gilt für die beiden Marvell-Controller. Bei den Gigabit-Ethernet-Ports bietet ASRock hingegen die Möglichkeit, auch nur einen einzelnen Port zu aktivieren.

OC-Profile sind vorhanden, auch gibt es mit Instant Flash ein Programm zum Flashen des BIOS. Die Lüftersteuerung funktionierte gut, allerdings haben wir schon umfangreichere Konfigurationsmöglichkeiten gesehen. Immerhin hilft sie, den Prozessor auf einer bestimmten Temperatur zu halten - bei minimaler Lüfterdrehzahl und somit leiser Lautstärke. Erfreulicherweise sind alle Stromspartechniken aktiviert, selbst C6, und auch der Turbo-Betrieb lief zufriedenstellend ohne Probleme.

Größere Bugs sind uns im Rahmen des Tests nicht aufgefallen, aber einige kleinere Fehler sind - wie bei jedem Board - vorhanden. Veränderungen an der BCLK oder das Abschalten der "Spread Spectrum"-Option führen (zumindest mit den früheren BIOS-Versionen) häufig zu einem Kaltstart-Bug (An-Aus-An), welcher von Mainboard-Generation zu Mainboard-Generation weitervererbt zu werden scheint.

Sämtliche BIOS-Funktionen haben wir in der folgenden Galerie aufgeführt: