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Test: Gigabyte P55A-UD7 mit USB 3.0 und SATA 6G

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Seite 7: Fazit

Was für ein Mainboard - eines kann hier auf jeden Fall nicht passieren: Man braucht keine Angst zu haben, dass einem nach dem Kauf noch eine Schnittstelle fehlt. eSATA, SATA 6G, zwei Gigabit-NICs, USB 3.0, Firewire und diverse andere Besonderheiten sind vorhanden, veredelt wird das Board durch die zusätzlichen PCI-Express-Lanes des nForce-200-Chips, womit es die perfekte Platine für einen wirklich schnellen Gaming-PC mit CrossFire oder SLI wird.

Hinzu kommen Gigabyte-spezifische Extras, die sinnvoll sind, aber auch teilweise mehr oder weniger als Technologiedemo gesehen werden können. Ob es nun das 2OZ-Kupfer-PCB ist oder die 24-phasige Spannungsversorgung: Es geht bei anderen Herstellern auch ohne diese Besonderheiten, aber technisch sind diese Neuheiten natürlich als sehr interessant einzustufen. Nützlich für den Anwender sind Details wie der Power-Button, eine Debug-LED oder die üppig dimensionierte Kühlung.

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Wo viel Licht ist, ist auch etwas Schatten - denn natürlich kosten Gigabyte die Onboard-Chips auch Geld, das Design ist aufwendig und treibt die Kosten für die Platine hoch. Mit 250 Euro liegt es auf dem Niveau der teureren P55-Platinen, bei der Ausstattung ist es den meisten anderen Modellen aber sogar überlegen. Somit darf man den Preis als gerechtfertigt ansehen, da es bei wichtigen Details, wie dem BIOS, den Overclocking-Features oder der Stabilität, auch keine Ausreißer gab.

Ein kleiner zweiter Kritikpunkt ist wie immer bei einem Board mit dem nForce-200-Chip der Stromverbrauch. Der NVIDIA-Chip sorgt für einen um knapp 10 bis 15 Watt gesteigerten Verbrauch. Zusammen mit den diversen Onboard-Chips des Boards verbraucht das Board somit auch deutlich mehr, als ein durchschnittlich ausgestattetes P55-Mainboard für 150 Euro. Es gibt allerdings noch nirgends einen Weg, zusätzliche Features und Funktionen ohne höheren Stromverbrauch zu realisieren - also muss man einen derartigen Punkt wohl in Kauf nehmen. Berücksichtigt man, dass das Board zum Übertakten oder für einen Gaming-PC mit zwei Grafikkarten verwendet wird, ist es wohl auch egal, ob das System letztendlich 15 Watt mehr oder weniger im Idle-Betrieb verbrät.

Positive Eigenschaften des Gigabyte GA-P55A-UD7:

  • schnelle, stabile und zuverlässige Platine
  • extrem gute Ausstattung
  • extravagante Kühlung
  • sehr gutes Layout
  • Möglichkeit von CrossFire und SLI mit voller Bandbreite

Negative Eigenschaften des Gigabyte GA-P55A-UD7:

  • relativ hoher Stromverbrauch
  • hoher Preis

In unserem Preisvergleich ist das Mainboard zu einem Preis ab ca. 250 Euro gelistet. Aufgrund der Features und des reibungslosen Testverlaufs zücken wir für das Luxus-Mainboard unseren Excellent Hardware Award:

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