> > > > Test: Gigabyte P55A-UD7 mit USB 3.0 und SATA 6G

Test: Gigabyte P55A-UD7 mit USB 3.0 und SATA 6G

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 4: Bios und Stabilität

Als BIOS-Version vewendeten wir die BIOS-Version F3 des Boards. Ein BIOS-Update ist einfach über das BIOS mit Q-Flash möglich: Im BIOS selbst kann durch Drücken von F10 das Programm gestartet werden, von einem eingesteckten USB-Stick kann die neue Version dann relativ gefahrlos aufgespielt werden. Das Award-BIOS startet sehr schnell, nur wenn sämtliche SATA-Controller und Boot-ROM-Optionen aktiviert sind, dauert der Bootvorgang lange.

Das BIOS F3 machte einen ausgereiften und sehr guten Eindruck, was wohl darauf zurück zu führen ist, dass Gigabyte hier die Erfahrungen der anderen P55-Mainboards bereits hat einfließen lassen können. Somit gibt es praktisch keine Ungereimtheiten und es ist auch nicht zu erwarten, dass BIOS-Versionen folgen, die Zusatzfunktionen mitbringen - meistens werden wohl nur ein paar neue Prozessoren offiziell unterstützt.

Für uns sind ein paar Punkte besonders wichtig:

  • Sind alle Stromspartechniken im Bios bereits standardmäßig aktiviert?
  • Wenn nein, lassen sie sich aktivieren und sind sie vorhanden?
  • Sind Turbo- und Performance-Optionen vorhanden und nutzbar?
  • Lassen sich die Onboard-Komponenten abschalten und konfigurieren?
  • Wie lässt sich die Lüftersteuerung des Boards einstellen?
  • Ist das Hardwaremonitoring ausführlich und komplett?
  • Wie sieht es mit Overclocking-Optionen aus?
  • Wie sind Bios-Updates machbar (z.B. nur über Floppy, über Windows, über das BIOS selbst)?
  • Welche sonstigen Besonderheiten sind im BIOS vorhanden?
Diese Kriterien sind für die meisten Anwender die wichtigsten, wobei für ein einwandfreies Funktionieren des Boards auch noch weitere Funktionen dazugehören. Sämtliche BIOS-Funktionen haben wir in der folgenden Galerie aufgeführt:

{gallery}/galleries/reviews/GigabyteP55AUD7/bios{/gallery}

Wie man anhand der Screenshots sehen kann, sind alle unsere oben genannten Punkte erfüllt. Erfreulich ist, dass bereits nach dem Laden der BIOS-Defaults alle Stromspartechniken aktiviert sind. Für unbedarfte Anwender gibt es somit kein Hindernis, ohne große BIOS-Konfiguration ein schnelles und stromsparendes System aufzubauen. Auch funktionierte der Turbo-Betrieb ohne Einschränkungen, die Speichertimings ließen sich gut konfigurieren und es waren auch keine Performance-Bremsen im BIOS zu finden.

Besonders wichtig bei einem derartigen Board - wenn auch mit geringem Einfluss auf den Stromverbrauch, dafür aber auf die Ressourcen - ist die Abschaltung der Onboard-Komponenten. Hier lässt sich jeder Onboard-Chip ohne Probleme abschalten. Auch das Hardwaremonitoring ist gut, zudem kann die Lüftersteuerung gefallen, die auch schon ohne Hinzutun aktiviert ist. Auf die wirklich reichhaltigen Overclocking-Optionen des Boards gehen wir auf der nächsten Seite ein.

Bei unserem Kompatibilitäts- und Stabilitätstest musste sich das Board mit diversen Grafikkarten und Speichermodulen beweisen. Hier leistete sich das Board aber keine Ausreißer und lief problemlos in allen Konfigurationen. Die Performance lag mit schnellen Speichermodulen auf einem hohen Niveau, da neben den Timings auch die Command Rate niedrig eingestellt werden konnte. Im Vergleich zu anderen P55-Boards liegt das Board mit gleichen Timings allerdings auf einem identischen Niveau, da es durch den integrierten Speichercontroller keine Unterschiede mehr gibt.