> > > > Test: Gigabyte P55A-UD7 mit USB 3.0 und SATA 6G

Test: Gigabyte P55A-UD7 mit USB 3.0 und SATA 6G

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 2: Die Onboard-Features

SATA-Anschlüsse in Hülle und Fülle scheinen Gigabyte ganz besonders wichtig gewesen zu sein, als man das Boarddesign festgelegt hat: Neben den sechs SATA-Ports des P55-Chips, die alle im RAID 0, 1, 5 und 10 gekoppelt werden können, hat Gigabyte den üblichen JMicron-Chip aufgesetzt, den man als "Gigabyte SATA2" auf dem Board findet. Der Controller kann zwei weitere SATA-Ports und einen ATA/133-Controller realisieren. Hinzu kommt ein JMicron-Controller, der zwei eSATA-Ports auf der I/O-Blende samt USB-Power-Anschlüsse ansteuert.

Auch mit vorhanden ist der aktuelle SATA-6G-Standard: Der Marvell 9128 ist hierfür verantwortlich. Er bietet zwei SATA-6G-Ports (im Bild die beiden linken Ports).

IMG_9203

Durch Klick auf das Bild kommt man zu einer vergrößerten Ansicht

Der SATA-6G-Chip ist per PCIe-x1-Anschluss angebunden - allerdings mit voller Bandbreite von 5 GT/s. Die PCIe-Anschlüsse von Intels P55-Chip sind eigentlich nur mit 2,5 GT/s - also halber Bandbreite - realisiert, doch Gigabyte setzt auf eine PEX8608-Bridge. Diese PCIe-Bridge ist mit 4 Lanes an den P55-Chip angeschlossen (also 4 x 2,5 GT/s), auf der anderen Seite sind drei x1-Lanes mit 5 GT/s angebunden. Hierzu gehört neben dem SATA-6G-Chip von Marvell auch der PCIe-x1-Slot und der NEC-USB3.0-Controller.

Zwei Gigabit-Ethernet-NICs, die über jeweils einen x1-Port des P55-Chips angebunden sind, befinden sich auf dem Mainboard. Hinzu kommt ein PCI-Firewire-Controller von Texas Instruments und ein üblicher Realtek-Onboard-Sound, der neben relativ guten Eckdaten auch HDPC unterstützt.

Im unteren Bild sieht man die Chips in folgender Reihenfolge: Links Realtek-Sound, dann die beiden Realtek-LAN-Chips in der Mitte, rechts neben dem Audio-Header befindet sich der USB3.0-Chip von NEC.

IMG_9207

Durch Klick auf das Bild kommt man zu einer vergrößerten Ansicht

Neben diesen üblichen Onboard-Chips setzt Gigabyte einen nForce-200-Chip von NVIDIA auf das Board. Der Chip ist wie der PEX8608 ein PCI-Express-Switch, dieses Mal splittet er die x16-Lanes des PCI-Express-Controllers in der Lynnfield-CPU auf maximal vier PCIe-Ports auf. Die insgesamt zur Verfügung stehenden 32 Lanes können dabei entweder auf zwei PCIe-Slots (x16/x16), drei PCIe-Slots (x16/x8/x8) oder vier PCIe-Slots (x8/x8/x8/x8) aufgeteilt werden. CrossFireX und Triple-SLI werden von diesem Board also unterstützt - und auch wenn es eine NVIDIA-Bridge ist, verhilft die Brücke auch CrossFire zu einem Performance-Schub durch die bessere Anbindung.

IMG_9210

Durch Klick auf das Bild kommt man zu einer vergrößerten Ansicht

Auf der I/O-Blende sieht man ebenfalls, dass das Board Vollausstattung besitzt. Sechs USB-2.0-Ports sind realisiert, 14 könnte der P55-Chip allerdings bieten - doch mehr Platz war nicht. Gigabyte bietet auch noch einen kombinierten PS/2-Port, zwei Firewire-Ports (DV und miniDV), die beiden Gigabit-Anschlüsse und digitale, analoge und optische Soundanschlüsse. Die beiden blauen Ports unter dem rechten Gigabit-Ethernet-NIC sind die USB3.0-Ports, weiterhin befinden sich unter den gelben USB2.0-Ports die eSATA-Ports.

IMG_9206

Durch Klick auf das Bild kommt man zu einer vergrößerten Ansicht

Da Gigabyte keine Slotblenden beilegt, muss man mit den USB-2.0-Ports auskommen. Wenn man Frontanschlüsse an seinem Gehäuse hat, lassen sich diese über zwei USB-Header und einen Firewire-Port ansteuern. Insgesamt bietet das Board also 10 USB-2.0- und zwei USB-3.0-Ports. Vier USB-2.0-Ports des P55-Chips lässt man verfallen.