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Test: Foxconn NT-A3500 Netbox Fusion E350

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Seite 1: Test: Foxconn NT-A3500 Netbox Fusion E350

foxconn_nt_a3500_blackIn Zeiten, in denen das Internet immer mehr mit dem Fernsehen verschmilzt und verstärkt auf Online-Mediatheken oder –Streaming-Angebote gesetzt wird, reift bei vielen Anwendern der Gedanke heran, sich einen vollwertigen PC ins heimische Wohnzimmer zu stellen. Doch dabei bedarf es nicht unbedingt der schnellsten Hardware. Kleine, Strom sparende und leicht zu kühlende Systeme sind optimal für den Einsatz neben dem TV-Gerät geeignet. Passend hierzu versorgte man uns in diesen Tagen mit dem kleinen Barebone-System Foxconn NT-A3500 auf Fusion-Basis. Wir haben den Mini-PC mit den fehlenden Komponenten bestückt und ihn auf Herz und Nieren getestet. Reicht die Power der verbauten E-350-APU tatsächlich aus?

In den letzten Wochen ist SmartTV neben 3D ein wichtiges Thema der großen TV-Hersteller geworden. Dabei soll das Internet immer mehr mit dem Fernsehen verschmelzen. Angefangen beim bloßen Surfen auf dem Flatscreen über die Nutzung von Online-Mediatheken bis hin zu ganzen Video-Streaming-Portalen. Doch vielen Anwendern bietet SmartTV noch einen zu geringen Funktionsumfang und so spielen immer mehr Nutzer mit dem Gedanken, sich einen vollwertigen PC ins Wohnzimmer zu stellen, der die Aufgaben übernehmen soll. Doch es muss nicht gleich der schnellste Prozessor, gepaart mit der dicksten Grafikkarte sein. Ein nicht ganz so leistungsfähiges, dafür aber Strom sparendes und vor allem leise zu kühlendes System sollte ausreichen. Passend dazu versorgte man uns in diesen Tagen mit einem neuen Barbone-System.

Der Foxconn NT-A3500 setzt auf eine Strom sparende Fusion-APU, die im Vergleich zur Atom-Konkurrenz von Intel mit einer deutlich leistungsfähigeren Grafiklösung ausgestattet ist. Damit sollen sich selbst HD-Videos in 1080p genießen lassen. Die 190 x 25 x 135 mm große Box erinnert zwar eher an einen Router, als an einen Computer, kann im Inneren aber mit einem vollwertigen PC aufwarten und macht selbst vor topaktuellen Anschlüssen wie USB 3.0 nicht Halt. Um dem Anwender trotzdem größte Flexibilität zu bieten, liefert Foxconn seinen kleinen Nettop als Barebone-System aus, das lediglich das Gehäuse, das Mainboard, die E-350-APU sowie einen Kartenleser, einen Wireless-LAN-Modul und das Netzteil beinhaltet. Eine Festplatte und ein DDR3-Modul für den Arbeitsspeicher müssen hingegen noch hinzugesteckt werden. Optional erhältlich ist auch ein externer DVD-Brenner, welchen man uns gleich mitschickte.

Wir haben den Foxconn NT-A3500 wohnzimmertauglich gemacht und ihm eine ausrangierte 2,5-Zoll-Festplatte sowie einen 4096-MB-Riegel spendiert. Auf den nachfolgenden Seiten soll geklärt werden, ob die kleine Box im Buchformat für die alltäglichen Arbeiten vom Sofa aus geeignet ist.

 

Zunächst aber kommen wir zu den Eckdaten:

Hersteller und Bezeichnung  Foxconn NT-A3500
Straßenpreis 169,90 Euro
Homepage  www.foxconn.com
Gehäuse  
Abmessungen  190 x 25 x 135 mm (BxHxT)
Gewicht  0,45 Kilogramm
Gehäuse Eigenbau
Prozessor AMD Fusion E-350
Grafikkarte Radeon HD 6310
Chipsatz
Hudson D1
Massenspeicher
Nicht verbaut
Arbeitsspeicher Nicht verbaut
Anschlüse 1x HDMI (1080p)
1x DVI
1x LAN (RJ45)
1x WLAN (802.11 b/g/n; Antenne inkl.)
2x USB 3.0
4x USB 2.0
2x Audio Out / 1x In
Sonstiges 5-in-1 Cardreader (SD, SDHC, MS, MS Pro, MMC)

Wie sich der Foxconn NT-A3500 in unserem Test geschlagen hat, erfährt man auf den nachfolgenden Seiten.