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KFA2 GeForce GTX 780 Hall of Fame im Test

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Seite 1: KFA2 GeForce GTX 780 Hall of Fame im Test

kfa-gtx-780-hof-teaserMitte September hatten wir mit der KFA2 GeForce GTX 770 LTD OC bereits eine weiße Grafikkarte auf dem Prüfstand. Nun folgt der Test des großen Bruders. In diesem Artikel widmen wir uns der KFA2 GeForce GTX 780 Hall of Fame, die ebenfalls mit einer schicken weißen Optik auf sich aufmerksam machen kann und obendrein ein eigenes Kühlsystem samt höherer Werksfrequenzen und ein aufgemöbeltes Platinenlayout besitzt. Wie sich die High-End-Grafikkarte in unserem Test geschlagen hat, erfährt man in diesem Artikel. 

Der europäische Galaxy-Ableger KFA2 ist für seine außergewöhnlichen Grafikkarten bekannt, wozu ohne Frage auch die KFA2 GeForce GTX 770 LTD OC und die GeForce GTX 780 Hall of Fame zählen. Während wir Erstgenannte bereits Mitte September auf den Prüfstand stellen konnten und wir sie dank des leisen aber leistungsstarken Kühlsystems sowie einer schicken Optik und hohen Leistung mit unserem heiß begehrten Excellent-Hardware-Award nach Hause schicken konnten, folgt nun der Test des großen Bruders. Auch die KFA2 GeForce GTX 780 Hall of Fame verfügt über ein weißes Printed Circuit Board und einen herstellereigenen Kühler, der mit zahlreichen Aluminiumfinnen, vier dicken Kupfer-Heatpipes und zwei riesigen 90-mm-Lüftern bestückt und insgesamt einen sehr mächtigen Eindruck - nicht zuletzt wegen seiner Bauhöhe von über zwei Slots - hinterlässt. 

Von der NVIDIA-Vorlage abzusetzen versucht sich die KFA2 GeForce GTX 780 Hall of Fame auch durch deutlich höhere Werksfrequenzen. Während die kalifornische Grafikschmiede Taktraten von mindestens 864 MHz vorschreibt, lässt KFA2 seinen jüngsten Zuwachs unter den GeForce-GTX-780-Karten mit 1.006 MHz agieren. Der Boost-Takt steigt von mindestens 980 auf 1.059 MHz an. Einzig der 3.072 MB große GDDR5-Videospeicher muss sich mit seinen gewohnten 1.502 MHz zufriedengeben. 

Architektonische Eckdaten

Die KFA2 GeForce GTX 780 Hall of Fame basiert auf NVIDIAs aktuellem High-End-Chip GK110, der schon auf der GeForce GTX Titan seinen Einsatz fand und als Bindeglied zwischen dem aktuellen Topmodell und der GeForce GTX 680 alias GeForce GTX 770 agiert. Im Vergleich zur GeForce GTX Titan muss die GeForce GTX 780 allerdings auf den ein oder anderen SMX-Cluster verzichten. Ihr stehen mit zwölf solcher Shadergruppierungen, die jeweils 192 CUDA-Kerne bereithalten, aber immer noch 2.304 Shadereinheiten zur Verfügung. Dazu gesellen sich pro SMX-Cluster 16 Textureinheiten, woraus in der Summe 192 TMUs resultieren.

Der Videospeicher setzt sich zwar weiterhin aus schnellen GDDR5-Chips zusammen und darf über ein 384 Bit breites Interface kommunizieren, fasst mit 3.072 MB aber nur noch die Hälfte an Daten, die der Speicher der GeForce GTX Titan aufnehmen konnte. Die Anzahl der Rasterendstufen bleibt mit 48 ROPs aber gleich.

NVIDIA gibt für die GeForce GTX 780 eine Thermal Design Power von 250 Watt an - aufgrund der oben genannten Taktraten dürfte sich diese bei der KFA2 GeForce GTX 780 Hall of Fame allerdings ein klein wenig darüber ansiedeln. 

KFA2 GeForce GTX 780 Hall of Fame
Modell KFA2 GeForce GTX 780 Hall of Fame
Straßenpreis ca. 670 Euro
Partnummer -
Homepage www.kfa2.com
Technische Daten
GPU GK110 (GK110-300-A1)
Fertigung 28 nm
Transistoren 7,1 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 1.006 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1.059 MHz
Speichertakt 1.502 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 3.072 MB
Speicherinterface 384 Bit
Speicherbandbreite 288,5 GB/Sek.
DirectX-Version 11.0
Shadereinheiten 2.304 (1D)
Texture Units 192
ROPs 48
Pixelfüllrate 48,3 Gigapixel/Sek.
SLI/CrossFire SLI

Schon die Optik der KFA2 GeForce GTX 770 LTD OC kam bei unseren Lesern sehr gut an. Mit der GeForce GTX 780 Hall of Fame geht der NVIDIA-Boardpartner gleiche Wege, setzt aber in Sachen Leistung noch einen obendrauf. Werfen wir nun einen näheren Blick auf unseren heutigen Testkandidaten.