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Test: HIS Radeon HD 6950 IceQ X Turbo

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Seite 1: Test: HIS Radeon HD 6950 IceQ X Turbo

his_radeon_hd6950_iceq_x_turbo_2gbIn den letzten Tagen und Wochen hatten wir bereits einige Modelle der AMD Radeon HD 6950 im Test. Nach der Sapphire Radeon HD 6950 DiRt 3 Edition und der XFX Radeon HD 6950 XXX Edition wollen wir uns heute einem Ableger aus dem Hause HIS widmen. Der AMD-Boardpartner schickte uns hierfür seine IceQ-X-Turbo-Variante, die mit einem eigenen Kühlsystem und leicht höheren Taktraten aufwarten kann. Wie sich der gewohnt blau-türkise Dual-Slot-Kühler in Sachen Lautstärke und Kühleffizienz schlägt und was der Chip in der Lage ist zu leisten, das soll dieser Test nun klären.

Während der Sommertage geht es in der IT-Branche meist nicht ganz so heiß her. Häufig keimen lediglich Gerüchte kommender Grafikkarten hoch. Auch wenn die neuen Chips noch eine gewisse Zeit lang auf sich warten lassen und erst zum Jahresende oder spätestens sogar erst Anfang 2012 in die Läden kommen sollen, können wir in diesem Jahr trotzdem nicht von einem Sommerloch sprechen. Bereits in den letzten Tagen und Wochen konnten wir einige Modelle der AMD Radeon HD 6950 auf den Prüfstand stellen. Auch AMD-Boardpartner HIS wollte mit von der Partie sein und schickte uns deswegen seinen neusten Ableger des durchaus performanten Grafikchips. Nach der XFX Radeon HD 6950 XXX Edition und der Sapphire Radeon HD 6950 DiRt 3 Edition können wir nun der HIS Radeon HD 6950 IceQ X Turbo kräftig auf den Zahn fühlen. Sie ist dabei mit einem eigenen Kühlsystem ausgestattet, das nicht nur im Hersteller-typischen türkisblau erstrahlt, sondern dabei auch für bessere Temperaturen und eine angenehmere Geräuschkulisse, als wir sie vom Referenzlayout kennen, sorgen soll. Wie sich der 3D-Beschleuniger in unserem Test geschlagen hat, erfährt man auf den nachfolgenden Seiten.

Auch wenn wir den technischen Aufbau der AMD Radeon HD 6950 inzwischen schon in etlichen Artikeln durchgekaut haben, wollen wir der Vollständigkeit halber auch bei diesem Test auf die Feinheiten der Cayman-Pro-GPU eingehen. So läuft auch sie im 40-nm-Verfahren bei TSMC vom Band und beherbergt knapp 2,6 Milliarden Transistoren. Während das Single-GPU-Flaggschiff der US-Amerikanischen Grafikschmiede mit 24 SIMDs bestückt ist, griff AMD für den kleineren Ableger zum Rotstift und stattete das langsamere Schwestermodell mit nur noch 22 SIMD-Einheiten aus. Damit stehen dem Chip nicht mehr 1536 Streamprozessoren zur Seite, sondern lediglich noch 1408 solcher Einheiten. Wie gewohnt setzt sich jede SIMD aus 16 4D-Shader und einem Texturcluster, der vier TMUs zur Verfügung stellt, zusammen. Damit bringt es die AMD Radeon HD 6950 auf insgesamt 88 Textureinheiten. Der 2048 MB große GDDR5-Videospeicher ist über ein 256 Bit breites Speicherinterface angeschlossen, an dessen vier 64-Bit-Controller jeweils vier Rasterendstufen, von denen es damit 32 an der Zahl gibt, gekoppelt sind. Bei den Taktraten fährt AMD ein gewohnt hohes Level und lässt Chip und Speicher mit 800/1250 MHz arbeiten. 

Die HIS Radeon HD 6950 IceQ X Turbo geht hier allerdings andere Wege und verrichtet leicht beschleunigt ihre Dienste. Sie rechnet mit 840 respektive 1280 MHz. Doch der Hersteller beließ es nicht nur bei einem simplen Taktupdate, sondern stattete seinen jüngsten Familien-Ableger auch mit einem eigenen Kühlsystem aus. Statt des sonst üblichen Dual-Slot-Kühlers setzt unser heutiger Testkandidat auf eine eigene, türkisblaue Lösung mit zahlreichen Aluminiumfinnen, dicken Heatpipes und einem mittig angebrachten Axiallüfter.

Zunächst aber kommen wir zu den Eckdaten:

Hersteller und Bezeichnung HIS Radeon HD 6950 IceQ X Turbo
Straßenpreis ca. 215 Euro
Homepage http://www.hisdigital.com/
Technische Daten
GPU
Cayman Pro
Fertigung 40 nm
Transistoren
2,6 Milliarden
GPU-Takt
840 MHz
Speichertakt
1280 MHz
Speichertyp
GDDR5
Speichergröße
2048 MB
Speicherinterface
256 Bit
Speicherbandbreite
163,8 GB/Sek.
Shader Model Version
5.0
Shadereinheiten
352 (4D)
Shadertakt
840 MHz
Texture Units
88
ROPs
32
Pixelfüllrate
26,9 Gigapixel
SLI/CrossFire
CrossFire

Aufgrund der werksseitigen Übertaktung fallen Speicherbandbreite und Pixelfüllrate etwas höher aus, als wir es vom Referenzlayout gewohnt sind. Sie liegen jetzt bei 163,8 GB/Sek. bzw. bei 26,9 Gigapixel pro Sekunde.

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Optisch gesehen, ist die HIS Radeon HD 6950 IceQ X Turbo ein alter Bekannter. Der sonst übliche Dual-Slot-Kühler wurde für den stromhungrigeren Chip allerdings ein klein wenig angepasst. Zu den genauen Details kommen wir aber später noch.