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Test: XFX Radeon HD 6870 Black Edition - Fazi

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Seite 19: Fazit

Bei den Black-Edition-Grafikkarten von XFX handelte es sich bislang immer um hochpreisige, aber hochwertige Grafikkarten. Auch die XFX Radeon HD 6870 Black Edition zählt dazu, wenngleich man nicht ganz so tief in die Tasche greifen muss. Der Aufpreis zwischen dem Standardmodell und unserem heutigen Testkandidaten beträgt gerade einmal 20 Euro - ein Schein, der sich in unseren Augen durchaus rentiert. So bietet die Grafikkarte aufgrund der werksseitigen Übertaktung auf 940/2300 MHz nicht nur etwas mehr Leistung als das Referenzmodell von AMD, sondern macht auch in Sachen Leistungsaufnahme, Lautstärke und Temperaturverhalten alles richtig.

Dank Barts-GPU, die sich aufgrund einiger Optimierungen noch einmal deutlich effizienter als ihre direkten Vorgänger der Evergreen-Reihe zeigt, bleibt auch der Stromverbrauch der XFX Radeon HD 6870 Black Edition auf einem respektablen Niveau. Obwohl die Black-Edition-Reihe zum Start der neuen Grafikkarten-Generation einmal mit langweiligen Standard-Kühler und ein anderes Mal mit schicken Dual-Fan-Kühler zu sehen war, gibt es unseren 3D-Beschleuniger heute nur noch in der Version mit XFX-eigenem-Kühler. Dieser leistet ganze Arbeit. Während man die XFX Radeon HD 6870 Black Edition im Leerlauf kaum aus dem geschlossenen Testsystem heraushören konnte, drehten die beiden 70-mm-Lüfter auch unter Last nur unwesentlich höher auf, sodass sich die Geräuschkulisse auch in dieser Disziplin auf einem sehr guten Niveau bewegte.

Unterm Strich zählt die XFX Radeon HD 6870 Black Edition zu den leisesten Barts-Ablegern, mit welchen wir bisher in unserer Redaktion zu tun hatten. Doch nicht nur bei der Lautstärke weiß der Kühler zu gefallen. Auch die Temperaturen fallen deutlich niedriger aus, als beim Referenzlayout und erlaubten so noch höhere Taktraten, die wir in unseren Overclocking-Tests auch erreichen konnten. Hier konnten wir noch respektable 985 MHz aus dem Chip herauskitzeln. Zu guter Letzt macht sich der Aufpreis auch beim Lieferumfang bemerkbar. Hier beschränkte sich XFX nicht nur auf ein Handbuch samt Treiber-CD und QuickStart-Guide, sondern legte auch gleich einen schickes Gaming-Türschild, einen riesigen Gehäuse-Aufkleber und zahlreiche weitere Black-Edition-Aufkleber mit in den Karton.

 

Alle Daten nochmal im Überblick:

Hersteller und Bezeichnung XFX Radeon HD 6870 Black Edition
Straßenpreis 200 Euro
Homepage http://xfxforce.com/
Technische Daten
GPU
BartsXT
Fertigung 40 nm
Transistoren
1,7 Milliarden
GPU-Takt
940 MHz
Speichertakt
2300 MHz
Speichertyp
GDDR5
Speichergröße
1024 MB
Speicherinterface
256 Bit
Speicherbandbreite
147,2 GB/Sek.
Shader Model Version
5.0
Shadereinheiten
224 (5D)
Shadertakt
940 MHz
Texture Units
56
ROPs
32
Pixelfüllrate
30,1 Gigapixel
SLI/CrossFire
CrossFire
Overclocking
GPU 985 MHz
Speicher 2540 MHz
3DMark (Herstellertakt) 8138
3DMark (Übertaktett) 8533
Lautstärke (gesamt)
Idle-Modus 39,7 db(A)
Last-Modus 40,1 dB(A)
Stromverbrauch (gesamt)
Idle-Modus 75 Watt
Last-Modus
245 Watt
Temperatur
Idle-Modus 38 °C
Last-Modus
64 °C

Die XFX Radeon HD 6870 Black Edition zählt wohl zu den besten Radeon-HD-6800-Grafikkarten, die aktuell auf dem Markt erhältlich sind. Dies erreicht man nicht nur mit höheren Taktraten und einer einhergehenden Performancesteigerung, sondern vor allem auch durch eine gute Leistung des Kühlkörpers, der zudem noch ein sehr geringes Geräusch-Level erreicht. Nur ein PC-Titel wäre nicht schlecht gewesen. Unser Excellent-Hardware-Award ist ihr damit aber sicher:

excellent_award

Positive Aspekte der XFX Radeon HD 6870 Black Edition:

  • Geringer Aufpreis zum Standardmodell
  • Angenehm leises Betriebsgeräusch
  • Gutes Overclocking-Potential

Negative Aspekte des XFX Radeon HD 6870 Black Edition:

  • Kein Computer-Spiel enthalten

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