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Test: EVGA GeForce GTX 460 FTW

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Seite 1: Test: EVGA GeForce GTX 460 FTW

evga-gtx460-gtw-1gbVor allem in Nordamerika zählt NVIDIA-Boardpartner EVGA zu den wichtigsten Vertriebspartnern der kalifornischen Grafikschmiede. Doch auch hierzulande versucht man mit leistungsfähigen und stark übertakteten Modellen seine Stellung immer weiter auszubauen. Mit dem heutigen Tag präsentierte man nun auch die FTW-Variante der NVIDIA GeForce GTX 460. Wir haben der brandneuen EVGA GeForce GTX 460 FTW, welche mit rekordverdächtigen Taktraten von 850/1700/2000 MHz arbeitet, in unsere Redaktion gerufen. In diesem Test haben wir der neuen Grafikkarte kräftig auf den Zahn gefühlt.

Während EVGA vor allem in Nordamerika zu den wichtigsten NVIDIA-Vertriebspartnern zählt, erhöht man auch hierzulande kontinuierlich den Druck auf die Konkurrenz. Neben zahlreichen 3D-Beschleunigern, die sich streng an die Vorgaben der kalifornischen Grafikschmiede halten, führt man in seiner Produktpalette auch einige Modelle, bei denen der Hersteller kräftig an der Taktschraube drehte. Mit dem heutigen Tag ließ EVGA nun endlich die Katze aus dem Sack und stellte seine bisher schnellste GeForce GTX 460 vor, die sich in die FTW-Reihe einreiht. Zwar liegt die Colorful GeForce GTX 460 mit ihrem Chiptakt von 900 MHz noch immer unangefochten auf Platz 1 der schnellsten GF104-Ableger, doch können sich die Frequenzen der EVGA GeForce GTX 460 FTW durchaus sehen lassen. Mit werksseitigen 850/1700/2000 MHz liegen die Taktraten auf dem bisher höchsten Niveau, welches wir in der Redaktion antreffen konnten. Trotzdem greifen die Amerikaner bei ihrem neusten Modell auf den NVIDIA-Referenzkühler zurück. Sicherlich keine schlechte Idee, denn dieser überzeugt durchaus mit einem leisen Betriebsgeräusch und zugleich mit niedrigen Temperaturen. Um Letztere noch weiter zu senken und vor allem die Stabilität der Grafikkarte und das Overclocking-Potential zu verbessern, verbaute EVGA unter der Plastik-Abdeckung des Kühlers kleine Passiv-Kühlkörper auf den Spannungswandlern. Mit Ausnahme des eigenen Aufklebers hat sich dann aber nichts weiter getan.

Die NVIDIA GeForce GTX 460 greift auf Chip Nummer 2 der Fermi-Architektur zurück. Gleiches gilt natürlich auch für unser Testmuster, das sich dank GF104 deutlich genügsamer als die teureren High-End-Modelle zeigt. Doch für die gesenkte Leistungsaufnahme müssen natürlich einige Abstriche bei der Performance hingenommen werden. Kamen beim GF100 noch bis zu 15 Streaming-Multiprozessoren samt 32 ALUs und einer Tessellation-Unit zum Einsatz, sind es jetzt nur noch sieben Shadercluster, die mit jeweils 48 CUDA-Cores und einer Tessellation-Einheit bestückt sind. Vor allem bei starkem Tessellation-Gebrauch könnte dies von Nachteil sein. Insgesamt bringt es die GeForce GTX 460 damit aber auf 336 Shadereinheiten und 56 TMUs sowie 32 ROPs. Standardmäßig rechnet das Modell der 200-Euro-Klasse mit 675/1350/1800 MHz, EVGA drehte für seine FTW-Edition allerdings kräftig an der Taktschraube und lässt seinen jüngsten 3D-Beschleuniger, den man heute offiziell vorstellte, mit 850/1700/2000 MHz arbeiten. Ob man sich trotz des langweiligen Referenzkühlers dennoch von der Konkurrenz absetzen kann, zeigen wir auf den nachfolgenden Seiten.

Zunächst aber kommen wir zu den Eckdaten:

Grafikkarte: EVGA GeForce GTX 460 FTW
GPU GF104
Fertigung 40 nm
Anzahl Transistoren 1,95 Milliarden
GPU Takt 850 MHz
Speichertakt 2000 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 1024 MB
Speicherinterface 256 Bit
Speicherbandbreite 128,0 GB/Sekunde
Shadermodell 5.0
Shadereinheiten 336 (1D)
Shadertakt 1700 MHz
Texture Units 56
ROPs 32
Pixelfüllrate 27,2 Gigapixel
SLI/Crossfire SLI

Die Eckdaten der EVGA GeForce GTX 460 FTW sind schnell aufgezählt: Insgesamt 336 Shadereinheiten, 56 Textureinheiten, 32 Rasterendstufen und ein 1024 MB großer GDDR5-Videospeicher, der wie gewohnt über 256 Datenleitungen angebunden ist, stehen breit. Die Taktraten belaufen sich auf starke 850/1700/2000 MHz.