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Test: EVGA GeForce GTX 460 FTW

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Seite 15: Fazit

Hohe Taktraten schon ab Werk sind hipp. Das machte NVIDIA mit der Vorstellung seiner GeForce GTX 460 und GeForce GTS 450 deutlich, indem man seinen neuen DirectX-11-Grafikkarten ein hohes Overclocking-Potential zusprach. Frequenzen weit über den Standard-Vorgaben sind keine Seltenheit. Mit der EVGA GeForce GTX 460 FTW stellte der Boardpartner endlich auch sein schnellstes Modell auf GF104-Basis vor, das mit einem Taktplus von satten 175 MHz aufwarten kann. Statt den 675/1350/1800 MHz lässt EVGA seinen jüngsten Sprössling mit 850/1700/2000 MHz rechnen. Dazu gibt es natürlich den vollen 1024 MB GDDR5-Videospeicher, der selbstverständlich weiterhin über insgesamt 256 Datenleitungen kommuniziert. Leistungsmäßig liegt die "For The Win"-Edition also deutlich über der NVIDIA-Referenz.

Auf den ersten Blick mag sich die neue Grafikkarte nicht vom eher unspektakulären Referenzkühler unterscheiden. Neben dem hauseigenen EVGA-Aufkleber nahm man allerdings doch eine kleine Änderung vor und spendierte den anfälligen Spannungswandlern zur besseren Stabilität kleine Passiv-Kühlkörper. Zwar blieben die Temperaturen damit auf einem unbedenklichen Niveau, doch konnte man nicht das Overclocking-Potential verbessern. Bei einer Spannung von 1,087 Volt konnten wir die filigrane 40-nm-GPU gerade einmal um 32 MHz beschleunigen, denn am Ende standen 882/1760/2174 MHz auf dem Zähler. Die Leistung stieg dabei je nach Benchmark um drei Prozent.

Bei der Lautstärke lag man etwas oberhalb der des Referenzkühlers, was aber an den höheren Taktraten und vor allem der gesteigerten Betriebsspannung lag. Im Leerlauf war die schnelle Grafikkarte allerdings noch immer kaum aus dem geschlossenen Testsystem herauszuhören. Beim Lieferumfang zeigte man sich etwas spendabler und legte nicht nur die nötigen Kabel und Adapter mit in den Karton. Auch ein hochwertiges HDMI-Kabel und einer großer EVGA-Aufkleber sind im Lieferumfang mit enthalten.

 

Positive Aspekte der EVGA GeForce GTX 460 FTW:

  • Starke Übertaktung ab Werk
  • Leises Leerlauf-Betriebsgeräusch

Negative Aspekte der EVGA GeForce GTX 460 FTW:

  • Durch Übertaktung bedingter höherer Last-Verbrauch
  • Geringes Overclocking-Potential

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