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Thermaltake Core G3 im Test - der Mini-Tower für ATX

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Seite 1: Thermaltake Core G3 im Test - der Mini-Tower für ATX

Thermaltake Core G3

Im Normalfall sind Mini-Tower maximal für Micro-ATX-Mainboards geeignet. Nicht so Thermaltakes Core G3 - der Gehäusezwerg wurde so platzsparend gestaltet, dass er tatsächlich ein ATX-Mainboard aufnehmen kann. Thermaltake sieht ihn deshalb als ideale Basis für ein leistungsstarkes, aber kompaktes PC-System. Doch wie sieht es mit den Nachteilen dieser Miniaturisierung aus?

In den letzten Jahren sind Midi-Tower zunehmend in die Breite gegangen. Sie sollen schließlich auch die höchsten Towerkühler aufnehmen und hinter dem Tray genug Platz für das Kabelmanagement lassen. 23 cm und mehr an Gehäusebreite sind durchaus üblich. Auf der anderen Seite wollen viele Nutzer aber eigentlich keinen großen Tower, der viel Platz wegnimmt. Natürlich kann man einfach zu einem kompakten SFF-System greifen. Aber was, wenn ein ATX-Mainboard möglichst platzsparend untergebracht werden soll?

Thermaltake will dafür mit dem Core G3 eine Lösung anbieten. Offiziell als Mini-Tower eingestuft, nimmt das Gehäuse aber nicht nur Mini-ITX- und Micro-ATX-Mainboards, sondern tatsächlich auch ATX-Platinen auf. Dabei fälllt es mit 37 cm viel weniger Tiefgang als ein typischer Midi-Tower aus, ist mit nur 14 cm Breite aber vor allem auch wesentlich schlanker. Verglichen mit dem beliebten Fractal Design Define R5 sinkt das Gehäusevolumen insgesamt von 56,9 Litern auf nur noch 23,6 Liter. Obwohl beide Gehäuse ein ATX-Mainboard aufnehmen, spart das Core G3 mehr als die Hälfte des Volumens ein. 

Dass der Nutzer dafür einige Abstriche machen muss, ist klar. Bei 14 cm Gehäusebreite kann nicht genug Platz für Towerkühler bleiben und Kabelmanagement wird zum Luxus. 5,25-Zoll-Laufwerke würden seitlich über das Gehäuse hinausragen, entsprechende Laufwerksplätze gibt es entsprechend gleich gar nicht. Und auch der vorhandene Laufwerkskäfig stellt gerade einmal zwei Montageplätze für Festplatten oder SSDs bereit. Schließlich ist das Core G3 nur beim Mainboard ein ATX-Gehäuse - als Netzteil muss hingegen ein SFX-Netzteil genutzt werden. Weil aber zunehmend leistungsstarke und effiziente Netzteile in diesem kompakten Format angeboten werden, ist diese Beschränkung weniger problematisch. Bei allen Einschränkungen ist das Core G3 durchaus auch auf leistungsstärkere PC-Systeme hin ausgelegt. Eine längere Dual-Slot-Grafikkarte soll problemlos Platz finden und das Kühlsystem stützt sich immerhin auf zwei vorinstallierte 120-mm-Lüfter. 

Thermaltake Core G3

Aus Platzgründen wird die Grafikkarte im Core G3 vertikal installiert. Gelöst wird das mit einem Riserkabel, das Teil des Lieferumfangs ist. Dem Mini-Tower liegen außerdem Anleitung, Montagematerial, einige wenige Kabelbinder, selbstklebende Standfüße, selbstklebende Isolationspuffer für die Grafikkarte und zwei Grafikkartenstützen aus Kunststoff bei. 

Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:

Eckdaten: Thermaltake Core G3
Bezeichnung: Thermaltake Core G3
Material: Stahl, Kunststoff
Maße: 140 x 454 x 371 mm (B x H x T)
Formfaktor: ATX, Micro-ATX, Mini-ITX
Laufwerke: 2x 2,5/3,5 Zoll (intern)
Lüfter: 2x 120 mm (Front, vorinstalliert, 1.000 U/min), 1x 120 mm (Deckel, optional)
Gewicht: 4,2 kg
Preis: 69,90 Euro (UVP), Verkaufsstart 25.08.2016
 

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Kommentare (13)

#4
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Gefreiter
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Zitat a_thunder;24863269
Was für ein Unsinn. ATX aber nur eine Erweiterungskarte. Da kann man auch gleich ein mini-ITX Board nehmen - wenn es nicht nen Sockel 2011-3 System mit Quadchannel RAM werden soll... :P


Es gibt auch genau ein mini-ITX Board für 2011-3 mit Quad Channel Asrock EPC612D4I mit Sockel 2011-3: DDR4-Quad-Channel auf Mini-ITX
#5
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Ob da ein 240er Radi in die Front passt? o_O
#6
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@HW-Mann: Offiziell ja nur 120er. Und das aus gutem Grund - der untere Lüfterplatz ist sehr nah am HDD-Käfig. Ich habe mal eben schnell einen 08/15-240er reingehalten, der würde nicht passen. Auch bei 120ern darf der Radiator nur minimal breiter als der Lüfter ausfallen. Sieht man in diesem Bild am besten: http://www.hardwareluxx.de/index.php/fotostrecken/artikel-galerien/thermaltake-core-g3-im-test/thermaltake-core-g3-10.html
#7
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Gefreiter
Beiträge: 56
Zitat Redphil;24863382
@HW-Mann: Offiziell ja nur 120er. Und das aus gutem Grund - der untere Lüfterplatz ist sehr nah am HDD-Käfig. Ich habe mal eben schnell einen 08/15-240er reingehalten, der würde nicht passen. Auch bei 120ern darf der Radiator nur minimal breiter als der Lüfter ausfallen. Sieht man in diesem Bild am besten: Hardwareluxx


War die Corsair h110 nicht fast schon plan? Wenn ja dann HDD Käfig raus und SSD iwo hinkleben.
#8
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Registriert seit: 06.06.2007

Leutnant zur See
Beiträge: 1240
Normalerweise wäre solche Art von Gehäuse für mich sehr interessant.
Aber dieses ist hier völlig unnötig schmal, es ist extern nur ITX (2 Slots) via Riser verbaubar und
die inverted ATX Bauweise ist von der Belüftung einfach blödsinnig. Zudem hat das Gehäuse große ungefilterte Öffnungen an Seite und Rückseite.
Es gibt deutlich bessere kompakte (ITX) Gehäuse und etwas größere, innovative (UMX4), die volle ATX Funktionalität bieten.
Der praktische Sinn dieser Komborette erschließt sich mir nicht wirklich.
#9
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Beiträge: 11136
Zitat Redphil;24863382
@HW-Mann: Offiziell ja nur 120er. Und das aus gutem Grund - der untere Lüfterplatz ist sehr nah am HDD-Käfig. Ich habe mal eben schnell einen 08/15-240er reingehalten, der würde nicht passen. Auch bei 120ern darf der Radiator nur minimal breiter als der Lüfter ausfallen. Sieht man in diesem Bild am besten: Hardwareluxx


Ich denke locker nen 240er. Besonders da Thermaltake auf seinen offiziellen Produktbildern nen 240er Radi drint hat. Auf anderen Bildern sogar ne 120er AIO am unteren Platz.

https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=9&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwiA5I2cqtzOAhWBPxQKHanOAgcQFgg-MAg&url=http%3A%2F%2Fde.thermaltake.com%2Fproducts-model.aspx%3Fid%3DC_00002936&usg=AFQjCNFN-GGS7hBrP0oMTWHN2GGe9WZyBw&sig2=RTm9BQVOpAlf2dCy2EGy1A
#10
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@kaiser: Guter Hinweis. Ich hatte eben übersehen, dass die Lüfter an Montageschlitzen und nicht an runden Bohrungen befestigt werden. Man kann sie entsprechend etwas nach oben versetzen. Ab Werk sind sie ganz unten, dann bleiben tatsächlich nur 0,5 cm Abstand bis zum Laufwerkskäfig - für die meisten AiOs oder Custom-Radis dürfte das zu wenig sein. Durch die Schlitze hat man aber noch über 2 cm Spielraum nach oben. Zum Seitenteil hin sind es etwa 0,7 cm Spielraum, das sollte bei den meisten Radiatoren weniger problematisch sein. Auf der Produktseite geben sie jetzt auch offiziell Unterstützung für 240er-AiO-Kühlungen an, das sah im Pressematerial noch anders aus. Test passe ich gleich noch an.
#11
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Admiral
Beiträge: 10132
Zitat Fatal Justice;24863423
Normalerweise wäre solche Art von Gehäuse für mich sehr interessant. Aber dieses ist hier völlig unnötig schmal, ...

Stimmt, 2cm tiefer und alles wäre viel einfacher.
Wenn ich meins umdrehe siehts ähnlich aus. :fresse:


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#12
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Registriert seit: 14.12.2014
Irgendwo im Nirgendwo
Obergefreiter
Beiträge: 77
@Performer
Dürfte ich erfahren, was für ein Gehäuse du hast, sieht auch rel. kompakt aus. (Werde nicht ganz schlau aus der Beschreibung in deiner Systeminfo.)


@all
Gibt es irgendwelche Infos über die Qualität des Riserskabels? Man findet zu dem Thema diverse Horrorgeschichten.
Denke das ist wohl das entscheidende Kriterium für diese Art von Gehäuse. Da dürfte das fehlendes Kabelmanagement irrelevant sein.
#13
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Registriert seit: 24.07.2005
DE
Korvettenkapitän
Beiträge: 2442
Wirklich ein recht schmales Teil.
Und Thermaltake kann es noch schicker. ;)
Da hat man auch die Wahl, die GraKa ohne Riser zu montieren.
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