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Test: Corsair kann noch günstiger - das Carbide Series 300R

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Seite 1: Test: Corsair kann noch günstiger - das Carbide Series 300R

Scythe_Gekko_logoCorsair nimmt mit dem Carbide Series 300R endgültig auch das Budget-Segment in Angriff. Bei einem Kampfpreis von etwas über 60 Euro verspricht der Hersteller: "Everything You Need, Nothing You Don't." Doch bietet der Midi-Tower wirklich alles Nötige und wurden Abstriche nur an Punkten gemacht, bei denen es ohnehin niemanden stört?

Der Speicherspezialist Corsair sorgt schon seit einiger Zeit für Wirbel im Gehäuse-Markt. Ausgehend mit den Top-Modellen der Obsidian-Reihe über die gehobenen Mainstream-Modelle der Graphite-Serie bis schließlich hin zu den günstigeren Carbide Series-Modellen wurden nach und nach die verschiedenen Marktsegmente in Angriff genommen. Dabei brachte Corsair es fertig, auch bei den günstigeren Gehäusen immer eine beachtliche Qualität und Ausstattung zu bieten. Der Einstieg in die Welt der Corsair-Gehäuse war bisher mit zwei Modellen der Carbide Series am günstigsten. Während das Carbide Series 500R (zu unserem Test) aktuell für unter 95 Euro erhältlich ist, kostet das Carbide Series 400R (zu unserem Test) sogar nur etwa 75 Euro. Doch mit einem neuen Modell wird dieser Preis noch einmal unterboten. Das Carbide Series 300R kostet aktuell nur etwas mehr als 70 Euro.

Dafür kann die Ausstattung durchaus beeindrucken. Sieben Lüfterplätze, Staubfilter vor einsaugenden Lüftern, werkzeuglose Laufwerksmontage, 45 cm Platz für extra lange Erweiterungskarten oder ein I/O-Panel mit USB 3.0 und Kabelmanagement - das ist für ein 60 Euro-Gehäuse alles keineswegs selbstverständlich. Bei vielen ähnlich teuren Gehäusen wird eine vergleichbare Ausstattung allerdings durch Abstriche bei Materialgüte und Verarbeitungsqualität erkauft. Ob das auch beim Carbide Series 300R der Fall ist, wollen wir im Folgenden untersuchen.

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Der Lieferumfang fällt schon einmal sehr spartanisch aus. Ein Informationsblatt, vier Kabelbinder und vier Tüten mit Schrauben - mehr gibt es nicht. Bei den Schrauben haben wir zudem Netzteilschrauben vermisst. Die liegen zwar in der Regel dem Netzteil ebenfalls bei, es kann aber nicht schaden, sie auch vom Gehäusehersteller mitgeliefert zu bekommen.

Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:

Eckdaten: Corsair Carbide Series 300R
Bezeichnung: Corsair Carbide Series 300R
Material: Stahl, Kunststoff
Maße: 210 (B) x 450 (H) x 485 mm (T) 
Formfaktor: ATX, mATX
Laufwerke: 3x 5,25 Zoll (extern), 4x 2,5- oder 3,5 Zoll (intern)
Lüfter: 2x 120 oder 140 mm (Front, ein 140-mm-Lüfter vormontiert, zweiter Lüfterplatz optional), 1x 120 mm (Rückseite), 2x 120 oder 140 mm (Seitenteil, optional), 2x 120 oder 140 mm (Deckel, optional)
Gewicht: ca. 7,5 kg
Preis: 72 Euro
 

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Kommentare (15)

#6
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Zitat Fairy;18544342
Laut Corsair-Forum (das offizielle) haben einige ungewöhnliche Probleme mit dem Gehäuse
- Grounding-Probleme bei den Front-USB Anschlüssen, bei Benutzung dieser friert der PC ein
- Kopfhörer- und Mikrofon-Anschluss im Frontpanel vertauscht
- Fehlendes Reset-Switch Kabel
- Klapperndes HDD-Haltesystem
- Gummi-Füße fallen ab

:(


Habe mir das Gehäuse letzte Woche gekauft. Zu diesen Punkten kann ich folgendes sagen:
+Groundingprobleme hab ich bisher nicht.
-Die Kopfhörer- und die Mikrofonbuchse sind definitiv vertauscht. Habe sie aber durch vertauschen beider Buchsen korrigieren können.
+Ein reset Kabel besitzt mein Exemplar auch. Funktioniert auch.
+Zu dem klappern kann ich bisher nicht viel sagen. Zur Zeit klappert es jetzt jedenfalls nicht!!!
+Gummifüße fallen auch nicht ab. Diese sind meiner meinung nach sogar sehr fest(geklebt).

Insgesamt ist das Gehäuse für die Preisklasse relativ stabil und gut verarbeitet. Das Mesh oben sollte man nicht mit Gewalt eindrücken. Eine Lüftersteuerung für die Lüfter ist schon fast Zwang. Der 140mm Lüfter dreht mit ca. 1000upm und der 120mm Lüfter dreht mit ca. 1200upm. Leider hat das Gehäuse keinen usb3 zu usb2 adapter. Ein Nachrüsten eines usb3 controllers kostet weitere ca. 20€. Ich bin mit dem Gehäuse zufrieden.
#7
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Okay, danke euch erst mal für die Rückmeldung. Habe auch sowieso nicht gedacht, dass diese Fehler bei jedem Gehäuse auftreten. Außer natürlich das mit den vertauschten Kopfhörer- und Mikrofonbuchsen, das scheint dann wohl echt jedes Gehäuse zu treffen. Mich hat das Gehäuse auch interessiert, deswegen habe ich erst mal das Corsair-Forum durchgewühlt und bin nun etwas abgeschreckt. Das mit dem USB 3 Adapter bemängeln auch schon einige, naja ...
#8
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@Fairy Ich hatte vor dem Kauf auch das Corsair-Forum studiert. Habe dann trotzdem den Sprung in das kalte Wasser gewagt und das Gehäuse gekauft. Ich wurde auch dahingehend nicht enttäuscht. :)

Eine Sache, die bisher nicht angesprochen wurde und mich länger beschäftigt hat, ist eine Mainboard-tray Erherbung für die Mainboard Montage. An den 7 Erweiterungs-Slots hat das Gehäuse 3 Erhebungen zur dierekten Verschraubung. Die Obere und die Untere wird für Montage eines ATX Brettes benötigt. Die Mittlere wird für die Montage eines micro ATX mainboardes gebraucht. Um Kurzschlüsse bei ATX Brettern zu Vermeiden, hat Corsair ein nicht leitendes Pad darauf geklebt. Soweit ist es Auch in Ordnung. Mein Mainboard hat an genau Dieser Stelle Zwei Kondensatoren aufgelötet und deren abstehenden Kontakte stören bei der Montage. Das Brett biegt sich um einige millimeter. Es ist mehr ein Schönheitsfehler, mich hat es aber gestört. Ich habe deshalb die nicht für ATX benötigte Erhebung mit einer Dremel chirurgisch entfernt. Danach hatte ich wieder einen ruhigen Schlaf. Ich hoffe, man versteht was Ich hier früh morgens versuche zu erklären.:rolleyes:
#9
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Beiträge: 89
Zitat digitalbath;18545516
Eine Sache, die bisher nicht angesprochen wurde und mich länger beschäftigt hat, ist eine Mainboard-tray Erherbung für die Mainboard Montage. An den 7 Erweiterungs-Slots hat das Gehäuse 3 Erhebungen zur dierekten Verschraubung. Die Obere und die Untere wird für Montage eines ATX Brettes benötigt. Die Mittlere wird für die Montage eines micro ATX mainboardes gebraucht. Um Kurzschlüsse bei ATX Brettern zu Vermeiden, hat Corsair ein nicht leitendes Pad darauf geklebt. Soweit ist es Auch in Ordnung. Mein Mainboard hat an genau Dieser Stelle Zwei Kondensatoren aufgelötet und deren abstehenden Kontakte stören bei der Montage. Das Brett biegt sich um einige millimeter. Es ist mehr ein Schönheitsfehler, mich hat es aber gestört. Ich habe deshalb die nicht für ATX benötigte Erhebung mit einer Dremel chirurgisch entfernt. Danach hatte ich wieder einen ruhigen Schlaf. Ich hoffe, man versteht was Ich hier früh morgens versuche zu erklären.:rolleyes:

Klar, du hast die rot markierte Erhebung weggedremelt. ;)
[ATTACH=CONFIG]185238[/ATTACH]

Was mich noch abschreckt, ist, dass das Mesh-Gitter oben auf dem Gehäuse nicht sehr stabil wirkt. Ich habe einige Reviews auf Youtube gesehen und da wurde das auch gezeigt.
#10
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Beiträge: 185
Zitat Fairy;18546264
Klar, du hast die rot markierte Erhebung weggedremelt. ;)
[ATTACH=CONFIG]185238[/ATTACH]

Was mich noch abschreckt, ist, dass das Mesh-Gitter oben auf dem Gehäuse nicht sehr stabil wirkt. Ich habe einige Reviews auf Youtube gesehen und da wurde das auch gezeigt.


Kann ich verstehen. es biegt sich schon durch wenn man mit dem Finger draufdrückt. Ich habe oben zwei Scythe Slip Stream 120mm Lüfter montiert. Es wird dadurch etwas stabilisiert. Man sollte da jedoch keine Wunder erwarten. Gestört hat es mich nie, da das Gitter etwas vertieft ist. Wenn man darauf achtet, dass man sich nicht darauf abstützt, sollte das kein Problem sein.
#11
Registriert seit: 09.11.2011

Obergefreiter
Beiträge: 85
Sieht nach nem klasse Gehäuse zum fairen Preis aus.

Aber: Wie kann man nur oben ein Mesh-Gitter verbauen? Werde ich nie verstehen. Das Risiko, dass da mal Flüssigkeit reinschwappt ist mir viel zu hoch. So ein gehäuse kann ich zu keiner LAN mitnehmen....


#12
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Beiträge: 28
Wärme steigt bekanntlich nach oben :D
#13
Registriert seit: 22.09.2006

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Beiträge: 139
Habe das Gehäuse gestern gekauft, heute wird eingebaut, Rechner für'n Kumpel.

Mich macht dieser voreingebaute Mobo-Stachel nicht so an. Braucht man den wirklich? Sieht so aus, als ob der höher ist als die regulären Mobo-Verschraubungen. Wird das Mobo dann nicht unnötig gebogen?

Das Gehäuse hat ja keine normalen Abstandshalter, sondern diese Erhöhungen mit Löchern für die Schrauben. Ist es nicht schädlich fürs Mobo, wenn Metall dann Metall berührt?
#14
Registriert seit: 22.09.2006

Hauptgefreiter
Beiträge: 139
Zitat Heimo;19471542
Habe das Gehäuse gestern gekauft, heute wird eingebaut, Rechner für'n Kumpel.

Mich macht dieser voreingebaute Mobo-Stachel nicht so an. Braucht man den wirklich? Sieht so aus, als ob der höher ist als die regulären Mobo-Verschraubungen. Wird das Mobo dann nicht unnötig gebogen?

Das Gehäuse hat ja keine normalen Abstandshalter, sondern diese Erhöhungen mit Löchern für die Schrauben. Ist es nicht schädlich fürs Mobo, wenn Metall dann Metall berührt?



So, gestern erfolgreich alles zusammen geschraubt. Ging sehr gut. Der voreingebaute Stift im Mobo-Tray stört natürlich nicht,dieser wird lediglich in ein Schraubnloch des Mobo gesteckt. So sind die anderen Löcher gleich an den richtigen Stellen.

Platz ist ausreichend, ein Mugen3 und ATi 7950 passen gut rein.

Kritikpunkte bisher: Die Öffnungen der Seitenwand und vor allem das Meshgitter oben sind zu offen irgendwie. Von oben zieht das Case nach ner Zeit viel Staub und es ist lauter,als wenn der Deckel geschlossen wäre. Die verbauten Luüfter sind gut laut und sollten gedrosselt werden.

Über das Wochenende will ich mal die Buchsen bzgl. Sound und Mikro testen.
#15
Registriert seit: 22.09.2006

Hauptgefreiter
Beiträge: 139
So abschliessende Info:

Die Fronteingänge sind in der Tat auch beim aktuell gekauften Case noch vertauscht. Der Kopfhörer ist standartmässig der Mikroeingang und umgekehrt. Also vorne bewusst gleich vertauscht anschliessen und alles ist gut.

Ansonsten bis auf das obere Meshgitter und die @stock lauten Lüfter für den Preis ein gutes Gehäuse.

Probleme oder Abstürze bei benutzen von Front USB kann ich nicht bestätigen.
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