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Exklusiv im Test: Corsair Carbide Series 500R - schwarz-weiß gestreifter Midi-Tower

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Seite 1: Exklusiv im Test: Corsair Carbide Series 500R - schwarz-weiß gestreifter Midi-Tower

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Corsair hat bisher Gehäuse angeboten, die deutlich oberhalb der 100 Euro-Marke liegen. Mit der Carbide Series kann das Unternehmen jetzt endlich auch zwei Midi-Tower vorweisen, die preislich in diesem wichtigen Marktsegment liegen. Wir haben bereits das einfacher ausgestattete Carbide Series 400R getestet und kamen zu dem Fazit, dass Corsair ihm viel Gutes aus den höherpreisigen Modellen eingepflanzt hat. Das Carbide Series 500R bietet neben der deutlich auffälligeren Farbgestaltung auch eine etwas umfangreichere Ausstattung. In unserem Exklusiv-Test wollen wir herausfinden, ob sich der Aufpreis für dieses Modell lohnt. 

Nach der Obsidian und der Grahpite Series ist die Carbide Series schon die dritte Modellreihe von Corsair. Die beiden Modelle, 400R und 500R, teilen sich den gleichen Grundaufbau. Sie unterscheiden sich aber doch in einigen Details. Das beginnt schon bei der Farbgestaltung. Während das Carbide Series 400R nur in einer gräulich-schwarzen Variante angeboten wird, kann das Brudermodell zusätzlich auch in einer markanten Schwarz-Weiß-Version erworben werden.

Weitere Unterschiede gibt es beim Kühlsystem. Das 500R bietet zusätzlich zu den drei 120-mm-Lüftern des 400R (zwei in der Front, einer an der Rückseite) auch einen großen 200-mm-Lüfter im Seitenteil, der die Kühlung der Erweiterungskarten verbessern soll. Außerdem kann dieses Modell auch mit einer Lüftersteuerung aufwarten, die wir beim 400R noch vermisst haben. Der letzte Unterschied fällt erst auf den zweiten Blick auf. Beim 400R gibt es einen festverbauten, durchgehenden Festplattenschacht. Beim 500R wurde der Schacht hingegen in zwei Laufwerkskäfige unterteilt, die sich einzeln entfernen lassen. Somit wird die Flexibilität deutlich erhöht - vor allem, wenn der Einsatz besonders langer Grafikkarten geplant ist, ist das ein Plus.  

Diese Unterschiede schlagen sich allerdings auch beim Preis nieder. Während das Carbide Series bei Caseking schon für 99,90 Euro (caseking.de) erworben werden kann, kostet das 500R mit 119,90 Euro 20 Euro mehr.

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Corsair liefert neben einer Schnellanleitung Montagematerial, Kabelbinder und einen Adapter mit, der den Anschluss der USB 3.0-Ports des I/O-Panels an einem USB 2.0-Header ermöglicht.

Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:

Eckdaten: Corsair Carbide Series 500R
Bezeichnung: Corsair Carbide Series 500R
Material: Stahl, Kunststoff
Maße: 205 (B) x 502 (H) x 520 mm (T) 
Formfaktor: ATX, Micro ATX
Laufwerke: 4 x 5,25 Zoll (extern), 6x 3,5 / 2,5 Zoll (intern)
Lüfter: 2x 120 mm (Front, white LED), 1x 120 mm (Rückseite), 1x 200 mm (Seitenteil), 2x 120/140 mm (Deckel, optional),
1x 140 mm (Rückseite, optional)
Gewicht: ca. 8,5 kg
Preis: 119,90 Euro