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Test: Razer Deathstalker - Flaches Programmierwunder

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Seite 1: Test: Razer Deathstalker - Flaches Programmierwunder

Razer DeathstalkerVor einige Tagen haben wir die Gaming-Tastatur Strike von Ozone ausgiebig getestet. Ozone hat dabei auf mechanische Switches gesetzt, anders als Razer mit der aktuellen Deathstalker, die eine flache Bauweise besitzt und damit einer Laptop-Tastatur ähnelt. Zum Einsatz kommen sogenannte Membran-Switches. Wie sich diese im Alltag und vor allem beim Spielen behaupten, werden wir zeigen.

Der Hersteller Razer hat besonders unter den Gamern in den letzten Jahren seinen Bekanntheitsgrad deutlich gesteigert. Das Unternehmen wurde 1998 gegründet mit dem Ziel eine High-End Maus zu entwickelt und zu vermarkten. Razer stellte damals die weltweit erste Maus mit 1000 dpi vor und behauptete damit die Leistung der Spieler zu steigern. Doch Razer baut nun bekanntlich auch Tastaturen und Headsets, eben alles was der Gamer benötigt. Der Hersteller hat uns ein aktuelles Modell zukommen lassen, die Deathstalker.

Anders als die zuvor getestete Strike von Ozone kommen hier keine mechanischen Switches zum Einsatz. Der Hersteller hat bei diesem Modell wohl die besonders flache Bauweise verfolgt und ähnelt damit einer Notebooktastatur. Im Folgenden sind schon einmal alle technischen Daten aufgelistet. Doch bevor wir uns die Technik, das Design und die Software genauer anschauen, geht es erst einmal ans Auspacken.

Technische Details:

  • Grüne Hintergrundbeleuchtung
  • Extrem flaches Design
  • Membran-Switches
  • Anti-Ghosting-Funktion für bis zu 10 gleichzeitige Tastenbefehle
  • Feste Handballenauflage
  • Gaming Modus
  • Fünf zusätzliche Makrotasten
  • 1000 Hz Ultrapolling
  • Jede Taste einzeln programmierbar
  • Gewicht: 785
  • Größe: 510 x 200 x 30
  • Preis: ca. 80 Euro


Lieferumfang / Zubehör:

  • Razer Deathstalker
  • Gebrauchsanleitung
  • Razer Aufkleber

Verpackung und Lieferumfang::

Razer Deathstalker

Wie von Razer gewohnt ist die Verpackung der Deathstalker sehr dunkel gestaltet. Die Schrift wird wie immer in der Farbe Neongrün gedruckt. Razer weist auf die volle Programmierbarkeit jeder Taste hin und verspricht eine Anti-Ghonsting-Funktion für bis zu zehn gleichzeitige Tastenbefehle. Auf der Verpackung ist zudem gleich zu erkennen, dass es sich bei den Tasten um sogenannte Chiclet-Tasten handelt.

Razer Deathstalker

Die Rückseite besitzt natürlich das gleiche Design. In zehn verschiedenen Sprachen sind noch einmal alle Eigenschaften der Deathstalker beschrieben. Zudem ist die Tastatur Razer Synapse 2.0 fähig, doch dazu später mehr.

Razer Deathstalker

Öffnet man die Verpackung, ist die Deathstalker in einer weißen und weichen Kunststoffhülle zu finden. Sie ist einfach und sicher verpackt. Im Inneren hat Razer die Verpackung sehr schlicht und einfach gehalten, ganz ohne zusätzliche Details.

Razer Deathstalker

Zum Lieferumfang gehört nicht viel. Razer legt lediglich eine kleine Bedienungsanleitung und zwei Aufkleber bei. Einen Datenträger mit der Software sucht man hier vergebens. Einen Käufer der Deathstalker ohne Internetanbindung wird es heutzutage kaum mehr geben. Daher können wir beruhigt darüber hinwegsehen. Die Software lässt sich problemlos auf der Herstellerseite downloaden.

 

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Kommentare (10)

#1
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Registriert seit: 11.10.2009
Franken
Bootsmann
Beiträge: 730
Ich finde ja Gaming Tastaturen generell zu übertrieben, prollig und bunt - einfach überbewertet. Diese Tasten aber sehen verdammt gut aus!
#2
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Registriert seit: 21.05.2007
Wien
Kapitän zur See
Beiträge: 3413
Diese Tasten leuchten ja genauso.
#3
Registriert seit: 13.08.2012

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 422
Immerhin: man hält sich grob ans IBM-Layout, nur die Leertaste ist zu klein. Aus ergonomischer Sicht ist das Schwarz eine Zumutung.
Dennoch ist Chiclet mehr Schein als Sein.

In dem Test fehlt leider die Angabe ob sich das Gerät auch auseinandernehmen lässt zwecks gründlicher mechanischer und chemischer Reinigung. Und vor allem, wie oft sie sich auseinandernehmen lässt.

Ebenso fehlt: "Made in ..."

Edit2:: Sind die Tasten gelasert, oder beklebt?
#4
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Wien
Kapitän zur See
Beiträge: 3413
Ich denk darüber nach mir die Tastatur in Zukunft selber zu bauen.

Mit ökologischen Teilen
#5
Registriert seit: 13.08.2012

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 422
In der DDR war das obligatorisch!
Tastaturen gabs für privat grundsätzlich nur als Bausatz.
#6
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Registriert seit: 25.05.2013

Obergefreiter
Beiträge: 67
Der Satz "Der Stecker ist vergoldet" müsste eigentlich "Der Stecker ist werbewirksam vergoldet" heißen ...



Für 80€ bekommt man solide mechanische Tastaturen. Da hat man wesentlich mehr von. Und wenn es extrem flach sein soll würde ich eher zur Handballenauflage greifen oder die Tastatur in meinen Tisch einlassen als so eine zu kaufen.


Bewegen sich die Tasten wenigstens gleichmäßig nach unten wenn man sie an der Seite trifft oder sind die kippelig?

@ojumle: Ich kann zwar auch nur raten, würde aber dennoch darauf wetten, dass sich da nichts auseinanderbauen lässt ;D
#7
customavatars/avatar64398_1.gif
Registriert seit: 21.05.2007
Wien
Kapitän zur See
Beiträge: 3413
Zitat ojumle;20664413
In der DDR war das obligatorisch!
Tastaturen gabs für privat grundsätzlich nur als Bausatz.


cool
#8
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Registriert seit: 30.09.2004

Oberbootsmann
Beiträge: 866
So ein flaches Tastendesign fürs zocken kann doch nicht gut gehen. Aber so wie es aussieht ist heutzutage das Aussehen über ALLEM.
#9
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Registriert seit: 11.10.2006
Bremen
Oberbootsmann
Beiträge: 803
Also kann man die jetzt auseinandernehmen zwecks reinigung?!
#10
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Registriert seit: 02.09.2010

Fregattenkapitän
Beiträge: 3067
Vorteile
"..
Flaches [U]udn[/U] ansprechendes Design
[U]Beluechtete [/U]Tasten
.."


m.M. grundsätzlich zu viel Geld, für eine Tastatur.
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