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Test: Razer Deathstalker - Flaches Programmierwunder

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Seite 3: Software / Fazit

Wie am Anfang des Artikels schon erwähnt, liegt der Deathstalker kein Datenträger mit der Software bei. Wir haben uns daher die aktuelle Version der Software Razer Synapse 2.0 herunter geladen. Die Software ist nicht groß und die Installation hat problemlos funktioniert. 

Razer Deathstalker

Auch die Software besitzt das gleiche Design. Vieles ist dunkel gehalten und die Schrift erstrahlt auch hier wieder im Razer-Neon-Grün. Auf der ersten Seite kann wirklich jede der Tasten einzeln programmiert werden.

Razer Deathstalker

Klickt der Nutzer auf einer der Tasten, kann diese mit einer Funktion oder einem Makro versehen werden. Die Konfiguration lässt sich natürlich in Profilen speichern. Das Programmieren funktionierte auf Anhieb und ist selbsterklärend.

Razer Deathstalker


Auf der zweiten Seite lässt sich die Beleuchtung konfigurieren. Verschiedene Helligkeitsstufen sind möglich, jedoch nicht stufenlos einstellbar. Die Beleuchtung lässt sich auch ohne Software jederzeit direkt auf der Tastatur mittels Tastenkombination ändern.

Razer Deathstalker


Die Deathstalker ist natürlich für den Gaming-Gebrauch gedacht. Unter dem Reiter Gaming-Modus lassen sich verschiedene Einstellungen vornehmen. Beispielsweise lässt sich die Windowstaste und die Kombination ALT+Tab deaktivieren. Ein gute Funktion, denn einige Spiele reagieren noch immer allergisch auf die Windows-Taste.

Razer Deathstalker


Natürlich darf eine Makrofunktion nicht fehlen. Das Aufzeichnen und Speichern von Makros funktioniert einfach und ebenfalls selbsterklärend. Die Markos können natürlich benannt werden, um Ordnung zu schaffen. Die aufgezeichneten Makros lassen sich nachträglich ändern und auf verschiedene Tasten zuweisen. Markos lassen sich auch On-the-fly während dem Spiel aufzeichnen und wieder verwenden. Eine gute Funktion, gerade wenn Tastenkombinationen oft gebraucht werden, aber vorher nicht programmiert wurden.

Die Software konnte uns überzeugen. Besitzt der Käufer mehrere Produkte von Razer, welche auch Synapse 2.0 fähig sind, lassen sich all diese mit nur einer Software verwalten und programmieren. Die volle Programmierbarkeit konnte und voll uns ganz überzeugen. Viele Hersteller bieten nur ein paar zusätzliche Tasten, welche programmiert werden können. Doch jede Taste individuell programmieren kann bei vielen Spielen ein großer Vorteil sein.



Fazit:

Razer bietet mit der Deathstalker eine flache und solide Tastatur. Die Wahl der Materialien und deren Verarbeitung ist gut. Razer setzt bei der Deathstalker wegen der Chiclet-Tasten natürlich Membran-Switches ein. Der Druckpunkt hinterlässt einen faden Beigeschmack.  Weitere Anschlüsse wie mehrere USB-Ports oder beispielsweise zwei Audioanschlüsse für Mikrofon oder Headset hätten wir uns aber gerade mit Blick auf den Preis gewünscht. Zusätzlich programmierbare Funktionstasten haben wir auch nicht gefunden. Daher haben wir uns anfangs gefragt: Was rechtfertigt bitteschön den hohen Preis von ca. 80 Euro?

Razer Deathstalker

Angekommen bei der Software fanden wir den Grund: Die volle Programmierbarkeit. Razer bietet mit der Software Synapse 2.0 die Möglichkeiten wirklich jede Taste einzeln zu programmieren. Gerade bei Strategiespielen mit vielen Tatenkombinationen kann das ein deutlicher Vorteil sein. Die Software kann zudem Makros aufzeichnen und verschiedene Profile speichern. Razer hat sich mit Synapse 2.0 auf das Wesentliche konzentriert und bietet auch für andere Razer-Endgeräte eine selbsterklärende und stabile Software. Sucht der Käufer also die volle Programmierbarkeit, ist er bei der Razer Deathstalker vollkommen richtig. Abstriche muss der Käufer bei der Ausstattung machen. Zusätzliche USB-Anschlüsse und eine abnehmbare Handballenauflage sind weitere Optimierungspotenziale. Derzeit geht die Razer Deathstalker für ca. 80 Euro über die virtuelle Ladentheke.

Vorteile der Razer Deathstalker:

  • Volle Programmierbarkeit
  • Gute Software 
  • Flaches udn ansprechendes Design
  • Beluechtete Tasten

Nachteile der Razer Deathstalker:

  • Keine zusätzlichen Anschlüsse
  • Feste Handballenauflage
 

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Kommentare (10)

#1
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Registriert seit: 11.10.2009
Franken
Bootsmann
Beiträge: 729
Ich finde ja Gaming Tastaturen generell zu übertrieben, prollig und bunt - einfach überbewertet. Diese Tasten aber sehen verdammt gut aus!
#2
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Registriert seit: 21.05.2007
Wien
Kapitän zur See
Beiträge: 3410
Diese Tasten leuchten ja genauso.
#3
Registriert seit: 13.08.2012

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 422
Immerhin: man hält sich grob ans IBM-Layout, nur die Leertaste ist zu klein. Aus ergonomischer Sicht ist das Schwarz eine Zumutung.
Dennoch ist Chiclet mehr Schein als Sein.

In dem Test fehlt leider die Angabe ob sich das Gerät auch auseinandernehmen lässt zwecks gründlicher mechanischer und chemischer Reinigung. Und vor allem, wie oft sie sich auseinandernehmen lässt.

Ebenso fehlt: "Made in ..."

Edit2:: Sind die Tasten gelasert, oder beklebt?
#4
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Wien
Kapitän zur See
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Ich denk darüber nach mir die Tastatur in Zukunft selber zu bauen.

Mit ökologischen Teilen
#5
Registriert seit: 13.08.2012

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 422
In der DDR war das obligatorisch!
Tastaturen gabs für privat grundsätzlich nur als Bausatz.
#6
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Registriert seit: 25.05.2013

Obergefreiter
Beiträge: 67
Der Satz "Der Stecker ist vergoldet" müsste eigentlich "Der Stecker ist werbewirksam vergoldet" heißen ...



Für 80€ bekommt man solide mechanische Tastaturen. Da hat man wesentlich mehr von. Und wenn es extrem flach sein soll würde ich eher zur Handballenauflage greifen oder die Tastatur in meinen Tisch einlassen als so eine zu kaufen.


Bewegen sich die Tasten wenigstens gleichmäßig nach unten wenn man sie an der Seite trifft oder sind die kippelig?

@ojumle: Ich kann zwar auch nur raten, würde aber dennoch darauf wetten, dass sich da nichts auseinanderbauen lässt ;D
#7
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Registriert seit: 21.05.2007
Wien
Kapitän zur See
Beiträge: 3410
Zitat ojumle;20664413
In der DDR war das obligatorisch!
Tastaturen gabs für privat grundsätzlich nur als Bausatz.


cool
#8
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Registriert seit: 30.09.2004

Oberbootsmann
Beiträge: 866
So ein flaches Tastendesign fürs zocken kann doch nicht gut gehen. Aber so wie es aussieht ist heutzutage das Aussehen über ALLEM.
#9
customavatars/avatar49177_1.gif
Registriert seit: 11.10.2006
Bremen
Oberbootsmann
Beiträge: 803
Also kann man die jetzt auseinandernehmen zwecks reinigung?!
#10
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Registriert seit: 02.09.2010

Fregattenkapitän
Beiträge: 3065
Vorteile
"..
Flaches [U]udn[/U] ansprechendes Design
[U]Beluechtete [/U]Tasten
.."


m.M. grundsätzlich zu viel Geld, für eine Tastatur.
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