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OCZ ARC 100 SSD mit 240 GB im Test

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Seite 1: OCZ ARC 100 SSD mit 240 GB im Test

teaserMit der ARC 100 möchte OCZ eine neue Einsteiger-SSD anbieten und vor allem Nutzer ansprechen, die bisher noch keine SSD benutzen. Entsprechend niedrig soll der Preis sein, während man bei der Qualität keine Abstriche machen muss. Dazu zählt vor allem auch die neue Möglichkeit der Garantieabwicklung bei OCZ, die einen Austausch auch bei fehlender Rechnung möglich macht. Auf der technischen Seite bietet die OCZ ARC 100 aktuellen Flashspeicher von Toshiba und den hauseigenen Barefoot-Controller. Die spannende Frage ist: Hat die OCZ ARC 100 das Zeug dazu, die Crucial MX100 als Preis-Leistungs-Referenz abzulösen?

Mit der Vector 150 und Vertex 460 bietet die zu Toshiba gehörende Firma OCZ bereits Laufwerke für den Enterprise- und Mainstream-Markt an. Mit der OCZ ARC 100 soll nun auch ein schnelles Halbleiterlaufwerk angeboten werden, das bei preisbewussten Käufern auf der Wunschliste landet. OCZ betont dabei, dass im Vergleich zu den höher angesiedelten Laufwerken lediglich die Leistung niedriger ist – die Qualität soll unter dem günstigeren Preis nicht leiden müssen. Punkten möchte OCZ außerdem mit der „Shield Plus" getauften Garantie, bei der man im Fall eines Defekts ein neues Laufwerk und einen Rücksendeschein zugeschickt bekommt, wobei lediglich die Seriennummer zur Abwicklung benötigt wird.

Die OCZ ARC 100 bewirbt sich um die Preis-Leistungs-Krone

Mit der MX100 hat Crucial vor einiger Zeit eine SSD auf den Markt gebracht, die wir als „die neue Preis-Leistungs-Referenz" bezeichnet haben. Zu diesem Fazit haben uns damals die Mischung aus angemessener Performance, Features und dem niedrigsten Preis-pro-Gigabyte gebracht. Die OCZ ARC 100 hat also harte Konkurrenz – ob die Crucial MX100 ihren Titel abgeben muss, untersuchen wir auf den folgenden Seiten. Die technische Basis der OCZ ARC 100 ist wohlbekannt, die Kombination aus 19 nm MLC-Speicher von Toshiba und dem Barefoot-3-Controller kennen wir bereits von der Vector 150, Vertex 460 und AMD Radeon R7 SSD. Wie alle aktuellen Laufwerke von OCZ kommt auch bei der ARC 100 der performancesteigernde Pseudo-SLC-Modus zum Einsatz, den wir bereits ausführlich erläutert haben.

Die technischen Daten tabellarisch zusammengefasst:

Hersteller und
Bezeichnung
OCZ ARC 100 240 GB
Straßenpreis ab 111,90 Euro
Homepage www.ocz.com
Technische Daten  
Formfaktor 2,5 Zoll (7 mm Bauhöhe)
Kapazität (lt. Hersteller) 240 GB
Kapazität (formatiert) 224 GiB
Verfügbare Kapazitäten 120, 240, 480 GB
Cache 512 MB (DDR3-1600)
Controller Barefoot 3 M10
Chipart MLC (Toshiba 19 nm / 2. Gen.)
Lesen (lt. Hersteller) 480 MB/s
Schreiben (lt. Hersteller) 430 MB/s
   
Herstellergarantie Drei Jahre
Lieferumfang -
 

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Kommentare (12)

#3
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Registriert seit: 02.01.2004
Südhessen
Redakteur
Moderator
Beiträge: 9976
Zitat Morrich;22570356
Im Fazit Text ist ein Fehler.

Die 120GB Version kostet aktuell gut 68€. Keine 111,90€.

Danke, ist korrigiert.
#4
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Ludwigsburg
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1395
Zitat Scour;22570405
Da fehlt eine MX-100 256GB im Test.

Wenn die OCZ auf einem ähnlichen Preisniveau wie die MX-100 ist kann man es sich überlegen. Aber vorher nicht, dafür ist sie leistungstechnisch nicht gut genug. Dazu 240 statt 256GB, mehr Platz ist immer besser

Bisher hatte ich noch keinen SSD-Garantiefall, das wäre für mich auch kein Argument.


Ich hatte einen, war eine Corsair. Ging von Anfang nicht :)
#5
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 10674
Habt ihr mal getestet, ob die ARC auch die sync fakt? Das war bei den Sandforce und den OCZ SSDs bisher ja üblich.
#6
Registriert seit: 26.05.2014

Banned
Beiträge: 119
Mich interessiert fast nur die Robustheit. Benchmarks sind Schall und Rauch für mich. Deshalb gefällt mir der aktuelle Härtetest.
Der PC läuft immer auf Vollgas. Mit einer Intel 330 gab es im NB mit W7 im Standby ständige Blue Screens.

Neulich flog mitten im Internetbetrieb der FI-Schalter raus, was die 830 gut verkraftet hat. Jeder hat seine eigenen Auswahlkriterien.
#7
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Registriert seit: 03.07.2001
127.0.0.1
Admiral
Altweintrinker
Beiträge: 25245
@Holt:

Könntet du bitte erläutern, was du genau unter Sync-Faking verstehst? Bemüht man google, findet man damit lediglich deine Posts.

Ist damit einfach gemeint, dass das Laufwerk einfach den alten Commit Bug mit Absicht implementiert hat, also Anforderungen zum Leeren des Gerätecaches ignoriert?
#8
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 10674
Genau das ist gemeint, den Begriff habe ich von RAID Controllern geliehen, da wird es ja auch gemacht: Das ist die RAID Controller mit BBU und für Enterprise SSD mit entsprechenden Pufferkondensatoren ja auch kein Thema, die können ja sicherstellen, dass die Daten nicht verloren gehen. Gerade bei Datenbanken kann das ja sonst ins Auge gehen: Dann geht es darum, wie die einzelnen Kernel Versionen die Einstellung der Disc Caches bei SATA Laufwerken und den fsync() Aufruf handhaben, aber das klappt bei Windows ja problemlos, wie die Test von pinki hier zeigen:
Corsair Performance Pro: 85,21MB/s bei 4k QD1 Schreibend mit Schreibcache, 3,14MB/s ohne Schreibcache
Samsung 830: 90,2MB/s bei 4k QD1 Schreibend mit Schreibcache, 2,33MB/s ohne Schreibcache
MX100: 110,66MB/s bei 4k QD1 Schreibend mit Schreibcache, 2,33MB/s ohne Schreibcache

Bei der Solidata mit dem SF-2281 und der Vertex4 sieht man dagegen keine Auswirkungen der Cacheeinstellung:
Solidata: 106,81MB/s bei 4k QD1 Schreibend mit Schreibcache, 104,78MB/s ohne Schreibcache
Vertex 4: 108,21MB/s bei 4k QD1 Schreibend mit Schreibcache, 109,14MB/s ohne Schreibcache

NAND kann man schneller auslesen als beschreiben, die 4k QD1 Lesend liegen bei den genannten SSDs zwischen 21 und 31MB/s, wie können also diese hohen Schreibrate von über 100MB/s zustande kommen, wenn kein Cache im Spiel ist, dessen Deaktivierung in dem SET FEATURES Befehl ignoriert oder dessen Leerung mit FLUSH CACHE bzw. FLUSH CACHE EXT nicht erst dann beantwortet wird, denn die Daten auch wirklich auf dem Medium (also im NAND) stehen?

Das bringt in den Benchmarks natürlich Vorteile, die Traces enthalten ja auch die Flush Cache Befehle wie z.B. bei PCMark 7 koumentiert ist: Für den PCMark 8 habe ich die Doku nicht gefunden, aber die werden da auch noch enthalten sein und wenn die OCZ SSDs besonders gut bei den Tests abschneiden wo es viele Flushes (also fsync()) gibt, dann würde mich das nicht wundern.

Ob man das Risiko deswegen höher ist, dass man Daten bei eine Stromausfall verliert? Gute Frage, blöd wird es beim Runterfahren, wenn das System davon ausgeht die Daten sind auf dem Medium und den Strom dann früher abdreht als die SSDs braucht diese wirklich dorthin zu schreiben. Da ist das Risiko beim Sandforce vermutlich geringer, der hat ja nur RAM auf dem Die oder vielleicht als Multichip Package im Gehäuse, OCZ gibt den Barefoot3 aber ungewöhnlich viel Cache mit. Wer immer noch meint, der Sandforce hätte keine Cache, der erkläre mal bitte, wie man sonst auf solche 4k Schreibraten bei AS-SSD kommen kann und wo er z.B. die Daten des Komprimierens lässt.

Meiner Meinung nach sollte man es zumindest testen und erwähnen, dann kann jeder selbst einschätzen, was er davon hält und ob er das zusätzliche Risiko eingehen will oder nicht. Die Ermittlung und Kommunikation der Produkteigenschaften sollte ja das eigentlich Ziel eines jeden Reviews sein.
#9
Registriert seit: 29.10.2012

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1504
OCZ SSDs und bei der Qualität keine Abstriche machen passt nicht zusammen. Der schlechten Ruf haben sie sich mit Ausfallraten aus der Hölle redlich verdient.

Nie wieder OCZ.
#10
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 10674
Die Abstriche haben sie ja in der Vergangenheit bei der Qualität des NANDs gemacht und als Tochter von Toshiba, also einen NAND Hersteller, sollte das nun vorbei sein. Die Frage bleibt natürlich wie gut die Qualität jetzt sein wird und da wird der Shield Garantieservice mit Vorabtausch es erschweren dies zu erfahren, da damit natürlich mehr Kunden Problemfälle bequem über den Hersteller statt über den Händler regeln werden und von den Herstellern erfährt man keine ehrlichen Ausfallquoten.
#11
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Registriert seit: 16.01.2005
HH\Wandsbek\Hinschenfelde
Korvettenkapitän
Beiträge: 2360
meine OCZ Vertex 2 rennt immer noch, und sie hat den Fehleranfälligen Sandforce.. Ich verstehe ja dass OCZ gegen Ende schlechter wurde, aber vor Toshiba war der Ruf deutlich besser, wenn man mal von Garantiefällen absieht. DIE RMA Quote ist aber Prozentual gesehen nicht höher gewesen. Erst mit Toshiba sind die Werte gestiegen, was aber vllt. auch an der Absatzmenge liegen kann

@Holt:
Sorry aber in jedem Thread trollst du mit deiner Aussage, die nicht mal ansatzweise belegbar ist. Benchmarks sind nicht den Code wert, mit dem sie Geschrieben werden, da Praxisfremd. Wichtig ist für eine SSD, Langzeitlaufzeit/Performance, Haltbarkeit und eben auch Sicherheit durch Garantie und Robustheit gegenüber Äusserlichen Einwirkungen. Keine Sau Intressiert Benches in dem Praxisgebrauch. Also bitte wenn du der Meinung bist das Sync Faking stattfindet, dann erhebe doch selber mal einen Test und beweise es.

Thema "shield":
Nunja machen die Autobauer auch nicht anders. Jede Statistik ist gefälscht, es gibt keine Ehrlichen Ergebnisse. Willkommen in der Realität

@ Test:
Schade hatte auf einen P/L Konkurenten zur MX100 gehofft, so wirds nun also eine Crucial
#12
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 10674
Zitat Unrockstar;22579791
meine OCZ Vertex 2 rennt immer noch, und sie hat den Fehleranfälligen Sandforce.. Ich verstehe ja dass OCZ gegen Ende schlechter wurde, aber vor Toshiba war der Ruf deutlich besser, wenn man mal von Garantiefällen absieht. DIE RMA Quote ist aber Prozentual gesehen nicht höher gewesen. Erst mit Toshiba sind die Werte gestiegen, was aber vllt. auch an der Absatzmenge liegen kann
Jetzt trollst Du aber, denn alleine die zeitlichen Zusammenhänge widersprechen Deine Aussageb komplett. Die Übernahme der OCZ Storage Solution durch Toshiba ist ja erst Ende Januar 2014 abgeschlossen worden, die hohen Ausfallraten gab es vorher, für danach liegen keine Zahlen vor.
Zitat Unrockstar;22579791
Sorry aber in jedem Thread trollst du mit deiner Aussage, die nicht mal ansatzweise belegbar ist. Benchmarks sind nicht den Code wert, mit dem sie Geschrieben werden, da Praxisfremd.
Wenn Du alle Belege abtust weil Du alle Benchmarks nicht traust, brauchst Du keine Reviews zu lesen und dann kann man Dir auch nichts belegen, das kann ich nicht ändert, wer in wessen Augen dann trollt, dürfte eine andere Frage sein.
Zitat Unrockstar;22579791
Also bitte wenn du der Meinung bist das Sync Faking stattfindet, dann erhebe doch selber mal einen Test und beweise es.
Meine Teste würdest Du weniger trauen als denen von Pinki, oder? Ob Du das glaubst oder nicht, ist mir persönlich auch total egal. Es darf sich gerne jeder andere Erklärung für das Verhalten der SSD in den Tests von Pinki mit und ohne aktiviertem Schreibcache ausdenken, dass steht jedem frei.
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