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Roundup: 12 HDDs mit 2 TB Fassungsvermögen

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Seite 18: Fazit

Wer den verfügbaren Speicherplatz im Desktop-PC, Workstation oder NAS erweitern möchte, sollte sich vorher einige Gedanken über die dortigen Anforderungen machen, damit das richtige Modell ausgewählt werden kann:

Für den herkömmlichen Desktop-PC im Arbeits-/Wohnzimmer erübrigen sich sämtliche Enterprise-HDDs. Die robusteren Spezifikationen (MTBF, Fehlerrate, Garantiezeit, etc.) werden hier nicht benötigt. Viel wichtiger aber ist die reale Performance: Wer häufig größere Datenmengen verschiebt und dabei nicht lange warten möchte, der wird wahrscheinlich mit entsprechend schnelleren Boliden (Seagate Barracuda ST2000DM001, Toshiba DT01ACA200) zufriedener sein, als mit einer langsam drehenden (aber dafür stromsparenderen/leiseren) Platte wie bspw. der WD Green WD20EARS, die sich eher für Silent/HTPC-PCs oder Backup-Zwecke eignet. Unsere finale Empfehlung geht hier an die Barracuda: Neben ihrer guten Performance und dem niedrigen Preis bringt sie auch noch eine 3-jährige-Garantiezeit mit sich. 

eh seagate barracuda 2013 01 s

NAS-Betreiber stehen bei der Platten-Auswahl oftmals etwas zwischen den Fronten: Günstige Massenspeicher aus den Desktop-Linien sind für viele Interessenten die erste Wahl, Hauptargument ist ganz klar der günstige Preis. Dagegen ist in den meisten Fällen auch überhaupt nichts einzuwenden, solange man das System nicht unter Volllast und Dauerbetrieb fährt. Denn mit erhöhter Last und Betriebszeit steigt auch die Wahrscheinlichkeit eines Plattenfehlers, der im RAID-5/6-Betrieb einen Rebuild veranlasst. Um hier zumindest unnötige Rebuilds aufgrund zu langer Fehlerkorrektur seitens der HDDs zu vermeiden, sollte ggf. auf Platten mit TLER (Time Limited Error Recovery, WD), CCTL (Command Completion Time Limit, Hitachi) oder ERC (Error Recovery Control, Seagate) geachtet werden. Diese, Hersteller-spezfisch benannten Funktionen, verkürzen die Zeitspanne der HDD-internen Fehlerkorrektur zugunsten des Controllers. Western Digitals RED WD20EFRX hat dieses Feature, genauso wie Seagates ES- und ES.2-Modellreihen. Aufgrund der deutlichen Preisdifferenz empfehlen wir für den heimischen NAS-Betrieb aber die WD20EFRX von Western Digital: Sie bietet solide Performance bei erstklassigen Temperaturwerten und niedriger Leistungsaufnahme, gepaart mit einer 3-jährigen-Garantie.

eh wd wd20efrx 2013 01 s 

 

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Kommentare (51)

#42
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Obergefreiter
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Hallo,
Zitat
Während die Umdrehungsgeschwindigkeit bei den bekannten 7200 U/m liegt, ist der Cache mit 32 MB nur halb so groß wie bei den meisten Konkurrenzlaufwerken der 2-TB-Fraktion.

Da ist euch ein Fehler durch die Lappen gegangen. Die Toshiba DT01ACA200 hat laut Webseite und laut eurer Tabelle auf Seite 1 64MB Cache, im Test zum Laufwerk steht's daher falsch drin.

Zitat
Toshiba scheint bei der DT01ACA200 jedoch nicht nur auf eigenes Know-how zu setzen, denn hinter dem Aufkleber verbirgt sich eine Hitachi HDS723020BLE640.

Da Toshiba vor einiger Zeit HGST's Desktop Sparte übernommen hat, ist das auch eigenes Know-How...:)

Zitat
Die Kapazität bringt die HDS723020BLA642 auf drei Magnetscheiben zu jeweils 667 GB mit.

Woher habt ihr die Information? Auf der Webseite findet sich dazu leider nichts. Da die 3TB Variante aber auch nur marginal lauter als das 2TB Modell, würde ich eher auf 1TB Platterns tippen, sonst müsste die doch deutlich lauter sein. Für 667GB Platterns müsste die 3TB 5 Scheiben haben, während die 2TB mit 3 auskommt und daher weniger rotierende Masse hat. Auch lassen die recht hohen Datenraten des Toshiba Laufwerks auf eine höhere Datendichte als bei der Konkurrenz schließen (bei selber Rotationsgeschwindigkeit fliegen durch die höhere Datendichte mehr Daten/sec. unter dem Lesekopf durch).
#43
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Mich würde auch mal sehr ein Vergleich der Geräuschkulissen und Vibrationen interessieren.
#44
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Das hier in diesem Test noch nicht die neuesten Laufwerke mit dabei sind sollte doch keinen verwundern. Die Seagate CS gibt es zwar laut Preisvergleichen und laut dem Werbebroschürchen constellation-cs-data-sheet-ds1767-1-1210de.pdf schon seit Nov. letzten Jahres, aber die E-Mail ging erst vor kurzem heraus, dass mit diesem neuen Modell geworben wird.
Und wer will bitteschön ernsthaft ein Laufwerk als Enterprise oder auch Nearline bezeichnen, wenn dieses mit nur 3 Jahren Garantie, einer URE von 1Bit in 10^14 und einer AFR (jährlichen Ausfallwahrscheinlichkeit) von über einem Prozent angegeben wird? Die MTBF von nur noch lächerlichen 800000 Stunden nicht zu vergessen. Haben wir wieder 2002?

Bei WD heißen die neuen Laufwerke übrigens nur noch RE ohne eine Zahl dahinter. Ein Test der neuen mit 2TB wäre wirklich interessant gewesen.
#45
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@Oberst:

5k/7k3000 haben meines Wissens nach wirklich 5 Platter bei der 3TB Variante. Hitachi war da schon immer konservativ unterwegs und hat die neusten/dichtesten Platter i.d.R immer erst sehr viel später aufgenommen, als die Konkurrenz das tat. Dafür kamen dann Laufwerke mit 5 Platter.

Mir viel zudem auf das Hitachi bezüglich Laufverhalten sehr konstant ist, wo andere Hersteller zwischen "laufen ruhig" bis "vibrieren wie ein Dildo" innerhalb einer Serie haben.
#46
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Obergefreiter
Beiträge: 70
Zitat Oberst;20052031

Da Toshiba vor einiger Zeit HGST's Desktop Sparte übernommen hat, ist das auch eigenes Know-How...:)


Nicht Toshiba, sondern Western Digital hat Hitachi GST übernommen.

Die 3TB-Varianten der HGST benutzt 5 Platter zu je 667 GB:
The HDD Platter Capacity Database: HDD Platter Database - Hitachi - 3.5"

Geringere Datendichte ist zwar schlechter für die Datenrate, aber besser für die Zuverlässigkeit.

Hohe Zuverlässigkeit, geringe Lautstärke, geringer Verbrauch, geeignet für Dauerbetrieb, RAID-fähig von Seiten der Firmware und von der Sektorgröße, 3 Jahre Western-Digital-Garantie (also völlig problemloser Austausch), robusteste Lagerung der Spindelachse, preiswert:
HGST 2TB HDS5C3020ALA632
Diese Platte wird auch von der c't empfohlen.
Von der Sorte habe ich auch einige im Einsatz und konnte bisher noch keine Probleme feststellen.
Umso mehr wundert es, dass sie im Testbericht nichtmal erwähnt werden.

Vielleicht hat Seagate gespendet, damit Seagate als Sieger hervorgeht.

Bei herkömmlichen Festplatten ist die Geschwindigkeit zweitrangig.
Will man Geschwindigkeit, dann muss man SSDs benutzen.
Datengräber hingegen sollten vor allem auf Zuverlässigkeit getrimmt werden.
Um hohe Zuverlässigkeit zu erreichen sollte man möglichst nicht mit den aktuell höchsten Datendichten herumexperimentieren. Warum wohl gibt es so viele "schwebende Sektoren" bei den Platten mit den höchsten Datendichten, aber nicht bei den etwas konservativeren HGST?
Dabei hat HGST auch die 1000er Platter im Angebot, also handelt es sich nicht um einen technologischen Rückstand.
HGST baut ganz bewusst die zuverlässigeren 667er Platter ein, um die Zuverlässigkeit zu erhöhen.
#47
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Hitachi ist sehr langsam bei neueren Datendichten. Mit konservativ hat das eher nicht so viel zu tun. Seagate hat bei der 3TByte Constellation sogar auch ein Laufwerk mit 5 Magnetscheiben auf den Markt gebracht. Dieses "wir bauen 5 Magnetscheiben in ein Gehäuse weil wir es können" war sehr lange ein Alleinstellungsmerkmal von Hitachi. Die Deskstars sind auch sehr zuverlässig, hier wurde nicht so sehr Unterschieden wie es bei Seagate inzwischen der Fall ist, nämlich teuer und zuverlässig versus billig und schlechter.
Bei den neuen 4TByte Modelle von Hitachi muss ich leider ankreiden, dass hier auch bei der UltraStar Sektoren mit 4kbyte verwendet werden.
Ansonsten ist Hitachi - bedingt durch die hohe Ausfallsicherheit - bei der MTBF immerhin schon seit einiger Zeit bei 2.000.000 Betriebsstunden angelangt.
Seagate gibt für die Constellation CS nur noch 800.000 Betriebsstunden an.

Die Geschichte scheint sich zu wiederholen. HAMR ist wohl noch nicht Produktionsreif. Damals gabs den Durchbruch mit GMR.
Für mich persönlich gibt es noch keinen vernünftigen Grund auf 4kbyte Sektoren zu wechseln. Das was noch fehlt sind OSD-Festplatten (objektbasierte Storage Devices). Aber anscheinend sind die Controller noch zu teuer für eine Massenproduktion. In Software wird dieses Prinzip ja schon bald 10 Jahre angewendet.
#48
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Zitat
Nicht Toshiba, sondern Western Digital hat Hitachi GST übernommen.

2,5", ja
3,5" nein

Es war Auflage der Übernahme diese Sparte abzutreten und sie ging an Toshiba. ;)
Zitat
Warum wohl gibt es so viele "schwebende Sektoren" bei den Platten mit den höchsten Datendichten, aber nicht bei den etwas konservativeren HGST?

Beleg für diese Aussage? Da bin ich nun gespannt. ;)
#49
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Die SG Pipeline wird mit 10^15 nonrec. Read errors angegen, steht auch so auf der Webseite glaube ich.
Im Datenblatt stehen aber nur 10^14.
Tolle Datenpflege bei SG.
#50
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Hauptgefreiter
Beiträge: 246
Hallo,

bei der Seagate Barracuda ST2000DM001 stimmen zwei Angaben nicht.

In der Tabelle und im Text wird auf das 3 Plattenmodell verwiesen. Die genannte Seriennummer *1E**** verweist aber auf ein 2 Plattenmodell und die Abbildung zeigt auch das 2 Plattenmodell mit der entsprechenden tieferen Vertiefung im Gehäusedeckel: Roundup: 12 HDDs mit 2 TB Fassungsvermögen

Des Weiteren hat die Barracuda-Serie 7200.14 nur 2 Jahre Garantie, nicht 3.

MfG
Chris
#51
Registriert seit: 21.10.2009

Gefreiter
Beiträge: 42
Zitat chris22;20174409
Des Weiteren hat die Barracuda-Serie 7200.14 nur 2 Jahre Garantie, nicht 3.

Ist der Artikel read-only, oder warum ist es nicht möglich, solche eklatanten Fehler zu korrigieren?

Und wie kommt man überhaupt auf die 3 Jahre? Ist bei Seagate nun schon 'ne ganze Weile her ...
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