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Schenker Technologies XMG C405 mit GeForce GTX 965M im Test

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Seite 1: Schenker Technologies XMG C405 mit GeForce GTX 965M im Test

schenker c405 2Schenker hat nicht nur die A-Serie vor kurzem aktualisiert, sondern auch die C-Serie, also die Core-Gamer mit einem Update versehen, das unter anderem eine GeForce GTX 965M enthält. Ob die schicken Alu-Gamer auch in der aktuellen Version überzeugen können, zeigt unser ausführlicher Test.

Neben der High-End-Serie „Pro“, den etwas günstigeren „Advanced“-Modellen und den Desktop-geprägten „Ultra“-Notebooks hat Schenker Technologies mit den „Core“-Geräten eine vierte Gaming-Serie im Programm, die deutlich lifestyliger auftritt. Eingeführt wurde die Serie mit dem C703, das auf dem Barebone des MSI GS70 basierte, in der nächsten Generation wurde aber bereits ein neuer Barebone-Partner in Form von Gigabyte bemüht. Dabei gab es eine entscheidende Neuerung gegenüber den übrigen Baureihen, deren Gehäuse von Clevo stammen, denn Gigabyte wurde als Partner in Form eines „Powered by“-Labels konkret genannt. Entsprechend ist es aber nicht weiter verwunderlich, dass es ein konkretes Schwester-Modell zum C405 in der Gigabyte-Welt gibt, das P34 V3.

Es gelten aber die üblichen Vorteile des Leipziger Built-to-Order-Anbieters. Die Komponenten können vergleichsweise frei ausgewählt werden, sodass das C405 in einem deutlich größeren Umfang an die eigenen Vorlieben angepasst werden kann, als es mit den verfügbaren Standard-Konfigurationen möglich ist. Im Vergleich zu früheren Jahren müssen aber doch Abstriche akzeptiert werden, denn durch fest verlötete Prozessoren und Grafikkarten wird die Auswahl doch etwas eingeschränkt. So kommt unser 14-Zöller mit dem aktuellen Gaming-Standard-Prozessor, dem Core i7-4720HQ daher. Als Grafikkarte erleben wir eine Premiere, denn erstmals werden wir mit einer GeForce GTX 965M konfrontiert. Keine Überraschungen gibt es beim Storage-System, denn hier werden eine SSD und eine HDD geboten. Das macht sich allerdings auch beim Preis bemerkbar, denn unsere Testkonfiguration schlägt mit knapp 2.000 Euro zu Buche.

 

Schlank und hochwertig

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Schenker C405

Im von Clevo-Geräten geprägten Portfolio von Schenker Technologies stellt die C-Serie eine optisch ansprechende Ausnahme dar, denn während die übrigen Geräte in schlichtem Softtouch-Kunststoff daherkommen, bietet Gigabyte ein Alu-Case, das einen schwarzen Deckel mit einem silbernen Top-Case kombiniert. Das wirkt bereits auf den ersten Blick nicht nur angenehm hochwertig, sondern sieht auch noch ansprechend aus. Dass es sich um ein leistungsstarkes Gaming-Notebook handelt, das fällt in diesem Fall wirklich erst beim zweiten Hinsehen auf. Aber nicht nur optisch profitiert der 14-Zöller, auch haptisch kann sich das C405 noch einmal von seinen Geschwistern absetzen. Die Verarbeitungsqualität liegt dabei auf einem ansprechenden Niveau, alle Bauteile sind sauber eingepasst und ungleichmäßge Spaltmaße waren bei unserem Testmuster nicht auffindbar.

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Schenker C405

Gleichzeitig bietet das C405 kompakte Abmessungen, denn der 14-Zöller bringt es in der Höhe gerade einmal auf 21 mm. Da darf man in Kombination mit der kleinen Diagonale und der leistungsstarken Hardware gespannt sein, wie das Kühlsystem mit der Abwärme zurandekommt. Fest  steht aber, dass der 14-Zöller mit einem Gewicht von 1,7 kg erneut als äußerst mobil eingestuft werden kann. Einzig die Akkulaufzeiten könnten dem häufigen mobilen Einsatz noch einen Strich durch die Rechnung machen.

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Schenker C405

 

Nicht üppig aber gut 

Keine größeren Überraschungen offenbart das Anschlusspanel. Gigabyte verbaut alle Buchsen, die aktuell von Bedeutung sind. So werden insgesamt vier USB-3.0-Anschlüsse geboten, die im Verhältnis 2:2 auf die beiden Seitenteile verteilt wurden. Darüber hinaus gibt es mit HDMI und VGA das aktuell bewährte Duo zur Bildausgabe, auch wenn die analoge D-Sub-Buchse in der Zwischenzeit wenig zeitgemäß wirkt. Abgerundet wird das Anschlussportfolio von einer RJ45-Schnittstelle, die natürlich mit Gigabit-Signalen zurechtkommt und einer kombinierten 3,5-mm-Buchse.

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Schenker C405

Auch drahtlos kann der 14-Zöller überzeugen, denn es werden alle wichtigen Standards geboten. So können WLAN-Netze im Optimalfall mit dem AC-Standard bedient werden, während bei Bluetooth die aktuelle 4.0-Variante zum Einsatz kommt.

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Schenker C405

 

Der gewohnte Standard

Als Tastatur setzt Schenker bzw. Gigabyte auf ein Chiclet-Modell, dessen Tasten mit 15x15 mm normal dimensioniert für diese Art der Bauform ausfallen. In Kombination mit dem genutzten Standard-Layout findet man sich also schnell zurecht, die Umgewöhnung von anderen Notebooks oder vom Desktop-System geht problemlos vonstatten. Dazu trägt auch das gute Tippverhalten der Tastatur seinen Teil bei. Der Hub ist knackig kurz, der Anschlag präzise. So können auch lange Texte problemlos erstellt werden. Dass das auch in dunklen Umgebungen gut gelingt, dafür sorgt eine weiße Hintergrundbeleuchtung. Einmal daran gewöhnt, möchte man die nicht mehr hergeben.

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Schenker C405

Nicht allzu groß fällt das Touchpad aus, was zu einem nicht unerheblichen Teil daran liegt, dass Gigabyte auf eine klassische Lösung mit einer dedizierten Maustaste setzt. Dabei handelt es sich um eine durchgängige Taste, deren Druckpunkt in Richtung Mitte immer fester wird, was nicht besonders praktisch ist. Eine Einteilung in linke und rechte Maustaste gibt es nicht. Die Gleiteigenschaften des Touchpads sind als guter Durchschnitt zu bewerten, die Präzision geht aber in Ordnung.

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Schenker C405