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ASUS ROG G751 mit GeForce GTX 980M im Test

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Seite 1: ASUS ROG G751 mit GeForce GTX 980M im Test

asus g751 teaser kleinASUS ROG-Notebookserie erfährt mit dem G751 das erste größere Update seit einer längeren Zeit, denn es wurde nicht nur die Technik in Form einer GeForce GTX 980M auf den aktuellen Stand gebracht, sondern auch der Barebone optisch überarbeitet. Ob ASUS' 17-Zoll-Gaming-Notebook damit an alte Erfolge anknüpfen kann, klärt uns ausführlicher Test - eines können wir aber schon mal verraten: Leise ist das G751 allemal.

ASUS stellte im Rahmen der CES 2010 das ROG G73 vor, wahrlich nicht das erste Gaming-Notebook der Taiwaner, aber eben doch das Modell, das bis heute einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Damit steht es auch für das neue ASUS ROG G751 Pate erneut - oder etwas anders gesagt: Während das G750 nur ein zarter Refresh des bisherigen Barebones war, wagt ASUS optisch mit dem G751 einen Neuanfang und interpretiert die Gaming-Optik etwas aggressiver, behält das grundlegende Konstruktionsprinzip aber bei.

Gleichzeitig hat ASUS sein G751 mit dem aktuellen Who-is-Who der Mobil-Komponenten bestückt. Den größten Einfluss auf die Gaming-Leistung hat dabei natürlich die GeForce GTX 980M, die bereits im MSI GT72 zeigen konnte, was in ihr steckt und uns bald im Schenker Technologies XMG P705 erneut begegnen wird. Gleichzeitig kommt als Prozessor ein Intel Core i7-4710HQ zum Einsatz, der mit einer PCI-Express-SSD und einer mechanischen HDD sowie 16 GB an Arbeitsspeicher kombiniert wird. Dass all das nicht ganz günstig wird, sollte eigentlich niemanden überraschen - rund 2.000 Euro ruft ASUS für unsere Testkonfiguration auf, liegt gemessen an der Ausstattung aber auf einem normalen Niveau im High-End-Gaming-Bereich.

Neues Design, bekanntes Prinzip

Gibt es aktuell ein Evergreen-Design im Gaming-Notebook-Bereich, dann sind es ganz klar die ROG-Modelle von ASUS. Vermutlich aufgrund des großen Erfolges hat ASUS seit der Einführung des G73 in der Regel nur Details verändert - und so besitzt auch das G751 die altbekannte „Stealth-Formensprache", unterscheidet sich in den Details aber vom Vorgänger - eines ist aber klar: Auch das G751 ist bereits auf den ersten Blick als Mitglied der ROG-Familie zu erkennen. Im Vergleich mit flachen Gaming-Flundern wie dem Aorus X7 Pro, aber auch dem Schenker Technologies XMG P505, wirkt das ASUS ROG G751 damit allerdings vom reinen Formfaktor etwas altbacken.

asus g751-1
ASUS G751

Setzte der Vorgänger noch auf einen Deckel aus Softtouch-Kunststoff, greift ASUS beim ROG G751 auf einen Materialmix zurück. Große Flächen werden noch immer vom bekannten schwarzen Kunststoff eingenommen, mittig wurde aber ein großer Aluminium-Keil integriert, der auch das nun rot gefärbte ROG-Logo beherbergt. Anders als der Vorgänger besitzt das ASUS ROG G751 damit einen echten Eye-Catcher an dieser Stelle. Der zweite große Eye-Catcher befindet sich auf der Rückseite, denn ASUS färbt die Lüftungsschlitze neuerdings rot.

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ASUS G751

Größere Veränderungen gegenüber dem Vorgänger gibt es aber auch dann, wenn der Deckel geöffnet wird, denn hier kehrt ASUS zu alten Mustern zurück. Während das ASUS G750 mit einem Top-Case aus gebürstetem Aluminium ausgestattet wurde, kommt nun wie schon beim G73 und G74 großflächig Softtouch-Kunststoff zum Einsatz. Das sieht gut aus und fasst sich sehr angenehm an, hat aber den Nachteil, dass Fingerabdrücke recht schnell sichtbar sind - ein Putztuch sollte auch bei diesem Gerät nicht allzu weit entfernt sein. Änderungen gibt es aber auch bei der Sekundär-Farbe, denn ASUS hat das bislang genutzte Weiß gestrichen und setzt nun auf Rot, beispielsweise für die Beschriftung der Tastatur.

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ASUS G751

Die Verarbeitungsqualität liegt auf dem von ASUS gewohnten hohen Niveau. Das gilt auch für die Haptik, denn egal ob Aluminium, Softtouch-Kunststoff oder normaler Kunststoff, alles hinterlässt einen positiven Eindruck.

Anschlusstechnisch bietet das G751 alles, was aktuell in der gehobenen Gaming-Klasse zum guten Ton gehört. So werden insgesamt vier USB-3.0-Ports (zwei auf der linken, drei auf der rechten Seite) geboten. Darüber hinaus gibt es mit Thunderbolt einen weiteren Multifunktionsanschluss. Zur Bildausgabe stehen wiederum eine HDMI-, eine MiniDisplayPort- und eine VGA-Buchse zur Verfügung - gerade letztere werden aber vermutlich nur noch die wenigsten Anwender wirklich nutzen. Abgerundet wird die Anschlussausstattung von einem RJ45-Port, der kabelgebunden Gigabit-LAN zur Verfügung stellt und einem Card-Reader. Drahtlos wird mit WLAN nach dem AC-Standard und Bluetooth 4.0 alles Relevante geboten. Die Verteilung der Anschlüsse muss bauart-bedingt auf die beiden Seitenteile erfolgen, was dazu führt, dass die Ports auf der rechten Seite teils zu weit vorne sitzen - das gilt für die Audiobuchsen und zumindest einen USB-Port. Kabelchaos sollte damit in vielen Fällen vorprogrammiert. sein.

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ASUS G751

Das nun rote Farbkonzept hat den Nachteil, dass sich das Chiclet-Keyboard im gewohnten 15x15-mm-Stil nicht allzu gut ablesen lässt - zumindest dann, wenn die rote Hintergrundbeleuchtung nicht aktiviert wurde. Als Besonderheit wurde die Leertaste auf der linken Seite vergrößert, also dort wo sie beim Spielen mit der klassischen W-A-S-D-Tastenkombination benötigt wird. Optisch wurde auch besagtes Tastenquartett dezent abgehoben, denn in der Höhe sind die Tasten Rot gefärbt, was im beleuchteten Zustand recht schick ist. Zu gefallen weiß aber auch das Tipp-Gefühl, denn ASUS kombiniert einen angenehmen und nicht zu kurzen Hub mit einem präzisen Druckpunkt - eine Kombination, die sowohl beim Spielen als auch beim Erstellen längerer Texte recht angenehm ist. Ebenso kann das Layout überzeugen, bei dem sich ASUS keine wilden Experimente erlaubt, wie man sie beispielsweise bei MSI immer wieder sieht. Entsprechend geht die Umgewöhnung schnell vonstatten. Einzig mit den zusätzlichen Tasten im oberen linken Eck, muss man sich erst anfreunden. Wer es gewohnt ist, in dieser äußersten Position immer die ESC-Taste zu treffen, wird sicherlich des Öfteren unbeabsichtigt die Web-Cam starten. Direkt daneben gibt es noch drei Gaming-Shortcuts. Das Touchpad fällt angemessen groß aus und bietet gute Gleiteigenschaften, in den meisten Fällen wird aber wohl eine dedizierte Gaming-Maus genutzt werden, sodass der etwas zu lange Hub der Tasten nicht allzu sehr ins Gewicht fällt.

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ASUS G751
 

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Kommentare (14)

#5
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Hauptgefreiter
Beiträge: 248
Hier wird uns ein U für ein F verkauft MSI sowie ASUS haben mit Clevo ein Barebone Hergestellt der sich bis auf einige kleine detaillierte Unterschiede an der Technik sehr gleichen.
ASUS hat noch ein Laufwerk verbaut und die Kühlung wurde optimiert. MSI sieht nicht nur sehr gleich aus wie Clevo, sondern sollte auch das selbe sein.

Es handelt sich um das Modell Clevo p650 und p670.
Für alle die sich so ein Notebook kaufen möchten und später es aufrüsten möchten, die CPU sowie GPU sind fest mit dem Mainboard verlötet.
Somit ist jeglicher versuch aufzurüsten bei der CPU und GPU unmöglich!
Und wer den Aufpreis für den Namen nicht scheut kauft sich das ASUS oder das MSI.

DANKE.
#6
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Registriert seit: 27.09.2009

Hauptgefreiter
Beiträge: 196
Wie kommst Du auf diese These?
Zumindest beim MSI GT72 lässt sich weiterhin die GPU austauschen, was bei den neueren Clevos nicht der Fall ist. Clevo unterstützt wiederum immer Optimus, was ASUS überhaupt nicht bietet und MSI erst über einen Restart löst (sprich, hier ist das Hardwaredesign unterschiedlich, Optimus lässt sich nämlich nicht einfach abschalten). Die Anschlussverteilung ist unterschiedlich und auch der interne Aufbau ist unterschiedlich. Daher halte ich diese Aussage für nicht zutreffend.

Zuletzt sind sowohl MSI als auch ASUS meines Wissens nach selber ODMs, die einerseits eigenen Produktlinien produzieren und andererseits auch für andere Firmen Komponenten herstellen - daher kann ich mir nicht vorstellen, dass ASUS bei Clevo als ODM produzieren lassen würde.
#7
Registriert seit: 31.07.2012

Vizeadmiral
Beiträge: 6253
List of laptop brands and manufacturers - Wikipedia, the free encyclopedia

Clevo

Nicht so wirklich, außer das Clevo Kisten definitiv nicht über richtige Marken verhökert werden!

Asus, Lenovo, HP... kaufen Ihre Kisten definitiv nur bei den 6 größten taiwanesischen ODMs (Clevo gehört definitiv nicht dazu) ein (nicht selten auch bei mehreren) und das wechselt definitiv auch oft!

MSI stellt als einzige Marke Ihre Kisten selbst her!
#8
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Registriert seit: 27.09.2009

Hauptgefreiter
Beiträge: 196
Stimmt, habe gerade ausgeklammert, das PEGATRON nicht mehr zu ASUS gehört.
Der Zukauf von Fremdkomponenten gewisser ODMs ist ja nicht immer auszuschließen, aber hier werden nicht die selben Komponenten verwendet.

Zum Beispiel war die Kühlkonstruktion meines P150SMs von Foxconn. Wie wir wissen, produzieren die ja fast alles ;-)
#9
Registriert seit: 31.07.2012

Vizeadmiral
Beiträge: 6253
Wo die Kisten vom Fließband laufen und Komponenten sind schon 2 janz verschiedene Paar Schuhe!

Compal und Quanta sind die mit großem Abstand (und auch schon sehr lange) absolut größten NB ODMs auf der Welt!
#10
Registriert seit: 07.03.2014

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 499
G7XX Design gehört allein ASUS , hier ist nicht wichtig wer und wo sind die Kisten produziert sonst wie verhalten sich die NB im Alltag.
#11
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Registriert seit: 27.09.2009

Hauptgefreiter
Beiträge: 196
Wie dem auch sei, mir ist die Thematik selber schon bekannt, was mit meiner Vergangenheit als Notebookjournal Mod in Verbindung steht. Da informiert man sich schon etwas tiefgreifender. ;-)
#12
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Registriert seit: 25.11.2012

Hauptgefreiter
Beiträge: 248
Bitte richtig lesen was ich geschrieben habe!
Es gibt Modell bezogene Ähnlichkeiten die nicht zu übersehen sind.:eek:
#13
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Registriert seit: 27.09.2009

Hauptgefreiter
Beiträge: 196
Du schreibst, dass das MSI nicht nur wie ein Clevo aussähe, sondern auch das selbe sei.

Diese Aussage impliziert auf den Lesenden, dass es sich um identische Geräte im Inneren und Unterschiede im Äußeren handeln würde.
Dies ist aber nicht der Fall.

Die Aussage der verlöteten GPU ist bei MSI z.B. nicht zutreffend und MSI hat angekündigt, dass das GT72 auch mit der nächsten GPU Generation aufrüsten lassen würde ("GTX 1070/1080")


Natürlich sind diese Notebooks insgesamt sehr gut vergleichbar, weil einfach die Hardware ähnlich/identisch ist, aber das liegt an der Natur der Sache. Die von Dir oben herabgewürdigten "kleinen detaillierten Unterschiede" sind für die Kaufinteressenten eben jene ausschlaggebenden Parameter, die über den Kauf eines solchen Gerätes entscheiden.
#14
Registriert seit: 07.03.2014

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 499
@Loop ,
ASUS bittet auch ROG Notebook mit Optimus , jedoch G751 ist von diese Variante ausgeschlossen finde ich sehr schade jedoch soll auch G750JY geben mit Optimus und GTX980M, dankt Optimus verdoppelt* sich der Akkulaufzeit wie bereits bekannt bei G750JH und JZ,
andere Punkt ist auch Grafiklösung bei G750JY, dort soll MXM3.b Slot geben und auch Umschaltrabe Grafiklösung Optimus* , ob mit oder ohne Optimus vor so wie Nachteile von eigne Design Lösungen deckt ASUS mehrere ebne gleichzeitig im Punkt Mobilität/Performance/Ergonomie,
als Kaufentscheidung : reine Hardware spielen heute dem zweite Plan
jedes Design zieht mit sich Kompromisse, aber Mobilität im Verbindung mit Performance auf höchsten Niveau ist ein harte Nuss .
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