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ASUS Transformer Book Flip TP300LA im Kurztest

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Seite 1: ASUS Transformer Book Flip TP300LA im Kurztest

asus-transformer-book-flip-16-950x633 2Glaubt man Branchenkennern, ist das Interesse an Notebooks mit Touchscreen deutlich zurückgegangen. Dabei bieten diese im Zusammenspiel mit Windows 8.1 eine deutlich komfortablere Bedienung - auch weil sich so mancher Hersteller pfiffige und äußerst praktikable Lösungen hat einfallen lassen, um Notebook und Tablet zu kombinieren. Mit dem Transformer Book Flip greift ASUS den wohl derzeit besten Ansatz auf. Ob das verwandlungsfähige Gerät dabei mehr als eine bloße Kopie ist, beantwortet unser Test.

Vorbild ist ganz klar Lenovos Yoga-Reihe, auch wenn man in Sachen Scharnier abweicht. Während der Konkurrent auf zwei Verbindungen setzt, vertraut ASUS auf lediglich eine. Besondere Vor- oder Nachteile muss dies nicht haben, sieht man einmal von rein optischen Aspekten ab.

Denn so hochwertig wie zuletzt beim IdeaPad Yoga 2 Pro und IdeaPad Yoga 2 wirkt ASUS’ Interpretation des um 360 Grad drehbaren Displays nicht. Wo Lenovo auf zwei schlanke Scharniere in Metalloptik setzt, verbauen die Taiwaner ein massives Zentralscharnier aus Kunststoff. Dieses wirkt zwar robust, passt in Hinblick auf das Gesamt-Design aber nicht zum Rest des Gehäuses. Denn mit seinem matten Schwarz ist es zwischen dem ebenfalls schwarzen Klavierlack-Rahmen des Displays sowie dem matten Silber des Innenraums gefangen. Letzterer wirkt zunächst wie aus Aluminium gefertigt, tatsächlich setzt ASUS jedoch auf Kunststoff. Der guten Verarbeitung tut dies keinen Abbruch. Zwar gibt die Handballenablage auf Druck etwas nach, von einem groben Mangel kann man allerdings nicht sprechen; unterschiedliche Spaltmaße und andere Auffälligkeiten gibt es nicht.

Hinsichtlich der Optik gibt es aber nicht nur das unpassende Scharnier. Auch an der Bodeneinheit fällt auf, dass ASUS bei der Gestaltung ungewohnt unentschlossen agiert hat. Während die Front regelrecht nüchtern wirkt, suggeriert das sich verjüngende hintere Ende eine gewisse Verspieltheit. Ob es gefällt oder nicht, ist eine Frage des eigenen Geschmacks. Allerdings wirkt das Notebook durch das gewählte Design deutlich kleiner und vor allem flacher, als es tatsächlich ist - die 326,0 x 232,0 x 22,0 mm sowie rund 1,7 kg sieht man dem Transformer Book Flip nicht an.

Gut verarbeitet: Das Gehäuse überzeugt, auch wenn das Design wenig einheitlich ist
Gut verarbeitet: Das Gehäuse überzeugt, auch wenn das Design wenig einheitlich ist

Gleiches gilt für die Technik. Für rund 840 Euro, die der Handel mindestens für die Testkonfiguration (C4032H) verlangt, erwarten den Käufer zwar keine Highlights, dafür aber eine wohldurchwachte Ausstattung, die ein weites Einsatzspektrum abdecken soll. Zentrales Bauteil ist Intel Core i5-4210U mit seinen zwei 1,7 bis 2,7 GHz schnellen Kernen. Der Haswell-Prozessor hat vor einigen Wochen das Modell 4200U abgelöst, das bis dahin die „Brot und Butter“-Lösung für Ultrabooks war. Abgesehen von einem um 100 MHz erhöhten Takt hat sich nichts getan, es bleibt also bei Hyper-Threading, 3 MB L3-Cache, einer TDP von 15 W sowie der integrierten GPU vom Typ HD Graphics 4400. Hier hat Intel es bei 200 bis 1.000 MHz belassen.

Anschlüsse und Tasten links: USB, Kartenleser, Startbildschirm, Lautstärke und Standby
Anschlüsse und Tasten links: USB, Kartenleser, Startbildschirm, Lautstärke und Standby

Während beim Prozessor die Wahl zwischen dem verbauten i5 und einem i7-4510U besteht, gewährt ASUS bei RAM und Massenspeicher keine Freiheit. In allen Fällen stehen 8 GB Arbeitsspeicher sowie eine 128 GB fassende SSD zur Verfügung. Ebenfalls in beiden Fällen identisch fällt die Schnittstellenbestückung aus. Zubehör findet Anschluss an drei USB-Ports (zweimal USB 3.0), einer HDMI- sowie einer Audio-Schnittstelle. Zudem können Daten per Dual-Band WLAN nach ac-Standard und Bluetooth 4.0 übertragen werden. SD-Karten finden am linken Gehäuserand einen Platz. Eine Ethernet-Buchse fehlt hingegen.

Anschlüsse rechts: Audio, USB und HDMI
Anschlüsse rechts: Audio, USB und HDMI

Entscheiden muss man sich hingegen wieder beim Thema Display. Denn zur Wahl stehen 13,3 Zoll messende IPS-Panels mit 1.366 x 768 oder 1.920 x 1.080 Pixeln; die Testkonfiguration verfügt über eine Full-HD-Anzeige. Wie üblich verfügt das berührungssensitive Display über eine spiegelnde Oberfläche.

 

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Kommentare (3)

#1
Registriert seit: 23.01.2012
Hardwarehausen
Fregattenkapitän
Beiträge: 3040
Viel zu fett für ein Convertible.
#2
Registriert seit: 11.01.2010

Stabsgefreiter
Beiträge: 343
Habe die TP300LD-C4031H Version seid release und das Lenovo Yoga 2 und muss sagen dass ich das Asus besser finde. Schon allein die Temps und das Alucase sind besser. Eine 820M reicht auch für Diablo 3 auf schlechten einstellungen völlig aus.
#3
Registriert seit: 21.02.2009

Oberbootsmann
Beiträge: 876
Ich habe das Teil auch und mit dem Tool NBFC startet der Lüfter erst ab 65°C - das Gerät läuft also meist absolut lautlos. Lenovo bietet kein AC-WLAN, was für mich schon ein KO Kriterium ist. Softwareseitig halte ich Asus ebenfalls für den besseren Hersteller. Die Bildschirmtastatur wird bei einem Displaywinkel größer 180° beim Tippen auf Eingabefelder automatisch aktiviert - das hat Lenovo versucht, aber bislang nicht hin bekommen - auch bei Geräten weit über 1000€ nicht - das sagt eigentlich alles über Lenovos Kompetenz in Sachen Software aus. Ich kann das Gerät uneingeschränkt empfehlen. Mir ist das Teil weder zu schwer, noch zu fett. Es gibt natürlich Leute, die die Taschen voller Geld haben und für weniger Gewicht und Größe das Doppelte auf den Tisch blättern. Die Gewichts-und Größenkritiker die immer gleich zu hören sind haben meist weder für das eine, noch das andere das Geld.....
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