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Toshiba Satellite Pro R50-B-112 im Test

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Seite 1: Toshiba Satellite Pro R50-B-112 im Test

toshiba r50 teaser klein2Toshiba hat mit dem Satellite Pro R50-B-108 ein neues Business-Notebook im Programm, das teilweise auf Ultrabook-Hardware basiert und in erster Linie Freiberufler und kleinere Firmen ansprechen soll. Wie sich der 15-Zöller behaupten kann, versuchen wir in unserem Test zur klären.

Toshiba schickt seinen jüngsten Spross in ein hart umkämpftes Feld. Gerade der anvisierte Kundenkreis, also Freiberufler und kleine Firmen profitieren in der Regel weniger von den Zusatzleistungen, die in der Business-Class geboten werden und die sich die Firmen natürlich gerne gut bezahlen lassen. Entsprechend muss sich ein Satellite Pro R50-B-108 in der Realität stärker mit Geräten der gehobenen Consumer-Klasse messen lassen, als so manchem Verantwortlichen recht ist. Da reinrassige Endkundengeräte natürlich gar nicht erst die Optionen mitbringen müssen in ein großes Unternehmensnetzwerk eingebunden zu werden, kann das so frei werdende Budget problemlos in eine bessere Ausstattung investiert werden – eine Tatsache, die das R50 schmerzlich zu spüren bekommt.

So ruft Toshiba einen Preis von 679 Euro auf und bietet dafür einen Core i5-4210U, der lange Laufzeiten verspricht, verzichtet aber auf eine dedizierte Grafiklösung und eine SSD. Ebenso löst der 15,6 Zoll durchmessende Monitor lediglich mit 1366x768 Bildpunkten auf, ist dafür aber matt ausgeführt worden.

Geriffelt, aber wenig hochwertig

Geht es um das Gehäuse, entscheidet sich Toshiba für eine Aufmachung, die wir nun eine ganze Zeit lang nicht mehr gesehen haben: geriffelter mattschwarzer Kunststoff. Das sieht gut aus und hebt sich angenehm von der breiten Masse ab. Im Gegenzug besitzt der Kunststoff aber eine wenig hochwertige Haptik. Noch dazu zieht die Oberfläche Finderabdrücke und Staub wie magisch an. Wie in letzter Zeit so oft gilt also auch hier, dass ein Putztuch im Optimalfall nie allzu weit entfernt sein sollte.

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Toshiba Satellite Pro R50-B-112

Wird der Deckel geöffnet, gibt es keine Änderungen, Toshiba setzt auch im Bereich der Handballenauflage auf den geriffelten Kunststoff. Anfänglich fühlt sich dies noch recht ungewohnt an, mit der Zeit stört es aber kaum noch. Keine Abstriche müssen bei der Stabilität akzeptiert werden, das Display wirkt angenehm verwindungssteif und auch das Top-Case biegt sich bei einem gemäßigten Druck kaum durch. Ebenso konnten wir dem Gerät generell eine gute Verarbeitungsqualität attestieren, denn auch die Spaltmaße sind sehr gleichmäßig. Das Gewicht liegt mit 2,3 kg in einem durchaus angenehmen Bereich für einen 15-Zöller, sodass das R50 problemlos portabel genutzt werden kann, sofern die Abmessungen eines klassischen 15-Zöllers nicht stören.

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Toshiba Satellite Pro R50-B-112

In Relation zur angesprochenen Consumer-Klasse muss sich das R50 aber doch hinten anstellen, denn für knapp 700 Euro erhält man fernab der Business-Riege bereits Gehäuse aus Aluminium oder aber einen Kunststoff, der sich deutlich hochwertiger anfühlt.

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Toshiba Satellite Pro R50-B-112

Im Bereich der Schnittstellen setzt Toshiba auf ein nicht allzu üppig besetztes Anschlusspanel. Es gibt insgesamt drei USB-Schnittstellen, von denen zwei mit dem 3.0-Standard versehen wurden, sowie einen HDMI- und den für Business-Geräte obligatorischen VGA-Anschluss. Gerade die Positionierung der USB-Schnittstellen kann aber nicht gänzlich überzeugen, denn während der 2.0-Port auf der rechten Seite angenehm weit hinten sitzt, positioniert Toshiba die beiden Schnittstellen mit dem aktuellen Format sehr weit vorne auf der rechte Seite. So ist Kabelchaos bei Rechtshändern vorprogrammiert. Daten können via Gigabit-Ethernet oder kabellos mit dem aktuellen AC-Standard ausgetauscht werden. Bluetooth steht im aktuellen 4.0-Format bereit.

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Toshiba Satellite Pro R50-B-112

Toshiba setzt bei der Tastatur auf das beliebte Chiclet-Layout. Im Hauptbereich kommt dabei das gewohnte Format von 15x15 mm bei einem Abstand von 4 mm zum Einsatz, während der zusätzlich integrierte numerische Zahlenblock mit etwas schmaleren Tasten auskommen muss. Daran gewöhnt man sich aber schnell und gerade bei Office-Anwendungen sind die zusätzlichen Tasten teilweise Gold wert. Die Tasten lassen sich gut tippen, was an dem angenehmen Hub liegt. Der Druckpunkt könnte indes gerne noch etwas präziser ausfallen. Das Touchpad könnte im Gegenzug gern noch etwas größer ausfallen, was aber auch daran liegt, dass Toshiba auf klassisch abgesetzte Maustasten setzt. Dafür können aber Präzision und Gleiteigenschaften überzeugen.

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Toshiba Satellite Pro R50-B-112
 

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Kommentare (4)

#1
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Registriert seit: 05.02.2003
Braunschweig, Tangermünde
BadBoy
Beiträge: 15571
Da es im Test nicht erwähnt wurde und es auch kein Bild von unten gibt: Ist der Akku entnehmbar?
#2
Registriert seit: 13.06.2013

Gefreiter
Beiträge: 56
Wann lernen die Hersteller es endlich mal, dass wenn überhaupt Anschlüsse auf die rechte Seite müssen, dann eher nach hinten. Hier finden sich alle Sachen, an denen man platzgreifende Sachen anhängt: die ganzen Bildausgänge und USB3, an denen eher mal Kabelgebundene oder größere USB-Geräte hängen. So wäre es eher ein Notebook für Leute, die aufgrund einer Touchpadabneigung gerne eine Maus benutzen würden, aber auf der linken Seite.
#3
Registriert seit: 09.03.2008
Schweinfurt
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 432
Sorry aber die Zeiten mit HDD als Systemträger sind vorbei. Das kann ein noch so schöner i5 sein, nach 1 Jahr Benutzung zuckelt das Teil nur noch vor sich hin dank HDD. Lieber eine mSATA mit 256GB und einen leeren 2,5" Slot anbieten für jede die ihren Labby zum Datengrab umbauen wollen.
#4
Registriert seit: 28.11.2013

Matrose
Beiträge: 2
"denn für knapp 700 Euro erhält man fernab der Business-Riege bereits Gehäuse aus Aluminium"

...welches Gerät hat für 700 Euro ein Gehäuse aus Aluminium ?
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