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Toshiba Satellite Pro R50-B-112 im Test

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Seite 3: Display und Fazit

 

Dunkel, kontrastarm, niedrig auflösend

toshiba r50 11
Toshiba Satellite Pro R50-B-112

Das von Toshiba verbaute Panel ist sicherlich eine der Schattenseiten des Satellite Pro R50 – und der beste Beweis dafür, dass es den 15-Zöller auch in deutlich günstigeren Konfigurationen gibt. Toshiba setzt auf ein TN-Panel, das mit 1366x768 Bildpunkten auflöst. In Kombination mit der 15-Zoll-Diagonale entsteht so ein recht grobpixelige Darstellung, die zudem den Platz auf dem Desktop einschränkt, was beim Arbeiten mit großen Excel-Arbeiten schnell störend sein kann. Zumindest 1600x900 Pixel wären hier eine gute Zwischenlösung gewesen.

Leider kann das Panel aber auch hinsichtlich seiner Messwerte nicht überzeugen. Mit einer mittleren durchschnittlichen Helligkeit von 196,11 cd/m2 fällt das Display auch bei maximal aufgedrehtem Backlight noch recht düster aus. Im Büro stört das meist nicht, sobald der 15-Zöller aber in einer etwas helleren Umgebung genutzt werden soll, geht dem Display die Puste aus. Dazu trägt auch das schwache Kontrastverhältnis von gerade einmal 287:1 bei. Abgerundet wird die Vorstellung von einem Weißpunkt, der mit durchschnittliche 7.370 Kelvin deutlich ins Blaue verschoben wird.

Toshiba wäre an dieser Stelle gut beraten gewesen, in den teureren R50-Modellen auch ein höherwertiges Panel zu verbauen.

Fazit

Das Toshiba Satellite Pro R50-B-112 wartet mit einem für ein Business-Gerät ausgesprochen flachen Gehäuse auf und kann sich so von vielen klassischen Arbeitsgeräten absetzen – im Consumer-Umfeld sieht es aber schon wieder etwas anders aus. In der Aktentasche nimmt es so nicht viel Platz weg und belastet zudem die Schulter nicht allzu sehr. Toshiba setzt auf einen unauffälligen, geriffelten Kunststoff, der allerdings haptisch nicht wirklich überzeugen kann, zumindest aber recht griffig ist. Die ausreichend vorhandenen Schnittstellen werden auf den beiden Seitenteilen platziert, die Rückseite leider ausgelassen. Einen Docking-Port gibt es nicht, wer das Gerät auch stationär nutzen möchte, der sollte auf ein USB-Dock zurückgreifen.

Zu gefallen wissen die Eingabegeräte, denn die Tastatur bietet einen ordentlichen Hub, der Druckpunkt könnte aber noch etwas präziser ausfallen. So lassen sich auch längere Texte ohne größere Probleme verfassen – der numerische Zahlenblock hilft darüber hinaus bei großen Tabellenkalkulationen. Eine Hintergrundbeleuchtung fehlt, was schade ist, in der anvisierten Preisklasse aber nicht überrascht. Das Touchpad erwies sich in unseren Versuchen als präzise, aber etwas klein.

Hardware-seitig setzt Toshiba auf Intels aktuelle Ultrabook-Plattform, die für eine ausreichende Leistung sorgt. Da diese mit einer klassischen HDD kombiniert wird, fühlt sich das System aber weniger spritzig an, als man es von aktuellen Ultrabooks gewohnt ist. Intels Haswell-ULV-CPU sorgt aber dafür, dass der 15-Zöller mit einem stattlichen Durchhaltevermögen fernab der Steckdose aufwarten kann. Von der Wahl der Plattform profitiert aber ebenso das Kühlkonzept, denn das kann angenehm leise arbeiten, ohne dass das Gerät sonderlich warm wird.

Das Display wiederum ist eine der Schwachstellen des R50-B-112, denn es löst niedrig auf, bietet eine niedrige maximale Helligkeit und einen wenig überzeugenden Kontrast. Im Indoor-Betrieb mag das nicht allzu sehr stören, dafür kommt es im Außeneinsatz zu erheblichen Beeinträchtigungen.

Alles in allem kann das Toshiba Satellite Pro R50-B-112 damit in erster Linie mit seinem flachen Gehäuse auf sich aufmerksam machen, darüber hinaus fehlen ihm die Alleinstellungsmerkmale.

Positive Aspekte des Toshiba R50-B-112:

  • Genügend Office-Leistung
  • Lange Akkulaufzeit

Negative Aspekte des Toshiba R50-B-112:

  • sehr schwaches Display
  • wenig hochwertige Materialanmutung

 

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Kommentare (4)

#1
customavatars/avatar4438_1.gif
Registriert seit: 05.02.2003
Braunschweig, Tangermünde
BadBoy
Beiträge: 15809
Da es im Test nicht erwähnt wurde und es auch kein Bild von unten gibt: Ist der Akku entnehmbar?
#2
Registriert seit: 13.06.2013

Gefreiter
Beiträge: 56
Wann lernen die Hersteller es endlich mal, dass wenn überhaupt Anschlüsse auf die rechte Seite müssen, dann eher nach hinten. Hier finden sich alle Sachen, an denen man platzgreifende Sachen anhängt: die ganzen Bildausgänge und USB3, an denen eher mal Kabelgebundene oder größere USB-Geräte hängen. So wäre es eher ein Notebook für Leute, die aufgrund einer Touchpadabneigung gerne eine Maus benutzen würden, aber auf der linken Seite.
#3
Registriert seit: 09.03.2008
Schweinfurt
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 434
Sorry aber die Zeiten mit HDD als Systemträger sind vorbei. Das kann ein noch so schöner i5 sein, nach 1 Jahr Benutzung zuckelt das Teil nur noch vor sich hin dank HDD. Lieber eine mSATA mit 256GB und einen leeren 2,5" Slot anbieten für jede die ihren Labby zum Datengrab umbauen wollen.
#4
Registriert seit: 28.11.2013

Matrose
Beiträge: 2
"denn für knapp 700 Euro erhält man fernab der Business-Riege bereits Gehäuse aus Aluminium"

...welches Gerät hat für 700 Euro ein Gehäuse aus Aluminium ?
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