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Schenker Technologies XMG P724 Pro mit GTX 880 SLI im Test

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Seite 1: Schenker Technologies XMG P724 Pro mit GTX 880 SLI im Test

schenker p724 teaserZwei GeForce GTX 880M, ein Intel Core i7-4940MX, zwei SSDs, zwei HDDs und 32 GB RAM. Das sind die beeindruckenden Eckdaten des brandneuen Schenker Technologies XMG P724 Pro. Dass da einige Benchmark-Rekorde in unserem Mobil-Parcours wackeln, versteht sich von selbst. Das wirft natürlich die Frage auf, ob das XMG P724 Pro in allen Bereichen so gut performen kann?

Mit dem Notebook spielen zu wollen, ist per se unvernünftig – darüber müssen wir gar nicht lange diskutieren. Jeder, der in der Lage ist, einen Taschenrechner zu bedienen, wird in kürzester Zeit herausfinden, dass es im Desktop eine höhere Leistung zum deutlich kleineren Preis gibt. Aber dennoch ist das mobile High-End-Gaming für einen Hersteller wie NVIDIA einer der größten Wachstumsmärkte. Irgendwas muss also dran sein, an den mobilen Hochframezahlgeneratoren. Zum einen wäre natürlich die Flexibilität, die ein stationäres System niemals bieten kann. Notebook zu – und es kann losgehen. Egal, ob in der Wohnung oder dem Haus, überall kann gespielt werden. Gleiches gilt natürlich in einem noch größeren Umfang für ambitionierte LAN-Party-Fans, denn ein Gerät der Klasse des hier getesteten XMG P724 Pro mag alles andere als leicht sein, ein vollständiges Desktop-System ist aber eben doch noch einmal eine ganze Stufe unhandlicher.

Die uns vorliegende, eingangs erwähnte, Konfiguration ist auch für hartgesottene Notebook-Tester eine dickes Ding, denn Schenker verbaut in Clevos 17-Zoll-Barebone P370SM praktisch alles, was Rang und Namen hat – und das bevorzugt mehrfach. Mit Vernunft hat das herrlich wenig zu tun, sondern vielmehr mit dem Streben, das aktuell Mögliche auszuloten. Der eigentlich überschaubare Einstiegspreis von 1399 Euro wird auf diesem Wege aber um das 3,5 fache übertroffen, denn am Ende kostet das XMG P724 Pro so rund 4500 Euro. Mit Vernunft hat das nach näherer Betrachtung nun gar nichts mehr zu tun, das soll uns jedoch nicht stören, denn selbige haben wir mit Beginn des Tests ausgeschaltet und wollen sie auch bis zu dessen Ende gekonnt zu ignorieren versuchen.

Innen neu, außen altbekannt

Schenker setzt beim XMG P724 Pro wie bei so vielen anderen XMG-Modellen auch, auf ein Barebone aus dem Hause Clevo, genauer gesagt das Modell Clevo P370SM. Das ist nicht wirklich neu und begleitete uns schon durch den Test des XMG P723 Pro – wirkliche Überraschungen bleiben also aus. Entsprechend kommt der 17-Zöller, ja das XMG P724 Pro ist für ein Dual-GPU-Gerät vergleichsweise klein, in einem mattschwarzen Gehäuse daher, dem sämtliche Eye-Catcher fehlen und das noch dazu auf eine recht konservative Formensprache setzt. Seinen Preis sieht man unserem Testkandidaten auf diesem Wege wirklich nicht an. Die schlichte Optik mag sicherlich schnell Freunde finden, es wird für Clevo langsam aber sicher Zeit über das Design seiner Barebones nachzudenken. Bis es so weit ist, muss allerdings auch festgehalten werden, dass die immer ähnliche Optik der Gaming-Boliden in der Zwischenzeit bereits ein wenig ikonisch ist.

Schenker P724

Beim Material bleibt Clevo sich treu und verbaut sowohl auf dem Deckel als auch im Bereich der Handballenauflage schwarzen Softtouch-Kunststoff. Der Deckel wird zusätzlich von einem schwarzen XMG-Logo aufgelockert, während das Top-Case zu großen Teilen aus schwarzem, gebürstetem Aluminium besteht. Beides passt bestens zur schlichten Optik, verleiht dem 17-Zöller aber eben auch einen biederen Anstrich. Qualitativ fällt der gewählte Lack hinter den Branchenprimus Alienware zurück. Das Material fasst sich weniger handschmeichelnd an. Alle Softtouch-Oberflächen haben dabei gemein, dass sie Staub fast magisch anziehen und fettige Fingerabrücke darstellen – wenn auch in einem geringeren Umfang, als es bei Glossy-Materialien der Fall ist. Die Verarbeitungsqualität des Barebones liegt auf einem guten Niveau, insgesamt betrachtet fällt die Qualität des Barebones deutlich hinter den Anspruch zurück, den die Hardware-Ausstattung erzeugt. Hier offenbart sich noch immer ein großer Makel von Built-2-Order-Produzenten, die auf die Barebones von externen Anbietern angewiesen sind.

schenker p724 6 s

Wie bei seinem P504/P704 setzt Schenker auch beim P724 auf eine reichhaltige Anschlussausstattung. Es werden insgesamt fünf USB-Anschlüsse geboten, von denen vier den 3.0-Standard besitzen und das fünfte Modell als Shared-Version mit dem betagten eSATA-Port ausgeführt wurde. Weiterhin gibt es anders als bei den Single-GPU-Barebones auch einen Thunderbolt-Anschluss, über den natürlich auch ein Display angeschlossen werden kann. Ein zweites Display kann digital über HDMI angeschlossen werden, ein analoger VGA-Port ist allerdings nicht vorhanden, was aber nicht mehr störend ist. Obligatorisch sind der RJ45-Anschluss (natürlich bis Gigabit-LAN) und der Card-Reader, für das Audio-System stehen vier Klinke-Buchsen zur Verfügung. Die Schnittstellenaufteilung gefällt uns beim SLI-Barebone noch einmal etwas besser als beim Single-GPU-Barebone. Alle Buchsen wurden recht weit hinten auf den Seitenteilen untergebracht und noch dazu wurden einige Anschlüsse (darunter auch zwei USB-Ports) auf der Rückseite verbaut, was für einen aufgeräumten Schreibtisch sorgt. Einzige Einschränkung: Die linke Seite bleibt frei von USB-Buchsen, wer also an dieser Stelle mehrere Peripherie stehen hat, muss Umwege mit dem Kabel in Kauf nehmen.

schenker p724 7 s

Wie so oft bei Clevo liegen Freund und Leid sehr dicht beieinander, wenn es um die Tastatur geht. Das Keyboard, das auf klassisch zusammenhängende Tasten setzt, kann mit einem exzellenten Tippgefühl aufwarten. Der Anschlag ist knackig präzise, der Hub genau richtig dimensioniert. Vor diesem Hintergrund gehört das Keyboard des P724 im Grunde genommen zum Besten, was es aktuell am Notebook-Markt gibt. Im Gegenzug versäumt es Clevo aber auch bei der Neuauflage, das chaotische Layout, bei dem viele Tasten an einem anderen Platz sitzen, zu entwirren. Das verlängert die Eingewöhnungszeit unnötig und erschwert den fliegenden Wechsel vom Desktop-System. Schade, denn auf dem Top-Case wäre eigentlich genügend Platz. Wie gewohnt ist darüber hinaus eine Tastaturbeleuchtung vorhanden, die in mehreren Farben und für mehrere Zonen justiert werden kann. Die Beleuchtung ist sehr gleichmäßig und erweist sich in dämmerigen Lichtverhältnissen als sehr praktisch. Das Touchpad wird gerade bei einem Gerät wie dem XMG P724 sicherlich so gut wie nie genutzt werden, hinterlässt in unserem Test aber einen guten Eindruck.

schenker p724 11 s
 

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Kommentare (4)

#1
Registriert seit: 26.08.2011
in Pommän
Hauptgefreiter
Beiträge: 137
Der Artikel strotzt nur so von Schreib- und Copy & paste Fehlern. ZB. bei technichen Werten: 21 GB RAM?
Bei Leistungsaufnahme hat das Gerät plötzlich 2 AMD Karten drin?

Zum Gerät: Für den Preis hätte man, wenn es schon TN sein muss, ein 120Hz Panel einbauen können. Ansonsten, Unvernunft pur.
#2
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Registriert seit: 27.07.2008

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1303
So viel wie möglich verlangen und so wenig wie möglich bieten. Das ist der neue Verkaufszweig der Zukunft...
#3
customavatars/avatar18548_1.gif
Registriert seit: 27.01.2005

Flottillenadmiral
Beiträge: 4953
Ja diese Copy-&-Paste Fehler sind mir auch aufgefallen, besonders ...

"Entgegen Gerüchten hat NVIDIA allerdings nicht den Videospeicher verdoppelt. Die GeForce GTX 880M soll weiterhin auf einen bis zu 4.096 MB großen GDDR5-Videospeicher zurückgreifen können, der dank eines 256 Bit breiten Interfaces und Taktraten von 1.250 MHz eine Speicherbandbreite von bis zu 160 GB pro Sekunde erreicht."

... und darüber zeigt man klar ein GPUz Screen mit 8GB Video Speicher. Dieser Fehler ist übrigens identisch ebenfalls im älteren Schenker P504 Pro und neuerem ASUS G750JZ Test zu findem!
#4
Registriert seit: 30.07.2011

Matrose
Beiträge: 11
Sorry, aber ich muss meinen Vorrednern beipflichten. Zahlreiche Rechtschreib- ,Komma und Grammatikfehler. Sieht so aus, als wäre der Artikel schnell und lieblos zusammengepfuscht worden. Da kann man es auch sein lassen. Zumindest hätte man ja den Artikel noch einmal überarbeiten können.
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