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Schenker Technologies XMG P724 Pro mit GTX 880 SLI im Test

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Seite 3: Display + Fazit

Das Display

Das Display ist neben dem Gehäuse einer der „Realitätsanker" des XMG P724 Pro. Aufgrund seiner extremen Konfiguration ist unser Testkandidat extrem teuer, grundsätzlich entstammt er aber doch einer anderen Preisklasse. Entsprechend kommt beim FullHD-Display im 17,3-Zoll-Format auch nur ein TN-Panel zum Einsatz. Rein gaming-technisch betrachtet kann das sogar Vorteile haben, vor dem Hintergrund eines absoluten Luxus-Geräts wäre aber doch ein IPS-Panel wünschenswert oder gar Pflicht gewesen. Die Auflösung von 1920x1080 Bildpunkten stellt hingegen keine Einschränkung dar, auch wenn es mitunter noch höher aufgelöste Geräte gibt, denn die Darstellungsgröße ist über jeden Zweifel erhaben und die Grafikeinheiten werden nicht über Gebühr gefordert, was langfristig wichtig ist.

schenker p724 14 s

In unseren Messungen förderten wir eine maximale Helligkeit von 273 cd/m2 zutage, über das Panel gemittelt waren es 260,56 cd/m2. Das sind zwar keine Spitzenwerte, da das P724 aber sicherlich weniger im Freien genutzt wird als ein Ultrabook, geht das Gebotene in Ordnung. Genügend Reserven für den Einsatz in helleren Umgebungen sind in jedem Fall vorhanden. Da noch dazu ein mattes Panel geboten wird, macht es also auch weniger, wenn sich einmal ein Fenster im Rücken befindet. Ebenfalls überzeugend fällt das Kontrastverhältnis aus, das bei 784:1 liegt.

bench display

Die native Farbtemperatur lag bei unserem Testmuster mit 6354 Kelvin recht nah am Optimum, sodass auch Fotofans nur selten zum Colorimeter greifen müssen. Wer meist allein vor dem Rechner sitzt, den stören die raschen Farbveränderungen bei Verschiebungen des Blickwinkels nicht, als Multimedia-Notebook für größere Runden eignet sich das P724 Pro allerdings nicht.

Fazit

Das Schenker Technologies XMG P724 Pro ist rein komponententechnisch ein Leckerbissen der Sonderklasse, der in allen Lebenslagen mit einer herausragenden Performance aufwarten kann. Wird der Prozessor gefordert, liefert die verbaute Extreme Edition stets die aktuell bestmöglichen Ergebnisse. Gleiches gilt natürlich auch für die Grafiksektion, was bei zwei der aktuell schnellsten Grafikchips auch nicht verwunderlich ist. In allen Gaming-Benchmarks erreicht unsere Konfiguration damit mühelos absolute Spitzenwerte und bietet auch für die kommenden Jahre noch mehr als genügend Puffer. Eine erstklassige Performance liefert auch das SSD-Gespann ab, das die 1 GB/Sek.-Mauer durchbricht. Insgesamt betrachtet gilt damit: schneller war in unseren Tests noch kein Notebook. Das macht sich allerdings auch beim Stromverbrauch bemerkbar, denn unter Volllast wird auch manches Desktop-System locker in die Tasche gesteckt. Die Kühlung hat die verbauten Komponenten gut im Griff und wird nicht übertrieben laut. Da aufgrund der SLI-Konfiguration auch Optimus nicht genutzt werden kann, ist es nicht überraschend, dass die Laufzeiten nicht allzu lang ausfallen. Für eine rudimentäre Mobilität reicht es jedoch aus – und für mehr wird das P724 Pro ohnehin nicht angeschafft werden.

Vor diesem Hintergrund des Anwendungsprofils liefert auch das Display eine gute Leistung ab, es ist zwar nicht so hell wie die Gegenstücke vieler Ultrabooks, das P724 Pro ist aber auch ein Desktop-Replacement-System, das in den meisten Fällen in geschlossenen Räumen genutzt wird. Störender ist es vor dem Luxus-Hintergrund, dass ein TN-Panel verbaut wird, das mit nicht allzu großzügigen Blickwinkeln aufwarten kann.

Gemischte Gefühle hinterlassen die Eingabegeräte. Die Tastatur besitzt zwar einen hervorragenden Druckpunkt, das wirre Tastaturlayout, sorgt aber erneut für starke Abzüge in der B-Note. Dafür wird zum Ausgleich eine flexibel justierbare und sehr gleichmäßige Hintergrundbeleuchtung geboten. Das Touchpad besitzt ordentliche Gleiteigenschaften aber leider keinen allzu präzisen Druckpunkt.

Das Gehäuse ist ein alter Bekannter und wirkt mit seiner immer gleichen Optik in der Zwischenzeit ein wenig „von gestern". Im Gegenzug kann der schlichten Erscheinung aber eine durchaus zeitlose Optik attestiert werden. Mit der High-End-Konkurrenz in Form eines Alienware 18 kann das Case aber weder bei Materialgüte noch bei Verarbeitungsqualität mithalten. Sehr gut gefallen kann im Gegenzug die Schnittstellenbestückung. Es werden viele Ports geboten, die gut auf das Gehäuse aufgeteilt wurden.

Alles in allem ist das Schenker Technologies XMG P724 Pro ein Performance-Monster der Sonderklasse, für das aufgrund des extremen Preises aber auch eine gehörige Portion Unvernunft benötigt wird. Noch dazu fällt an zu vielen Stellen auf, dass es sich eben doch um ein günstiges Gerät handelt, bei dem lediglich die Ausstattung den Preis treibt.

Positive Aspekte des Schenker Technologies XMG P724:

  • Extreme Grafik-Leistung
  • Extreme Prozessor-Leistung
  • Sehr schnelles Storage-System
  • flexibel konfigurierbar

Negative Aspekte des Schenker Technologies XMG P724:

  • sehr teuer
  • Wirres Tastaturlayout
  • hoher Stromverbrauc
 

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Kommentare (4)

#1
Registriert seit: 26.08.2011
in Pommän
Hauptgefreiter
Beiträge: 144
Der Artikel strotzt nur so von Schreib- und Copy & paste Fehlern. ZB. bei technichen Werten: 21 GB RAM?
Bei Leistungsaufnahme hat das Gerät plötzlich 2 AMD Karten drin?

Zum Gerät: Für den Preis hätte man, wenn es schon TN sein muss, ein 120Hz Panel einbauen können. Ansonsten, Unvernunft pur.
#2
customavatars/avatar95761_1.gif
Registriert seit: 27.07.2008

Fregattenkapitän
Beiträge: 2580
So viel wie möglich verlangen und so wenig wie möglich bieten. Das ist der neue Verkaufszweig der Zukunft...
#3
customavatars/avatar18548_1.gif
Registriert seit: 27.01.2005

Flottillenadmiral
Beiträge: 5359
Ja diese Copy-&-Paste Fehler sind mir auch aufgefallen, besonders ...

"Entgegen Gerüchten hat NVIDIA allerdings nicht den Videospeicher verdoppelt. Die GeForce GTX 880M soll weiterhin auf einen bis zu 4.096 MB großen GDDR5-Videospeicher zurückgreifen können, der dank eines 256 Bit breiten Interfaces und Taktraten von 1.250 MHz eine Speicherbandbreite von bis zu 160 GB pro Sekunde erreicht."

... und darüber zeigt man klar ein GPUz Screen mit 8GB Video Speicher. Dieser Fehler ist übrigens identisch ebenfalls im älteren Schenker P504 Pro und neuerem ASUS G750JZ Test zu findem!
#4
Registriert seit: 30.07.2011

Matrose
Beiträge: 11
Sorry, aber ich muss meinen Vorrednern beipflichten. Zahlreiche Rechtschreib- ,Komma und Grammatikfehler. Sieht so aus, als wäre der Artikel schnell und lieblos zusammengepfuscht worden. Da kann man es auch sein lassen. Zumindest hätte man ja den Artikel noch einmal überarbeiten können.
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