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Test: Toshiba Qosmio X870 - 3D-Gamer mit GTX 670M

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Seite 1: Test: Toshiba Qosmio X870 - 3D-Gamer mit GTX 670M

toshiba x870 teaser kleinToshiba hat uns sein aktuelles Gaming-Modell Qosmio X870 zur Verfügung gestellt, das mit einem überarbeiteten Gehäuse, Intels aktueller Ivy-Bridge-Generation und nicht zuletzt einer GeForce GTX 670M auf Benchmark-Jagd geht. Ob der 17-Zöller der etablierten Konkurrenz das Leben schwer machen kann, das wollen wir uns auf den kommenden Seiten genauer ansehen.

Toshiba verbinden die meisten Nutzer sicherlich mit nüchternen Business-Notebooks und seiner Satellite-Serie, die im Multimedia-Segment beheimatet ist. Toshiba kann aber auch wild. Das zeigt die Qosmio-Reihe, mit der man zwar recht spät ins Gaming-Segment eingestiegen ist, immer wieder. Vorbei sind zwar die Zeiten, in denen die Glossy-Gehäuse noch mit einem wilden Flammendesign daherkamen, Toshiba setzt aber noch immer auf auffälligere Designs als viele Konkurrenten – so nun auch beim neuen Qosmio X870, das auf der Satellite P-Serie aufbaut, aber natürlich etwas jugendlicher gestylt wird. Wie bei Toshiba üblich ist das X870 kein Sonderangebot, denn es müssen rund 2000 Euro in den Edelgamer investiert werden. Da stellt sich natürlich die Frage, ob dieser happige Preis auch wirklich gerechtfertigt ist.

Dass für knapp 2000 Euro natürlich eine runde Ausstattung geboten werden muss, versteht sich von selbst. Als CPU setzt Toshiba entsprechend auf einen Intel Core i7-3610QM, das aktuelle Brot-und-Butter-Modell von Intel. Bei der GPU vertraut man auf eine GeForce GTX 670M, was bei einem Blick auf den Preis etwas enttäuschend ist. Zumindest eine GeForce GTX 675M oder auch eine GTX 680M hätte man bei diesem Budget eigentlich erwarten können. Beim Massenspeicher kommt ein Dual-System, bestehend aus einer 128 GB fassenden SSD und einer mechanischen HDD mit einem Volumen von 1 TB zum Einsatz. Das Highlight des X870-119 ist aber das verbaute Display, denn Toshiba setzt auf ein FullHD-Panel mit 120 Hz, sodass 3D-Inhalte wiedergegeben werden können. Eine passende 3D-Vision-Brille von NVIDIA liegt dem X870-119 bei, sodass der hohe Preis zumindest teilweise relativiert wird.

Dennoch gilt: Um sich in der 2000-Euro-Klasse durchsetzen zu können, muss einiges geboten werden. Das MSI GX60 (zum Test) beispielsweise basiert zwar auf einer AMD-Plattform, kann dafür aber für 1300 Euro eine Radeon HD 7970M ins Feld führen. Auch die Intel-Konkurrenz in Form des Alienware M17x (zum Test), des ASUS G75 (zum Test) oder des Schenker P702 (zum Test) bzw. P722 (zum Test) ist stark aufgestellt. Von letzterem Modell haben wir aktuell ein GTX 670M-SLI-Modell für rund 1700 Euro in unserem Testparcours. Toshiba wird sich wohl etwas einfallen lassen müssen, um den hohen Preis zu rechtfertigen.

 

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Kommentare (5)

#1
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Registriert seit: 21.05.2007
Wien
Kapitän zur See
Beiträge: 3221
Hatte den Vorgänger und der war schon gut!
#2
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Registriert seit: 10.05.2006

Kapitänleutnant
Beiträge: 1981
Faszinierend. Hätte nicht gedacht, dass es Leute gibt, die sich mit 3D-Brille vor einen Laptop setzen, aber gut. Jedem das seine...
#3
customavatars/avatar64398_1.gif
Registriert seit: 21.05.2007
Wien
Kapitän zur See
Beiträge: 3221
Zitat Kommando;19738532
Faszinierend. Hätte nicht gedacht, dass es Leute gibt, die sich mit 3D-Brille vor einen Laptop setzen, aber gut. Jedem das seine...


Ich hab alles vom Fernseher bis Laptop. Brauche es beruflich.

Laptop = aktiv
Fernseher = Passiv
#4
Registriert seit: 30.03.2008

Leutnant zur See
Beiträge: 1254
Ist das mit den 80 Minuten im IDLE wirklich kein Messfehler oder so?

Kann es sein, dass das Gerät nicht wirklich in den Stromsparmodi geht?

Ansonsten: Endlich mal ein gut verarbeites Gerät in der Spieleklasse. Bei der Ausstattung hätten die aber wirklich mehr als nur Restbestände (Der Q3610 wurde durch den Q3630 abgelöst oder so + die erwähnte Grafikkarte...)....

Das schlimmste ist aber, dass Toshiba dem Gerät nur 12 Monate Garantie zumutet...

3 Jahre wären bei dem Preis wirklich nicht verkehrt!

Ich meine: Bei dem Preis kann man sich gleich jetzt ein Schenker mit "billigem" Gehäuse für 1000Euro kaufen und dann in 1.5 Jahren noch eins und kommt im Endeffekt besser weg...
#5
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Registriert seit: 07.10.2003
Franken
[online]-Redakteur
Beiträge: 9226
Nein, leider kein Messfehler. Wir haben hier einfach die Kombination aus einem vergleichsweise schwachen Akku mit 47 Wh und der 3D-Technik, die Optimus nicht zulässt.
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