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Test: Seasonic X-400 Fanless - Effizienz

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Seite 5: Effizienz

Das Seasonic X-400FL ist nach 80PLUS Gold zertifiziert. Das bedeutet, dass es bei 50% Belastung einen Wirkungsgrad von mindestens 90% erreichen muss, bei 20% und 100% Last einen Wirkungsgrad von mindestens 87%. Gemessen wird dabei mit einer Betriebsspannung von 115V, was in der Praxis bedeutet, dass die Effizienz im heimischen 230V-Netz meist noch etwas höher ausfällt als das Messprotokoll unter 80plus.org ausweist. Das Seasonic X-400FL erreichte dort für ein 80PLUS Gold Netzteil gute Werte von 87,99%, 91,69% und 90,68%, bei einer durchschnittlichen Effizienz von 90,12%. Damit übertrifft es je nach Lastpunkt die guten Werte des Seasonic X-650 um 0,5-1,5 Prozentpunkte.

In einem ersten Test haben wir die Leistungsaufnahme aus dem Netz im Standby gemessen. Das verwendete Mainboard verbraucht etwas mehr als andere Systeme, daher liegen die Werte verglichen mit früheren Test etwas höher.

x400_eff_standby

Das Seasonic X-400FL verbraucht im Standby-Zustand 3 Watt und liegt dabei gleichauf mit dem X-650

Um eine möglichst niedrige Belastung zu erreichen, wurden CPU und Grafikkarte des Testsystems für diesen Lastpunkt untertaktet.

x400_eff_niedr

Bei niedriger Last kann sich das X-400FL knapp vom X-650 absetzen und verbraucht ca. 5 Watt weniger als das Amacrox Calmer 400W.

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Bei mittlerer Last hat das X.400FL ebenfalls die Nase vorn und verbraucht knapp 4 Watt weniger als das Seasonic X-650. Das Amacrox Calmer liegt schon ca 17 Watt zurück.

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Bei hoher Belastung, die sich im Single-GPU-Betrieb unseres Testsystems beim parallelen Betrieb von Prime95 und Furmark ergibt, bleibt es bei einem geringen Abstand zwischen den beiden Netzteilen von Seasonic. Das lüfterlose X-400 hat wieder knapp die Nase vorn, der Abstand zum Amacrox Calmer bleibt bei ca. 20 Watt.

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Beim letzten Lastpunkt zeigte sich die Qualität des X-400FL. Das System wurde im CrossFire-Betrieb voll ausgelastet und mit 496 Watt Leistungsaufnahme aus dem Stromnetz war das X400-FL schon im Überlastbereich. Den zehnminütigen Abschnitt mit höchster Leistung absolvierte das X-400FL aber stabil und auch die Temperaturen schienen noch im grünen Bereich zu bleiben. An diesem Punkt kann natürlich das stärker ausgelegte X-650 seine Vorteile ausspielen und liegt in Sachen Wirkungsgrad doch einmal deutlich vor dem kleineren X-400FL. Da das X-400FL nur einen PCI-Express-Anschluss mitbringt, ist der Betrieb mit zwei Grafikkarten eigentlich ja auch nicht vorgesehen, aber es ist schön zu sehen, dass das X-400FL noch Reserven hat. Mit dem Amacrox Calmer 400W hingegen war im Crossfire-Betrieb noch nicht einmal der Windows-Start möglich.