> > > > Dell P2714T im Test

Dell P2714T im Test

PDFDruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 1: Dell P2714T im Test

LogoMit dem Dell P2714T haben wir uns einen 27 Zoll großen Touchscreen-Monitor in die Redaktion geholt, der sich auf unserem Prüfstand genauestens beweisen musste. Dell selbst spricht von einer gelungenen Kombination aus erstklassiger Bildqualität und intuitiver Touch-Bedienung. Gerade letzteres wird unabdingbar sein, wenn Anwender auf die Eingabe über Maus und Tastatur verzichten möchten. Ob der P2714T aber auch tatsächlich mit einer guten Bildqualität und einer reibungslos funktionierenden Bedienung via Touchscreen glänzen kann, ist den nachfolgenden Seiten genauer zu entnehmen.

Dell macht kein Geheimnis daraus, dass man mit dem P2714T vor allem anspruchsvolle Kunden erreichen möchte. So spricht der Hersteller auf der Website von einem „intelligenteren Arbeiten", das der Touch-Bildschirm ermögliche. Grund dafür sei zum einen die intuitive Bedienung über den Touchscreen, der bis zu zehn Finger gleichzeitig registrieren kann. Eine beidhändige Bedienung, wie sie so möglich wird, werde zudem durch die rahmenlose Konstruktion des Monitors begünstigt. Die gesamte Fronteinheit des Monitors besteht demnach nur aus einer einzigen Scheibe, die den Anwender den Übergang von Panel zur Displayeinfassung nicht spüren lässt. Des Weiteren erkennt der Monitor eigenständig, wenn die Handfläche (beispielsweise für das Tippen auf der Bildschirmtastatur) aufgelegt wurde.

Der Touchscreen soll jedoch nicht das einzige Merkmal sein, durch welches sich der P2714T auszeichnet. Streng nach dem Motto „auf die inneren Werte kommt es an" spart Dell auch bei den intern verbauten Komponenten nicht. Neben einer LED-Hintergrundbeleuchtung mit einer maximalen Leuchtdichte von 270 cd/m² spendiert der Hersteller dem 27-Zöller ein IPS-Panel, das aber nur mit der Full-HD-Auflösung daherkommt, aber ein farbneutrales, kontrastreiches und blickwinkelunabhängiges Bild möglich mache. Ein besonderes Augenmerk halt Dell bei der Entwicklung zudem auf die Anschlussvielfalt gelegt. So hat man es sich nicht nehmen lassen, neben DisplayPort 1.2, HDMI mit MHL-Support und VGA noch ein USB-3.0-Hub in den Bildschirm zu integrieren.

Bislang verzichten zahlreiche Nutzer noch auf den Einsatz eines Touch-Monitors am heimischen Schreibtisch. Ob Dell dies mit dem P2714T ändern kann, soll der folgende Test genauer zeigen.

 

Spezifikationen des Dell P2714T in der Übersicht

Hersteller und
Bezeichnung:

Dell P2714T
Straßenpreis: ca. 560 Euro
Homepage: http://www.dell.com/de/
Diagonale: 27 Zoll
Gehäusefarbe: Schwarz
Format: 16:9
Panel: IPS
Glare-Optik: ja
Auflösung: 1920 x 1080 Bildpunkte
Kontrastrate:

1.000:1 (statisch)
8.000.000:1 (dynamisch)

Helligkeit: max. 270 cd/m²
Reaktionszeit: 8 ms (Grau zu Grau)
Blickwinkel: Horizontal: 178 Grad
Vertikal: 178 Grad
Anschlüsse:

1x DisplayPort 1.2
1x HDMI (inkl. MHL-Support)
1x VGA
1x USB-3.0-Up
2x USB-3.0/2.0-Down
1x Audio-Out

HDCP: Ja (HDMI)
Maße (mit Standfuß): 665 x 475 x 421 mm (BxHxT)
Gewicht: 9,39 Kg
Ergonomie:

neigbar (bis 60 Grad)

Kensington-Lock: nein
Wandmontage: ja
integrierte Lautsprecher: nein
Netzteil: extern
Sonstiges:

Touchscreen mit 10-Punkt-Unterstützung


Lieferumfang

Im Lieferumfang des P2714T befinden sich neben dem zweiteiligen externen Netzteil Anschlusskabel für HDMI und USB. Obwohl der Monitor auch über DisplayPort und VGA mit dem Computer verbunden werden kann, verzichtet der Hersteller auf die Beigabe entsprechender Kabel. Für Käufer bedeutet dies zusätzliche Kosten, wenn der Monitor analog bzw. über DisplayPort angebunden werden soll. In Anbetracht des Anschaffungspreises von knapp 560 Euro hätte es unserer Meinung nach einen besseren Eindruck gemacht, wenn man hier nicht den Rotstift angesetzt und stattdessen zumindest ein DisplayPort-Kabel beigelegt hätte. Da reißt auch das kostenlose Reinigungstuch mit Herstellerlogo, das sich neben den Anleitungen und Garantiebestimmungen sowie einer Treiber-CD im Lieferumfang befindet, nicht mehr viel raus.

Lieferumfang
Lieferumfang

 

Social Links

Seitenübersicht

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 4.5

Tags

Kommentare (5)

#1
Registriert seit: 04.12.2013

Matrose
Beiträge: 4
Mal wieder ein Review zum Sonntag- Klasse Sache Jungs !
Einen kleinen Verbesserungsvorschlag hätte ich allerdings, gerade wenn es um Monitore geht:
Einen PWM Test.
Das Flackern von TFT Monitoren ist eine Zumutung und eigentlich auch nicht mehr zeitgemäß!
#2
customavatars/avatar50343_1.gif
Registriert seit: 28.10.2006

Vizeadmiral
Beiträge: 6208
Solange, bist du eine einfachere und kostengünstigere Möglichkeit gefunden hast, die Helligkeit von LED zu steueren, wird das wohl zeitgemäß bleiben ;)
#3
Registriert seit: 04.12.2013

Matrose
Beiträge: 4
Ich bin absolut kein Freund von Verschwörungstheorien, bitte nicht falsch verstehen.
Aber ich kann mir nicht vorstellen dass eine flimmerfreie Lösung so viel teurer ist, dass es sich den Kunden nicht vermitteln ließe.
Es gibt ja Monitore in fast allen Preisklassen die flimmerfrei sind und auch einige Neuerscheinungen im höheren Preissegment, die immernoch auf PWM setzen.
Außerdem wollte ich vielmehr darauf hinweisen, dass Monitor Testberichte einen solchen Check beinhalten sollten und nicht primär auf die Hersteller schimpfen.
#4
Registriert seit: 29.10.2005

Obergefreiter
Beiträge: 84
Ich glaube das Problem mit der Flimmerfreiheit ist, dass wenn man einen Kondensator einbaut,man nachher nicht mehr so schnell die Helligkeit verändern kann. Das wird doch gerne gemacht um fiktiv den Kontrast zu erhöhen. Darum stehen ja dann bei vielen TN-Panel solche Werte wie 5 millionen zu 1.
Also müsste man die Schaltrate des PWMs erhöhen. Dann könnte es aber wieder unangenehme Geräusche geben, da EMV vielleicht ins USB Kabel einstreut und dann die Onboard Soundkarte komische Geräusche ausgibt.
Und natürlich der Hauptgrund: Der Preis. 5 Cent mehr ist beim Preiskampf schon ne Hausnummer ...
#5
Registriert seit: 04.12.2013

Matrose
Beiträge: 4
ok, liest sich so als wärst du vom Fach.
Für mich als Endverbraucher erstaunlich dass das technisch offenbar so schwierig ist die Helligkeit zu regulieren.
Ich finde es aber eigentlich auch nicht schlimm dass es solche niederfrequenten PWM Modelle gibt, nur wird den potentiellen Kunden ja immer suggeriert, es gäbe eine breite Palette an verschiedensten Monitoren für jeden Geschmack. Und dann haben die meisten der Dinger am Ende doch wieder 240Hz.
Was ich mir einfach wünsche ist, dass man da mit offenen Karten spielt und das ganze z.B. im Datenblatt auftaucht.
Was wird nicht alles an Geld und Zeit investiert um in kürzester Zeit beispielsweise die Auflösung mal wieder zu erhöhen.
Von FullHD auf 4K bei einem 24 Zoll Monitor!
Aber die Dinger augenfreundlich zu machen ist nicht drin ?
Heutzutage spricht man ja sogar (Achtung, kleiner Seitenhieb) von einer "familienfreundlichen Bundeswehr" :mad:
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Dell P2815Q im Test - 4K für unter 600 Euro

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/DELL_U2815Q/LOGO

Mit dem P2815Q haben wir uns eines der neuesten 4K-Modelle von Dell in die Redaktion geholt. Während bislang große Summen bei der Anschaffung eines 4K-Monitors investiert werden mussten, soll der neue P2815Q vor allem preisbewusste Nutzer ansprechen. Die unverbindliche Preisempfehlung für den... [mehr]

Samsung T27C370EW-LED im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG_S27B370H/LOGO

Nicht selten kommt es vor, dass der Desktop-Computer zusammen mit einem TV-Gerät im heimischen Arbeitszimmer steht. Platz und Anschaffungskosten würde ein Gerät sparen, das beide Techniken miteinander kombiniert. Samsung hat mit dem T27C370EW-LED einen solchen Monitor im Portfolio. So kann... [mehr]

Samsung S27C750P-LED im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG_S27C750P/MAINLOGO

Stilvoll und leistungsstark – diese Eigenschaften wünschen sich viele Käufer, wenn es um die Anschaffung eines neuen Monitors geht. Dass sich die beiden Aspekte nicht widersprechen müssen, möchte Samsung mit dem neuen S27C750P-LED der Serie 7 unter Beweis stellen. So legte man bei der... [mehr]

ASUS MX299Q im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/ASUS_MX_299Q/LOGO_ASUS_MX299Q

Mit dem ASUS MX279H hatten wir vor einiger Zeit einen 27-Zoll-Monitor im Test (Test: ASUS MX279 - Mehr als nur ein Blickfang?), der durch sein an die Optik einer Sonnenuhr angelehntes Design auffiel. Diese ‚Sonnenuhr-Optik' greift der taiwanische Hersteller ASUS auch bei seinem... [mehr]

ASUS PQ321QE im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/ASUS_30_4K

„Ultra High Definition" oder auch „4K" – zwei Stichworte, die seit Monaten verstärkt das Interesse der IT-Gemeinde auf sich ziehen. In unserem Artikel über 4K-Gaming haben wir uns daher bereits etwas genauer mit der Thematik auseinandergesetzt (4K-Gaming: AMD gegen NVIDIA - Wer ist bereit... [mehr]

ASUS PQ321 - die vier Lesertests des 4K-Monitors

Logo von ASUS

Wir sind unseren Lesern und Community-Mitgliedern noch eine Sache schuldig: Mitte September starteten wir gemeinsam mit ASUS einen dicken Lesertest zum ASUS PQ321QE. Vier Teilnehmer durften den neuen 4K-Monitor bei sich zu Hause auf den Prüfstand stellen, mussten sich dann aber nach zwei Wochen... [mehr]