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Dell P2714T im Test

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Seite 5: Fazit, Pro & Contra, Alternativen

In Sachen intuitiver Bedienung kann der P2714T mit einem sehr guten Touchscreen glänzen, der auf alle Eingaben prompt reagiert und eine präzise Steuerung zulässt. Kleinere Schwächen gilt es aber noch in Bezug auf die Bildqualität auszumerzen.

Zweifelsohne handelt es sich bei dem P2714T von Dell um einen stylischen Monitor, der mit seiner Bilddiagonalen von 27 Zoll ideal zum aktuellen Trend hin zu großen Bildschirmen passt. Das schwarze Gehäuse, das durch den silbernen Metallstandfuß etwas aufgelockert wird, ist solide verarbeitet und kann optisch auf ganzer Linie überzeugen. Etwas Bauchschmerzen hat uns jedoch die stark spiegelnde und für Fingerabdrücke sehr anfällige Front bereitet. Der nahtlose Übergang von Panel hin zur Einfassung ermöglicht das sichere Navigieren mit dem Touchscreen auch in Randbereichen, so zum Beispiel beim Betätigen des Scrollbalkens am rechten bzw. unteren Rand. Besonders einfach geht die beidhändige Bedienung des Touchscreens von der Hand, wenn der Monitor um 60 Grad umgelegt wird. Punkten kann der P2714T zudem durch seine große Anschlussvielfalt, die neben einem USB-3.0-Hub, VGA und HDMI mit MHL-Support sogar einen DisplayPort-Steckplatz vorsieht. Einen noch besseren Eindruck hätte es jedoch gemacht, wenn Dell die entsprechenden Kabel für DisplayPort und MHL gleich mitgeliefert hätte.

Das verbaute IPS-Panel bietet große Blickwinkel, sodass die Bildschirminhalte ohne Farbverschiebungen auch von der Seite betrachtet werden können. Die Farben sind dabei allgemein sehr natürlich und auch der Weißpunkt verfehlte den Sollwert nur knapp. Anlass zur Kritik gibt es uns jedoch der schlechte Kontrast sowie die ungleichförmige Hintergrundbeleuchtung. Letztere ist zwar ausreichend hell, bildet jedoch unschöne Lichthöfe, die teilweise schon mit dem bloßen Auge zu erkennen sind. Spieler von actionreichen Games werden mit dem Inputlag von rund zehn Millisekunden nicht zufrieden sein. Freuen hingegen dürfen sich echte Sparfüchse, da der Stromverbrauch des 27-Zöllers mit rund 18,9 Watt gering ausfällt.

Positive Eigenschaften des Dell P2714T:

  • gut verarbeitetes Gehäuse im zeitlosen Design
  • Edge-To-Edge-Design für bessere Touch-Bedienung
  • großzügige Displayneigung (bis zu 60 Grad)
  • Support für DisplayPort 1.2, USB 3.0 und MHL
  • hohe Farbechtheit
  • geringer Stromverbrauch

Negative Eigenschaften des Dell EP2714T :

  • stark spiegelnder, für Fingerabdrücke anfälliger Touchscreen
  • kein DisplayPort-, MHL-Kabel im Lieferumfang
  • ungleichmäßige Hintergrundbeleuchtung
  • zu geringer Kontrast
  • langer Inputlag

Alternativen

Mit dem Samsung S24C770T-LED hatten wir vor kurzem einen Monitor im Test, der über ein MVA- statt IPS-Panel verfügt. Insbesondere beim Kontrast ist der 24-Zöller von Samsung dem P2714T dabei weit voraus und auch die Hintergrundbeleuchtung ist deutlich gleichmäßiger. Abstriche müssen dafür jedoch bei der Farbreproduktion, dem Inputlag und dem Stromverbrauch in Kauf genommen werden. Preislich sind beide Monitor in etwa auf dem gleichen Level.

 

 

 

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Kommentare (5)

#1
Registriert seit: 04.12.2013

Matrose
Beiträge: 8
Mal wieder ein Review zum Sonntag- Klasse Sache Jungs !
Einen kleinen Verbesserungsvorschlag hätte ich allerdings, gerade wenn es um Monitore geht:
Einen PWM Test.
Das Flackern von TFT Monitoren ist eine Zumutung und eigentlich auch nicht mehr zeitgemäß!
#2
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Registriert seit: 28.10.2006

Vizeadmiral
Beiträge: 6777
Solange, bist du eine einfachere und kostengünstigere Möglichkeit gefunden hast, die Helligkeit von LED zu steueren, wird das wohl zeitgemäß bleiben ;)
#3
Registriert seit: 04.12.2013

Matrose
Beiträge: 8
Ich bin absolut kein Freund von Verschwörungstheorien, bitte nicht falsch verstehen.
Aber ich kann mir nicht vorstellen dass eine flimmerfreie Lösung so viel teurer ist, dass es sich den Kunden nicht vermitteln ließe.
Es gibt ja Monitore in fast allen Preisklassen die flimmerfrei sind und auch einige Neuerscheinungen im höheren Preissegment, die immernoch auf PWM setzen.
Außerdem wollte ich vielmehr darauf hinweisen, dass Monitor Testberichte einen solchen Check beinhalten sollten und nicht primär auf die Hersteller schimpfen.
#4
Registriert seit: 29.10.2005

Obergefreiter
Beiträge: 112
Ich glaube das Problem mit der Flimmerfreiheit ist, dass wenn man einen Kondensator einbaut,man nachher nicht mehr so schnell die Helligkeit verändern kann. Das wird doch gerne gemacht um fiktiv den Kontrast zu erhöhen. Darum stehen ja dann bei vielen TN-Panel solche Werte wie 5 millionen zu 1.
Also müsste man die Schaltrate des PWMs erhöhen. Dann könnte es aber wieder unangenehme Geräusche geben, da EMV vielleicht ins USB Kabel einstreut und dann die Onboard Soundkarte komische Geräusche ausgibt.
Und natürlich der Hauptgrund: Der Preis. 5 Cent mehr ist beim Preiskampf schon ne Hausnummer ...
#5
Registriert seit: 04.12.2013

Matrose
Beiträge: 8
ok, liest sich so als wärst du vom Fach.
Für mich als Endverbraucher erstaunlich dass das technisch offenbar so schwierig ist die Helligkeit zu regulieren.
Ich finde es aber eigentlich auch nicht schlimm dass es solche niederfrequenten PWM Modelle gibt, nur wird den potentiellen Kunden ja immer suggeriert, es gäbe eine breite Palette an verschiedensten Monitoren für jeden Geschmack. Und dann haben die meisten der Dinger am Ende doch wieder 240Hz.
Was ich mir einfach wünsche ist, dass man da mit offenen Karten spielt und das ganze z.B. im Datenblatt auftaucht.
Was wird nicht alles an Geld und Zeit investiert um in kürzester Zeit beispielsweise die Auflösung mal wieder zu erhöhen.
Von FullHD auf 4K bei einem 24 Zoll Monitor!
Aber die Dinger augenfreundlich zu machen ist nicht drin ?
Heutzutage spricht man ja sogar (Achtung, kleiner Seitenhieb) von einer "familienfreundlichen Bundeswehr" :mad:
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